Die ersten Smart-Building-Engineers

Der interdisziplinäre Studiengang verabschiedet seine ersten Studierenden

Verfolgen ihre Karriere nun weiter: die ersten sieben Smart Building Engineer von der FH Aachen. Foto: FH Aachen / Birgit Greeb.

Im Herbst 2018 starteten die ersten Studierenden des neuen Bachelorstudiengangs Smart Building Engineering (SBE) an der FH Aachen – nun haben die ersten sieben ihr Studium abgeschlossen.

Und die Begeisterung über den Studiengang ist groß: "Mein Gesamtfazit zum Studium ist sehr positiv. Die Module wurden so ausgewählt, dass man mit fundiertem theoretischen Wissen und praktischen Skills auf die Arbeit in einem modernen Ingenieurbüro gut vorbereitet wird", erklärt SBE-Absolvent Markus Többen. Kommilitonin Stefanie Bongard ergänzt: "Obwohl wir die ersten Studierenden waren, hat doch alles gut geklappt. Ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein. Besonders die Unterstützung durch den Studiengangsleiter Prof. Dr. Bernd Döring und die Professorinnen und Professoren war groß. Bei Fragen wurde man nicht alleine gelassen."

Auch Prof. Döring ist zufrieden: "Es steckte eine Menge Arbeit in der Entwicklung dieses Studiengangs, die von den drei beteiligten Fachbereichen geleistet worden ist; diese Arbeit trägt jetzt ihre ersten Früchte. Für die großartigen Absolventinnen und Absolventen, die sich auf diesen neuen Weg eingelassen haben und ihn erfolgreich gegangen sind, bin ich sehr dankbar. Wichtig ist auch, die Unterstützung durch die Unternehmen zu erwähnen, die insbesondere durch die Gründung der Stiftung Smart Building nach außen sichtbar geworden ist. Darüber hinaus haben sie durch die Bereitstellung von Praktikumsstellen und Beiträgen für die Lehre und viele weitere Aktivitäten zum Gelingen beigetragen."

Der Studiengang Smart Building Engineering bildet interdisziplinär Nachwuchs im Bereich Gebäudetechnik aus. Die Absolvent:innen planen die Technik am Bau, integrieren diese systematisch und optimieren sie mit modernen Methoden – all das geschieht in enger Zusammenarbeit von Bauwesen,  Elektro-, Informations- und Energietechnik sowie der Technischen Gebäudeausrüstung.

Auf die Frage, ob sich die Erwartungen an den Studiengang erfüllt haben, antwortet SBE-Absolvent Bastian Huber deutlich. Der Studiengang sei eine gute Mischung aus praxisnaher Theorie und praktischer Arbeit gewesen. Besonders reizvoll fand er die Projektarbeit, die sich um zukunftsweisende Technologien in der Baubranche drehte. Malte Häntschel stimmt seinem Kommilitonen zu und findet vor allem die Studienbedingungen sehr zufriedenstellend. Besonders gut erlebte er das Arbeiten in kleinen Gruppen, die abwechslungsreichen Module sowie den Erwerb von Wissen aus den unterschiedlichen Bereichen des Bauens.

Ein Studiengang – aber verschiedene Karrierewege

Nach einem SBE-Studium können die Absolvent:innen direkt in den Arbeitsmarkt einsteigen. So bieten unter anderem Bauunternehmen, Planungsbüros oder Dienstleistungsunternehmen der Technischen Gebäudeausrüstung passende Stellen an. Von den sieben ehemaligen Studierenden haben alle interessante Stellen gefunden – sofern sie nicht noch einen Masterstudiengang absolvieren wollen.

Doch was würden die Absolvent:innen neuen SBE-Anwärter:innen mit auf den Weg geben? "Nach dem Studium kann man in unterschiedlichen Bereichen der Planung, Ausführung oder dem Betrieb eines Gebäudes eingesetzt werden. Schon während dem Studium kann man sich mit späteren beruflichen Optionen auseinandersetzen, weil man schon früh mit Firmen in Kontakt kommt", findet Bastian Huber. Malte Häntschel rät: "Lernt nicht nur für die Klausuren. Es gibt viele verschiedene Inhalte, unter anderem Gastvorträge, die extrem viel praktisches Wissen und Erfahrung vermitteln. Neben den Klausuren ist jeder selbst für sein persönliches Wissen verantwortlich."

Mehr Informationen zum Studiengang Smart Building Engineering gibt es hier.