Erfahrungsberichte

Kerstin Schumacher

Portrait Kerstin Schumacher

<< Nach meiner Ausbildung zur Augenoptikerin und einigen Jahren Berufserfahrung suchte ich nach einer Möglichkeit, mein erworbenes Wissen zu erweitern und neue Wege einzuschlagen.

Der Bachelorstudiengang „Biomedizinische Technik“ an der FH Aachen weckte mein besonderes Interesse: ein breit gefächertes Studium mit Einblicken in die verschiedensten Disziplinen wie Physik, Anatomie, Biologie, Messtechnik und Werkstoffkunde. Dieses Wissen kommt meiner heutigen Tätigkeit als Vertriebsingenieurin für den klinischen Bereich der Anästhesie, Chirurgie, Pädiatrie und Onkologie (Firma Vygon GmbH & Co. KG) zugute, da ich mich schnell in die unterschiedlichsten Thematiken einarbeiten kann.

Während meines gesamten Studiums empfand ich die kleinen Gruppengrößen in den Vorlesungen, Übungen und Praktika und damit die „kurzen Wege“ bei Problemen oder Anregungen zu den Professorinnen und Professoren als besonders angenehm. In meiner Abschlussarbeit hatte ich die Chance, gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich im Bereich Forschung und Entwicklung neuartige Biosensoren für die Medizintechnik zu entwickeln. Diese Entscheidung bereicherte mich persönlich sehr und bereitete mich „punktgenau“ auf meinen Beruf als Ingenieurin in der „Medicalbranche“ vor. >>

Timm Schröder

Portrait Timm Schröder

<< Ich habe mich für den Studiengang „Biomedizinische Technik“ entschieden, weil er meine verschiedenen Interessen optimal verbindet. Ich wollte einerseits etwas Technisches machen, andererseits aber nicht auf eine medizinische Komponente verzichten. Hierzu bietet der Studiengang besonders interessante Schwerpunkte, die sich je nach Interesse optimal ergänzen und kombinieren lassen.

Überaus interessant war für mich die Kardio- und Dialysetechnik, die sich umfassend mit der Entwicklung von künstlichen Organen, implantierbaren Systemen und Blutreinigungsverfahren beschäftigt. Die passende Ergänzung fand ich in der Zellbiophysik, in der man Zell- und Gewebeeigenschaften vor dem Hintergrund der Medizintechnik kennen lernt. Inzwischen habe ich nicht nur mein Diplom, sondern war auch ein halbes Jahr im Ausland, um erste praktische Erfahrungen zu sammeln.

Die „Biomedizinische Technik“ bietet ein breites fachliches Spektrum und die Möglichkeit, sich nach dem Studium in verschiedenste Tätigkeitsbereiche und Arbeitsfelder schnell einzuarbeiten. Wer Spaß an Sensoren, Prothesen, dem Bau künstlicher Herzen und der Arbeit mit Gewebe und Zellen hat, findet in Jülich ein interdisziplinäres und anspruchsvolles Studium. >>

Jacqueline Räde

Portrait Jacqueline Räde

<< Nach dem Abitur habe ich mich für das Studium der „Biomedizinischen Technik“ an der FH Aachen entschieden. Besonders reizvoll war für mich die Kombination aus Naturwissenschaften und Technik und vor allem das abwechslungsreiche und vielfältige Gebiet der Medizintechnik. 

Um mein Wissen weiter zu vertiefen, habe ich im Anschluss an das Diplomstudium den internationalen (englischsprachigen) Masterstudiengang „Biomedical Engineering“ an der FH Aachen absolviert.

Heute kann ich mein erworbenes Wissen und meine in der Diplom- und Masterarbeit erlernten Fähigkeiten als Entwicklungsingenieurin im Bereich „Cochlearimplantate“ (Firma Med-El Elektromedizinische Geräte GmbH) einsetzen. Mein breit angelegtes Studium „Biomedizinische Technik“ hat mir dabei unverzichtbares Handwerkszeug mit auf den Weg gegeben, insbesondere die Fähigkeit, zwischen den einzelnen Fachdisziplinen zu kommunizieren und ingenieurwissenschaftliche Problemlösungen zu entwickeln. >>

Joachim Kloock

Portrait Joachim Kloock

<< „Vom Physiklaboranten zum Doktoranden – wie geht denn das?“, werde ich immer wieder gefragt. Mein Berufsleben begann mit einer Ausbildung zum Physiklaboranten, auf die ich bald danach das Studium „Biomedizinische Technik“ an der FH Aachen am Campus Jülich folgen ließ.

Wieso ausgerechnet dieser Studiengang? Für mich waren die breit gefächerte Lehre im Kernstudium und die attraktiven Wahlmöglichkeiten im Vertiefungsstudium ausschlaggebend.

Sensorik faszinierte mich, insbesondere die Chemo- und Biosensorik: ob die Blutzuckermessung bei Diabetespatienten, die Analyse von Giften und Schadstoffen oder die Lambda-Sonde im Auto — alle erdenklichen Varianten wurden hier angesprochen und vertieft.

Die Biosensorik „verfolgte“ mich auch während meiner Abschlussarbeit und lässt nicht locker – inzwischen habe ich als Doktorand an der FH Aachen gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich und einer russischen Hochschule erfolgreich meine Promotion abgeschlossen. Thema des anwendungsorientierten wissenschaftlichen Projektes war die Entwicklung neuartiger Sensorchips für den Nachweis von Schadstoffen in Flüssigkeiten. >>

Thuc Knobbe

Portrait Thuc Knobbe

<< Mit dem Abitur in der Tasche wollte ich damals direkt zum Studium übergehen. Da ich mehrere Interessengebiete hatte, bot sich das Studium „Biomedizinische Technik“ geradezu an: Ich wollte auf jeden Fall einen ingenieurtechnischen Beruf erlernen, bei dem die naturwissenschaftliche Seite nicht fehlen sollte. So ging ich frohen Mutes diesen Studiengang an der FH Aachen an.

Und was soll ich sagen? Ich bin nicht enttäuscht worden! Es war zum größten Teil das, was ich mir vorgestellt habe. Was ich in diesem Studium besonders geschätzt habe, war die praxisnahe Ausbildung gepaart mit dem klar durchdachten Studieninhalt und einem gut organisierten Ablauf. Zudem war die Studierendenzahl übersichtlich, so dass ein persönlicher Kontakt zu den Professoren und deren Mitarbeitern recht schnell entstehen konnte. Somit war der Informationsweg kurz und unmissverständlich.

Auch durch die Nähe zum Forschungszentrum Jülich entstanden fruchtbare Kooperationen: Meine Abschlussarbeit habe ich dort absolviert, wobei ich unter anderem die gute Infrastruktur und Forschungs- und Methodenkompetenz vor Ort nutzen konnte. Heute profitiere ich maßgeblich als Produktingenieurin bei der Firma Süss MicroTec von den im Studium erworbenen Kenntnissen. >>

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