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Aufbruch fürs Rheinische Revier
FH Aachen | Arnd Gottschalk
Das Rheinische Revier steht vor einem großen Umbruch, und eine bedeutende Rolle beim Strukturwandel spielen die Aspekte Innovation und Nachhaltigkeit – am besten im Schulterschluss von Wissenschaft und Wirtschaft. Im Graduiertencluster Aufbruch arbeiten 37 Promovierende gemeinsam an Themen, die Perspektiven fürs Rheinische Revier schaffen, jetzt haben sie sich beim Frühjahrssymposium am Campus Jülich der FH Aachen ausgetauscht.
Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft
Die Prorektorin für Forschung, Entwicklung und Transfer der FH Aachen, Prof. Dr. Isabel Kuperjans, sagte zur Begrüßung: “Hier sind viele Personen, die ihren Weg schon gegangen sind. Suchen Sie sich ein Vorbild, spinnen Sie rum, entwickeln Sie Ideen!” Das Besondere am Graduiertencluster ist, dass drei Universitäten, drei Fachhochschulen, eine Forschungseinrichtung und ein Innovationsnetzwerk zusammenarbeiten. Hinzu kommt eine enge Vernetzung mit regionalen Wirtschaftsunternehmen – so soll sichergestellt werden, dass die wissenschaftlichen Innovationen auch in der Praxis umgesetzt werden. Organisiert wurde das Symposium von zwölf Doktorand:innen der FH Aachen und des Forschungszentrums Jülich.
FH Aachen | Arnd Gottschalk
FH Aachen | Tina Schwade
Gesamtgesellschaftlich relevant
Thematisch steht die nachhaltige Bioökonomie im Vordergrund. Die 37 Forschungsprojekte sind sechs Innovationsbereichen zugeordnet. Die Spannbreite des Symposiums reichte von intelligenter Laborautomatisierung über die gesellschaftliche Wahrnehmung der Bioökonomie bis hin zu konkreten Innovationen in der nachhaltigen Landwirtschaft. “Das zeigt, wie vielschichtig und gesamtgesellschaftlich relevant dieses Thema ist”, betont Jessika Wirges, eine der Organisatorinnen. Die bewusste Entscheidung, Perspektiven aus Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft zusammenzubringen, habe zu einem Austausch geführt, der über den klassischen akademischen Rahmen hinausgehe. Sie sagt: “Für uns als Doktorand:innen war die Planung neben unserer eigenen Forschung eine echte Herausforderung, aber auch eine wertvolle Erfahrung. Wir sind glücklich mit dem Ergebnis und freuen uns sehr über das positive Feedback, das wir bereits erhalten haben.” Das Orgateam dankte der FH Aachen für die großartige Unterstützung und hofft, dass die Gespräche und Verbindungen über die Veranstaltung hinaus bestehen bleiben – als Beitrag zum Aufbruch im Rheinischen Revier.
FH Aachen | Arnd Gottschalk
FH Aachen | Arnd Gottschalk