Informationsveranstaltungen zur Systemakkreditierung

Um allen Beschäftigten der FH Aachen die Möglichkeit zu geben, sich über den aktuellen Stand des Verfahrens der Systemakkreditierung und die geplanten Schritte zu informieren, hat an folgenden Tagen und Orten eine Informationsveranstaltung zur Systemakkreditierung an der FH Aachen stattgefunden:

  • Campus Jülich:  Freitag, 15.02.2019, 13-15 Uhr, im Hörsaalgebäude, Raum 00H01

  • Aachen: Donnerstag, 21.02.2019, 10-12 Uhr, in der Bayernallee 11, Multifunktionsraum 1

Neben dem Fokus „Akkreditierung von Studiengängen“ wurde ein Gesamtüberblick über das Thema „Qualitätsmanagement in Studium und Lehre“ gegeben. Durch den Lenkungskreis Systemakkreditierung wurden die wesentlichen Änderungen durch das neue Verfahren vorgestellt und der zeitliche Rahmen erläutert. Anschließend bestand die Möglichkeit, auf Fragen einzugehen.

 

siehe auch den Artikel vom Team Pressestelle:

 

FH strebt Systemakkreditierung an

25.02.2019 | Von: Team Pressestelle

Informationsveranstaltungen für Fachbereiche und Einrichtungen | 

"Im Kern geht es um ein Qualitätsmanagementsystem in Studium und Lehre", sagt Prof. Dr. Josef Rosenkranz, Prorektor für Studium und Lehre der FH Aachen. In zwei Informationsveranstaltungen informierte er jeweils an den Standorten Jülich und Aachen über den Stand in Sachen Systemakkreditierung. Die Hochschule möchte den derzeit laufenden Prozess der Systemakkreditierung nutzen, um im Rahmen des entwickelten Qualitätsmanagements in Studium und Lehre gemeinsam vereinbarte Qualitätsziele stärker in den Blick zu nehmen.

Prof. Rosenkranz erläuterte, dass es schon seit geraumer Zeit Bestrebungen der FH Aachen gebe, in die Systemakkreditierung einzusteigen. Bislang wurde jeder Studiengang durch eine externe Agentur akkreditiert. Spätestens seit die neue Studienakkreditierungsverordnung (StudakVO) in Kraft getreten ist, ist dieser Prozess mit erhöhtem Aufwand und einiger Unsicherheit verbunden, da neben die Agenturen der Akkreditierungsrat als maßgebliche Ebene für die Akkreditierungsentscheidung getreten ist.

"Wir möchten die Arbeit natürlich dort investieren, wo es sich am meisten lohnt – nämlich vornehmlich in die Entwicklung unserer Studiengänge und weniger in die Produktion von Berichten", sagte der Prorektor. Wenn eine Hochschule die Systemakkreditierung erlangt hat, kann sie ihre Studiengänge in Eigenregie akkreditieren und Berichtsformate und Templates weitgehend selbst bestimmen und nach Möglichkeit vereinfachen. Er betonte, mit einem solchen Vorgehen sei eine hohe Wertschätzung für die bereits gute Arbeit der Fachbereiche an ihren Studiengängen verbunden.

Der Prozess der Systemakkreditierung wird voraussichtlich bis Mitte 2021 dauern, so lange gelten Übergangsfristen für die Studiengänge, deren Akkreditierung ausläuft. "Wir wollen diesen Prozess nutzen, um die inhaltliche Dimension zu stärken und die internen Dialogstrukturen auszubauen", meinte Prof. Rosenkranz. Dazu gehöre die Fokussierung auf Qualitätsziele und die Erprobung von Indikatoren – also ausgewählten Daten, über die man in einen Dialog über die Qualität des Studienangebotes gelangt. Er versicherte den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern der Fachbereiche, dass sie auf diesem Weg vom Zentrum für Hochschuldidaktik und Qualitätsentwicklung (ZHQ) sowie von der Verwaltung unterstützt würden.

 

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Video zur Veranstaltung

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