Nils Bey von der FH Aachen erhält den zweiten Platz beim Bachelor-Award der Wirtschaftsinformatik
Nils Bey, Absolvent der Fachhochschule Aachen (FH Aachen), hat mit seiner Bachelorarbeit „Challenges of Vibe Coding in SMEs: A Case Study of an IT Service Provider“ den zweiten Platz beim Bachelor-Award der Wirtschaftsinformatik gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Arbeit vom Verein „Die Wirtschaftsinformatik – Verein zur Förderung der Wirtschaftsinformatik (Die WI) e.V.“. Mit dem Award würdigt der Verein herausragende Bachelorarbeiten im Fachgebiet der Wirtschaftsinformatik, die in besonderem Maße wissenschaftlichen Anspruch, Neuartigkeit, Praxisrelevanz und Qualität der Darstellung vereinen wirtschaftsinformatik.de.
Die Arbeit von Nils Bey untersucht die Chancen und Herausforderungen des sogenannten „Vibe Coding“ in kleinen und mittleren Unternehmen. Dabei beleuchtet sie, wie KI-gestützte Coding-Tools die Softwareentwicklung verändern, welche Potenziale sie insbesondere für IT-Dienstleister eröffnen und welche Fragen zu Qualität, Wartbarkeit, Sicherheit und Verantwortlichkeit mit dem neuen Entwicklungsansatz verbunden sind. Die Fallstudie zeigt, dass Vibe Coding nicht einfach als Trend abgetan werden kann, aber auch keine unreflektierte Lösung für alle Entwicklungsaufgaben in KMUs darstellt.
Betreut wurde die Bachelorarbeit von Prof. Eggert. „Nils Bey hat ein aktuelles und praxisrelevantes Thema mit wissenschaftlicher Sorgfalt aufgearbeitet“, sagt Prof. Eggert. „Besonders beeindruckend ist, dass er die Entwicklung nicht nur technologisch beschreibt, sondern die Herausforderungen im Kontext eines realen IT-Dienstleisters analysiert. Für kleine und mittlere Unternehmen ist die Frage, wie KI-Coding-Tools verantwortungsvoll in die Softwareentwicklung integriert werden können, heute von großer Bedeutung – genau hier setzt die Arbeit an.“
Der zweite Platz beim Bachelor-Award der Wirtschaftsinformatik ist mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert.
Im Bild: Prof. Dr. Mathias Eggert, Nils Bey, Prof. Dr. Jens Pöppelbus