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Lebenslauf

Studium des Bauingenieurwesens
an der Leibniz Universität Hannover
Abschluss im Konstruktiven Ingenieurbau,

2007 Promotion
Zum Tragverhalten nachgiebig verbundener Biegeträger aus Holz,

2008-2011 Leitung der Abteilung Holzbau
als Akademischer Rat am Institut für Bauphysik,

seit 2005 freiberufliche Ingenieur- und Gutachtertätigkeiten,

seit 2012 Professor für Holzbau und Bauphysik an der FH-Aachen.

 

Veröffentlichungen

Hempe,T.; Lillie, D.; Lepke, D.; Peterson, L.A.:
Liegedauer von Holzschwellen in Tunneln der Hamburger Hochbahn AG
,
Beitrag in "Der Eisenbahningenieur" 2/2006, Eurailpress Verlag

Die Hamburger Hochbahn AG benötigte im Rahmen der Überarbeitung einer langfristigen Instandhaltungs- und Erneuerungsstrategie für ihre U-Bahn-Infrastruktur eine belastbare Aussage über die Restlebensdauer der Holzschwellen im Tunnel. Aus diesem Grunde beauftragte sie das Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb (IVE) der Universität Hannover mit der Erstellung eines entsprechenden Gutachtens. Das Ergebnis führte zu der gesicherten Aussage einer erheblich längeren Restlebensdauer der Tunnelschwellen gegenüber den bisherigen, geschätzten Annahmen.

Peterson, L.A.:
"Zum Tragverhalten nachgiebig verbundener Biegeträger aus Holz"
,
Berichte des Instituts für Bauphysik 2008; Band1, Frauenhofer IRB Verlag

Zusammengesetzte Querschnitte bestehen aus mehreren Einzelquerschnitten. Durch das Verbinden der Einzelquerschnitte zu einem Gesamt­quer­schnitt wird die Steifigkeit des Gesamtquerschnitts gegenüber der Summe der Einzelquer­schnitts­steifig­keiten vergrößert. Insbesondere das Kraft-Verformungsverhalten der Verbindungsmittel ist bei der Ermittlung der Gesamtsteifigkeit zu berücksichtigen.
In der vorliegenden Arbeit werden zunächst die linear elastischen Bemessungs­möglichkeiten für nachgiebig verbundene Biegeträger diskutiert. Zum Vergleich wurden praktische Untersuchungen an zweiteiligen Kantholzbiegeträgern mit mechanischen Verbindungsmitteln unterschiedlicher Verformungs­charakteristika durchgeführt. Durch diese ausführlich dokumentierten Versuche werden die Unterschiede zum realen, nicht elastischen, statischen Tragverhalten aufgezeigt.
Begleitet von weiteren praktischen Untersuchungen an einzelnen Verbindungs­mitteln unter Blockscher­beanspruchung wird die rechnerische Berücksichtigung des plastischen Verbindungsmittelverhaltens auf zwei theoretischen Wegen erforscht. Auf Grundlage der Untersuchungen wird ein neues, semianalytisches Verfahren auf Basis der um die schubweichen Fugen erweiterten Balkentheorie entwickelt. Gegenüber den Berechnungen mit finiten Volumen- und Kontakt-Elementen in dem Programmsystem ANSYS erweist sich das neue Verfahren als leistungsfähiger zur Berücksichtigung plastischen Verbind­ungs­mittel­verhaltens im Zuge von Bemessungsaufgaben.

Schwaner, K.; Peterson, L.A.:
"Zum Tragverhalten nachgiebig verbundener Biegeträger aus Holz."
,
Zukunft Holz Querschnittsberichte und Entwicklungspotenziale; 2009, Bericht 

Statusbericht zum aktuellen Stand der Verwendung von Holz und Holzprodukten im Bauwesen und Evaluierung künftiger Entwicklungspotenziale.

Fouad, N. A.; Peterson, L.A.; Schmidt, A.; Geerdes, D.:
"Die Holzkuppel des Neuen Palais in Potsdam ",

Bauingenieur 2010; Heft 8,  Springer Verlag

Die machtvoll strotzende Holzkuppel auf dem Neuen Palais am Ende der prächtigen Hauptallee im Park Sanssouci in Potsdam hat auch über 250 Jahre nach ihrer Errichtung noch eine herausstechende und ergreifende Wirkung auf den Betrachter. Bei derartigen Bauwerken vergangener Zeiten müssen laufend bauliche und konstruktive Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Um für solche Maßnahmen eine Grundlage zu schaffen, wurde ein Vorhaben zur Untersuchung der Tragkonstruktion der historischen Holzkuppel über dem Mittelbau des Neuen Palais in Potsdam durchgeführt. Schwerpunkt der hier vorgestellten Arbeit ist eine statische Überprüfung der bestehenden Kuppel nach aktuellen Bemessungsregeln, indem die bestehenden Tragwerksreserven auf Grundlage dreidimensionaler Stabwerksanalysen ermittelt werden. Hierzu war eine ausführliche Bestandsaufnahme der Kuppelkonstruktion notwendig.Bei dem Neuen Palais im Park Sanssouci handelt es sich um ein Weltkulturerbe, welches im Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) ist. 

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