Berufsfelder

© Petra Bork / PIXELIO

In den USA, Kanada, Europa und Australien gibt es über 600 Biotech-Firmen mit 170.000 Beschäftigten. In Deutschland zum Beispiel stieg der Umsatz alleine an Biopharmazeutika auf nunmehr deutlich über 6 Milliarden Euro. Der rasante Fortschritt in der Forschung u.a. auf den Gebieten der Molekular- und Zellbiologie sowie Immunologie in den letzten 20 Jahren eröffnet immer mehr innovative und hochinteressante industrielle Anwendungen.


Logo Miltenyi Biotech

Die Miltenyi Biotec GmbH gehört zu den größten deutschen Biotechnologieunternehmen mit internationaler Ausrichtung.
Constanze Dinges, HR Specialist bei Miltenyi Biotec:

Fortschritt entsteht für uns aus Inspiration und Neugier! Wir sind ein innovatives Unternehmen und deswegen sind wir immer auf der Suche nach kreativen Köpfen.
Der direkte Kontakt zu Studierenden ist uns wichtig. Durch die guten Beziehungen zur FH Aachen nutzen wir die Möglichkeit, den Studierenden des Masterstudiengangs einen theoretischen und praktischen Einblick in unsere Produkte und Technologien zu geben und eben genau diese Neugier und Inspirationen zu wecken, die den späteren Weg entscheidend prägen.“


Der Studiengang Biotechnologie vermittelt die erforderlichen Kompetenzen, um ein interdisziplinäres Berufsfeld auszufüllen. Die Studierenden bekommen ein detailliertes Bild aktueller Themen der Biologie auf hohem wissenschaftlichem Niveau sowie vertiefte Kenntnisse in einer Vielzahl modernster Methoden zur Analyse und Beschreibung komplexer Lebensvorgänge. Sie erwerben die wissenschaftlichen Fähigkeiten, Situationen und Aufgabenstellungen kompetent zu analysieren, diese Analysen zu beurteilen und auf dieser Beurteilung basierend zielführend zu agieren.


Logo Henkel AG & Co. KGaA

Nina Mußmann, Managerin R&D Produktentwicklung Automatic Dish Washing bei der Henkel AG & Co. KGaA:

"Ich halte die Ausbildung der FH Aachen für gut, weil sie speziell im naturwissenschaftlichen Bereich durch viele Praktika die Studenten gut und praxisnah auf das Arbeitsleben vorbereitet. Diese Erfahrung habe ich selbst vor etlichen Jahren machen dürfen und habe es seitdem oft bestätigt gesehen, bei Bachelor- oder Masterstudenten, die theoretisch und praktisch fit sehr gute Abschlußarbeiten bei Henkel angefertigt haben. Davon profitieren beide Seiten und es können sich auch dauerhaftere Zusammenarbeiten bzw. Einstellungen bei Henkel ergeben."


In ihrem beruflichen Umfeld müssen Biotechnologen intensiv mit anderen Naturwissenschaftlern wie Chemikern, Physikern und Medizinern kooperieren. Gleichzeitig müssen sie mit Experten aus technischen Disziplinen wie Anlagen- und Maschinenbauern, Verfahrenstechnikern und auch mit Betriebswirten und Juristen zusammenarbeiten. Die Tätigkeit an der Nahtstelle vieler Teildisziplinen erfordert ein sehr hohes Maß an Team- und Kommunikationsfähigkeit.


Logo Aurigon Life Sciences GmbH

"Neugierde, Leidenschaft und Kompetenz – das ist der Nährboden für unsere Forschung. Denn wir haben uns bei Aurigon mehr vorgenommen als einfach nur eine gute CRO zu sein.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzt Aurigon auf die enge Zusammenarbeit mit den Universitäten und legt Wert auf einen intensiven Wissenstransfer. Deshalb suchen wir den engen Kontakt zum wissenschaftlichen Nachwuchs an der FH Aachen. Zu Studierenden der Biologie, Chemie, Biotechnologie,  Biochemie, Pharmazie, Bioinformatik … zu jungen Menschen, die an den Herausforderungen in der Life-Science-Branche wachsen wollen. In der gezielten, engen Zusammenarbeit mit Universitäten und der akademischen Welt sehen wir das Potenzial, um auch in der Forschung immer wieder neue, kühne Wege gehen zu können."


Absolventen werden durch das Curriculum befähigt, biologische Vorgänge in technischen Prozessen und Anlagen ganzheitlich zu erfassen, und selbstständig Lösungsmöglichkeiten für auftretende Probleme zu entwickeln. Sie haben gelernt, Teilaspekte der Analyse innerhalb eines Teams zu delegieren und individuell gefundene Teillösungen in einem synthetischen Prozess mit ihren Teampartnern in einer tragfähigen Lösungsstrategie praktisch umzusetzen.

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