Holzbauprojekt - CAE Holzbautechnologie

  • Das Studierendenprojekt
  • Projekte 2013 bis 2019

Projektarbeiten im Studiengang Holzingenieurwesen

Im Rahmen des Lehrmoduls „CAE - Holzbautechnologie“ des Studiengangs Holzingenieurwesen wird den Studierenden durch ein praxisbezogenes Projekt das Bauen mit Holz ganzheitlich verdeutlicht. Die Studierenden entwickeln im sechten Semester im Wettbewerb von Teams verschiedene Holzkonstruktionen anhand einer Aufgabenstellung, wobei insbesondere Wert auf die Abbildung der gesamten Prozesskette im Ingenieurholzbau gelegt wird.

Somit entstehen als Ergebnis der Projektierungsphasen des architektonischen Entwurfes, der Tragwerks- und Ausführungsplanung, der Arbeitsvorbereitung sowie der Fertigung und Montage Holzkonstruktionen im Maßstab 1:1.

Geschützte Fuß- und Radwegbrücke 2019

Für das Studierendenprojekt im Sommersemester 2019 wurde als Aufgabenstellung die Herstellung einer überdachten Geh- und Radwegbrücke gewählt.

Im Bereich von Geh- und Radwegen haben Brückenkonstruktionen in Holzbauweise eine lange Tradition und sind im öffentlichen Verkehrsraum von großer Bedeutung. Insbesondere in naturnahen Umgebungen wie Waldgebieten wird häufig Holz als Baustoff eingesetzt. Wichtig für die dauerhafte Akzeptanz von Brücken in Holzbauweise ist die Gewährleistung einer möglichst langen Nutzungsdauer.

Die zu entwickelnden Fuß- und Radwegbrücken sollte durch ihre Form und Konstruktion den Stand der Technik im Bereich der modernen Holzbearbeitung und somit den Inhalt der Lehrmodule „CAM – Holztechnologie“ und „EDV im Holzbau“ widerspiegeln. Im Sinne des nachhaltigen Bauens waren Fuß- und Radwegbrücken ansprechend und funktional zu entwerfen sowie zu konstruieren. Eine hohe emotionale Akzeptanz sollte durch die Realisierung einer architektonisch anspruchsvollen Konstruktion aus heimischem Holz erreicht werden.

Das Tragwerk einer innovativen Fuß- und Radwegbrücke mit Dach und einer Spannweite von 5 m war in Teamarbeit unter Berücksichtigung der nachfolgenden Anforderungen zu realisieren.

Die Bearbeitung der Aufgabenstellung an in drei Team statt.

E-Tankstellen 2018

Für das Studierendenprojekt im Sommersemester 2018 wurde als Aufgabenstellung die Herstellung einer Tankstelle für Elektrofahrzeuge gewählt.

Der im Holzbau und in der Elektromobilität gemeinsame Leitgedanke der Nachhaltigkeit wird hierdurch vereint und gefördert. Durch Tankstellen, wie sie die im Rahmen des Projekts unter Wett­be­werbs­be­din­gun­gen entstanden sind, kann der steigenden Zahl an Personenwagen mit Elektroantrieb und deren Energiebedarf nachgekommen werden.

Die E-Tankstelle soll durch ihre Form und Konstruktion den Stand der Technik im Bereich der modernen Holzbearbeitung und somit den Inhalt der Lehr­module „CAM – Holztechnologie“ und „EDV im Holzbau“ widerspiegeln. Die E-Tankstellen sollten für die Standortbedingungen in verschiedenen deutschen Regionen bemessen werden. Neben den statischen Anforderungen aus Schnee- und Windlasten war eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Tankstelle zu berücksichtigen. Darüber hinaus war ein gesamtheitliches Konzept des konstruktiven Holzschutzes zu erarbeiten.

Die Bearbeitung der Aufgabenstellung fand im Wettbewerb zweier Teams statt.

Informationspavillon 2017

Für das Studierendenprojekt im Sommersemester 2017 wurde als Aufgabenstellung die Herstellung eines mobilen Informationspavillons gewählt.

Hiermit soll die FH Aachen und insbesondere der Studiengang Holzingenieurwesen auf Messen sowie Fachausstellungen im Bereich Holzbau präsentiert werden. Durch insgesamt drei Informationspavillons, die im Rahmen des Projekts unter Wett­be­werbs­be­din­gun­gen entstanden sind, kann der steigende Anzahl von Anfragen nach passenden Exponaten für Fachmessen nachgekommen werden.

Der Informationspavillon soll durch seine Form und Konstruktion den Stand der Technik im Bereich der modernen Holzbearbeitung als auch den Inhalt der Lehr­module „CAM – Holztechnologie“ und „EDV im Holzbau“ widerspiegeln. Die zu entwick­elnden Pavillons sollten sowohl für den Innenbereich als auch für einen länger­fristigen Aufbau im Außenbereich bemessen werden. Bei der letztgenannten Verwendung waren der konstruktive Holzschutz und die entsprechenden statischen Anforderungen (z. B. aus Wind- und Schneelasten) zu berücksichtigen.

Die Bearbeitung der Aufgabenstellung fand in drei Teams statt.

Temporäre Wohnräume 2016

Für das Studierendenprojekt im Sommersemester 2016 wurde als Aufgabenstellung die Herstellung von temporären Wohnräumen gewählt.

In Folge der Fluchtkrise, steigender Studierendenzahlen sowie des zunehmenden Bedarfs im sozialen Wohnungsbau, ist die Nachfrage nach temporären Wohnräumen gestiegen und zunehmend Thema öffentlicher Diskussionen. Diese gesellschaftlichen Aspekte nahm das Lehr- und Forschungsgebiet Holzbau der FH Aachen zum Anlass für die Entwicklung einer Aufgabenstellung.

Der temporäre Wohnraum soll durch seine Form und Konstruktion den Stand der Technik im Bereich der modernen Holzbearbeitung als auch den Inhalt der Lehr­module „CAM – Holztechnologie“ und „EDV im Holzbau“ widerspiegeln. Die zu entwick­elnden temporären Wohnräume sollten für die Standortbedingungen in verschiedenen deutschen Regionen bemessen werden. Darüber hinaus musste ein gesamtheitliches Konzept des konstruktiven Holzschutzes erarbeitet und vorgestellt werden, sowie eine Schaltbarkeit zu einer Kombination von mehreren Einheiten gleichen Typs.

Die Bearbeitung der Aufgabenstellung fand in zwei Teams statt.

 

Fahrradunterstand 2015

Für das Studierendenprojekt im Sommersemester 2015 wurde als Aufgabenstellung die Herstellung eines Fahrradunterstandes aus Holz gewählt.

Im individuellen Personennahverkehr und als Teil von Tourismuskonzepten werden an verkehrsrelevanten Knotenpunkten – wie Bahnhöfen und Bussstationen – zunehmend Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder benötigt.

Der Fahrradunterstand soll durch seine Form und Konstruktion den Stand der Technik im Bereich der modernen Holzbearbeitung und somit den Inhalt der Lehr­module „CAM – Holztechnologie“ und „EDV im Holzbau“ widerspiegeln. Der Fahrradunterstand sollten für die Standortbedingungen in verschiedenen deutschen Regionen bemessen werden. Neben den statischen Anforderungen aus Schnee- und Windlasten, musste der konstruktive Holzschutzes beachtet werden. Für eine hohe Akzeptanz dieser Unterstände ist mit heimischen Holz eine möglichst ansprechende, leichte und transparente Konstruktion vorteilhaft.

Die Bearbeitung der Aufgabenstellung fand in zwei Teams statt.

Wartehäuser 2014

Im Sommersemester 2014 wurden im Rahmen des Studentenprojekts Wartehauses in Holzbauweise errichtet.

Im öffentlichen Personennahverkehr kann es im Bereich der von Bussen angefahrenen Haltestellen durchaus zu Wartezeiten für den Fahrgast kommen. Um diese Wartezeiten insbesondere auch bei schlechtem Wetter für den Fahrgast angenehmer zu gestalten, befinden sich an den Haltepunkten zumeist entsprechende Wartehäuschen.

Das Wartehaus soll durch seine Form und Konstruktion den Stand der Technik im Bereich der modernen Holzbearbeitung und somit den Inhalt der Lehr­module „CAM – Holztechnologie“ und „EDV im Holzbau“ widerspiegeln. Das Wartehaus sollte für die Standortbedingungen in verschiedenen deutschen Regionen bemessen werden. Neben den statischen Anforderungen aus Schnee- und Windlasten, musste der konstruktive Holzschutzes beachtet werden.

Die Bearbeitung der Aufgabenstellung fand in drei Teams statt.

Wanderhütten 2013

Für die Primäre des Studierendenprojekts im Wintersemester 2012/13 wurde als Aufgabenstellung die Herstellung einer Wander- und Schutzhütte in Holzbauweise gewählt.

Der moderne Wanderer nutz gerne ein moderates Angebot an Wanderinfrastruktur. Dazu gehören neben den Sitzbänken in der freien Landschaft auch die Wander- und Schutzhütten.

Die Wander- und Schutzhütte soll durch seine Form und Konstruktion den Stand der Technik im Bereich der modernen Holzbearbeitung und somit den Inhalt der Lehr­module „CAM – Holztechnologie“ und „EDV im Holzbau“ widerspiegeln. Die Wander- und Schutzhütte sollte möglichst unauffällige in das landschaftliche Umfeld integriert und für die Standortbedingungen in der Eifel-Region bemessen werden. Neben den statischen Anforderungen aus Schnee- und Windlasten, musste der konstruktive Holzschutzes beachtet werden.

Die Bearbeitung der Aufgabenstellung fand in zwei Teams statt.

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