Erfahrungsberichte unserer Absolventen

Markus W.: Bachelor und Master in Biotechnologie

Während meiner Ausbildung zum biologisch-technischen Assistenten ist mir klar geworden, dass die technische Biologie mir liegt. Entschieden habe ich mich für die FH Aachen, da hier der Studiengang Biotechnologie einen guten Ruf hat und dort bereits seit Jahrzenten gelehrt wird. Mir hat am Studium besonders die breite Fächerung und Vielseitigkeit der Vorlesungen gefallen. In den zahlreichen Laborpraktika konnte die gelernte Theorie auch in die Praxis umgesetzt und der Lernerfolg gesteigert werden. Des Weiteren war das Praxissemester mit anschließender Bachelorarbeit eine gute Vorbereitung auf die Arbeitswelt und eröffnete die Möglichkeit seinen Schwerpunkt zu setzen. In meinem heutigen Beruf als Prozess Spezialist in der biopharmazeutischen Herstellung kann ich immer wieder auf das gelernte zurückgreifen und habe durch damalige Kommilitonen ein breites Netzwerk in alle Branchen der Biotechnologie.  

Natalie H.: Bachelor Biotechnologie an der FH Aachen

Die Biotechnologie ist ein unglaublich vielfältiges Gebiet. Mir hat im Bachelor sehr gut gefallen, dass ich einen Einblick in alle Bereiche bekommen habe. Aufgrund der vielen Laborpraktika während des Studiums konnte ich mir  ein fundiertes theoretisches und praktisches Wissen aneignen. Dies kam mir in meinem Praxissemester außerhalb der Hochschule und der Bachelorarbeit direkt zugute. Ich konnte die gestellten Aufgaben schnell selbstständig bewältigen. Den erworbenen FH-Abschluss schätze ich sehr, da ich die Möglichkeit habe, sowohl in der Industrie als auch in der Forschung zu arbeiten.
Von der Thematik begeistert mich besonders die medizinische Biotechnologie mit den Bereichen Immunologie und Virologie. Mein Masterstudium absolviere ich nun in Wien und spezialisiere mich auf diesem Gebiet. Bei der Bewerbung für ein Masterstudium im Ausland kam mir der gute Ruf der FH Aachen zugute, denn auch außerhalb von Deutschland ist die FH bekannt. Die Zeit an der FH Aachen habe ich sehr genossen und bin sehr froh, mich für diesen Studiengang entschieden zu haben. 

Markus L.: Bachelor- und Masterstudium Biotechnologie

Während meines Bachelorstudiums Biotechnologie hat mir sehr die Vielfalt an Themengebieten rund um die Biotechnologie gefallen. Man bekommt verschiedenste Einblicke und Perspektiven auf dieses vielfältige Gebiet und durch die vielen Praktika merkt man auch schnell, was einem besonders viel Spaß macht. Meine Bachelorarbeit habe ich im Labor Zellkulturtechnik absolviert und konnte von einer der industrienahen Forschungskooperationen der FH profitieren. Anschließend habe ich einen Studienplatz im Masterstudiengang Biotechnologie bekommen. Der Vorteil dieses Masters ist vor allem die geringe Studierendenzahl, die es möglich macht viele wissenschaftliche Vorträge und individuelle Projektarbeiten durchzuführen. Ganz besonders die vielen Vorträge sind eine ideale Übung für die spätere Arbeit. Meine Masterarbeit habe ich bei Sanofi in Frankfurt im Bereich Process Upstream Development durchgeführt, wo ich auch anschließend als Ingenieur im Skill Center Media Development and Viral Safety angestellt wurde. Bei vielen Bewerbungsgesprächen und beim Kontakt mit verschiedenen Pharmafirmen war der gute Ruf der FH Aachen im Bereich Biotechnologie immer ein guter Wegbereiter auf dem Weg vom Studium in den Beruf. Ich kann das Studium an der FH Aachen an jeden empfehlen, der das Thema Biotechnologie zu seinem Beruf machen möchte.

Nina P.: Biotechnologie an der FH Aachen

Biologie gehörte während meiner Schulzeit immer zu meinen Lieblingsfächern. Besonders gefallen hat mir die Vielfältigkeit des Studienganges und dass man mit einem erworbenen Abschluss auch immer noch in eine pharmazeutische Richtung gehen kann. Außerdem haben mich der gute Ruf der FH Aachen und die vielen praktischen Lerneinheiten überzeugt. Heute bin ich sehr froh, dass ich mich für diesen Studiengang entschieden habe, denn erst im Laufe meines Studiums habe ich entdeckt, dass mir die technische Seite des Berufes sehr viel Spaß macht. Deshalb arbeite ich nun als Service-Ingenieurin und setze mich vor allem mit dem Aufbau von Fermenter-Anlagen auseinander. Als ich nach dem Studium auf der Suche nach einem Job war, habe ich festgestellt, dass der gute Ruf der FH Aachen tatsächlich auch bei großen Unternehmen bekannt ist (BASF, Quiagen).
Bei fast jedem Vorstellungsgespräch bin ich ehemaligen Studierenden der FH begegnet. Aus diesen Gründen würde ich mich jederzeit wieder für die FH Aachen entscheiden.

Silvia W.: Studium, Abschlussarbeit und Promotion an der FH Aachen

Nach erfolgreich bestandenem Abitur im Frühjahr 2004 stellte ich mir die Frage, wie sich das Interesse für Biologie und Technik, natürlich möglichst praxisnah, am besten verbinden ließe. Die Antwort darauf gab das Studienangebot der FH Aachen, Campus Jülich: Biotechnologie mit integriertem Praxissemester. Ich bewarb mich auf einen Studienplatz und konnte mich direkt im WS04/05 einschreiben.
Mit der Einführungswoche für die Erstsemester, liebevoll „Erstis“ genannt, war schließlich der Startschuss gesetzt. Ein Tutor aus den höheren Semestern sorgte für die notwendige Hilfestellung in den ersten Tagen und Monaten und beantwortete die üblichen Fragen. Wo sind welche Vorlesungsräume und Laboratorien zu finden? Wo schreibe ich mich für die verschiedenen Praktika ein? Wie funktioniert die Anmeldung für die Klausuren? Wo bekomme ich Kittel und Schutzbrille und andere wichtige Studienutensilien wie Vorlesungsskripte her? Und natürlich zu guter Letzt: Wo gibt es die besten Studentenfeten und Grillabende?
Der Campus Jülich zeichnete sich während der gesamten Studienzeit durch seinen familiären Charakter und den persönlichen Kontakt zwischen Professoren, Mitarbeitern und Studenten aus. Dies wurde vor allem durch eine angenehme Semestergröße und kleine Praktikumsgruppen gefördert, in denen auch individuelle Fragestellungen bearbeitet werden konnten. Zudem fanden schnell Lerngruppen zueinander, wodurch die gegenseitige Unterstützung bereits zu Beginn selbstverständlich wurde. Die Einhaltung der Regelstudienzeit war somit ohne Probleme möglich.
Schließlich gefiel es mir am Campus Jülich so gut, dass ich nach einem kurzen Abstecher zum Forschungszentrum Jülich (zur Absolvierung des Praxissemesters) sowohl zur Anfertigung der Diplomarbeit, als auch der Doktorarbeit (Promotionsverfahren über RWTH Aachen) zurückkehrte und ein Teammitglied des Labors für Zellkulturtechnik wurde. Mittlerweile habe ich mich schweren Herzens von der FH Aachen verabschiedet, um nun meiner Tätigkeit als Laborleiterin in einem großen Pharmaunternehmen nachzugehen. 

Ich blicke gerne auf die Zeit an der FH Aachen, Campus Jülich zurück und werde nie vergessen, wo meine biotechnologischen Wurzeln liegen.