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Mit einem guten Rat zum richtigen Job
FH Aachen | Arnd Gottschalk
“Sie werden in Ihrem Leben fünf verschiedene Berufe lernen und acht verschiedene Berufe ausüben”, sagte Prof. Dr. Matthias Weßling zu den Studierenden, die zur Auftaktveranstaltung des Mentoringprogramms 2026/27 an den FH-Standort Eupener Straße gekommen waren. 34 Studierende der Fachbereiche Architektur, Bauingenieurwesen und Wirtschaftswissenschaften nehmen an dem Programm teil, das ihnen wertvolle Unterstützung beim Sprung vom Studium ins Berufsleben bieten soll.
Alumni werden zu Mentor:innen
Im vergangenen Studienjahr hatte es ein Pilotprojekt für angehende Wirtschaftswissenschaftler:innen gegeben; die Resonanz war so gut, dass das Programm diesmal schon für drei Fachbereiche angeboten wird. Organisiert wird es von Meggy Swierzy de Mera und Jana Jäkel im Rahmen des Alumnimanagement und Fundraising. Sie erläutern: “Das Programm läuft jeweils über ein Jahr. Studierende am dem 3. Fachsemester können sich bei uns bewerben, ebenso Ehemalige, die sich gerne als Mentor:innen einbringen möchten. Wir matchen die Paare dann anhand verschiedener Kriterien.” In der Regel handele es sich um eine Eins-zu-eins-Betreuung. Das Ziel ist, dass die Mentor:innen – allesamt FH-Alumni – ihre eigenen Erfahrungen mit den Studierenden teilen und ihnen Einblicke ins Berufsleben geben.
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Auf die Intuition hören
Mit der Frage, wie berufliche und persönliche Weiterentwicklung zusammenhängen, beschäftigte sich auch der Vortrag, den der BWL-Professor und Trainer Matthias Weßling bei der Auftaktveranstaltung hielt. Bei der Frage, welcher Job der richtige sei und welche Kompetenzen gefragt seien, helfe das Ikigai-Prinzip weiter; der Begriff stammt aus dem Japanischen und bedeutet frei übersetzt “das, wofür es sich zu leben lohnt”. Diesem Prinzip zufolge gibt es verschiedene Faktoren: “Ich liebe das, was ich tue”, “Ich kann das, was ich tue”, “Die Welt braucht das” und “Ich verdiene Geld damit”. Es gelte, die Balance zwischen diesen Faktoren zu finden. Er wünschte den Studierenden den Mut, immer wieder neue Erfahrungen zu machen. Es gelte, auf der Basis von Selbstbeobachtung und Selbstreflexion Entscheidungen zu treffen. Letztlich sei das eigene Bauchgefühl der beste Ratgeber.
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