Die FH Aachen wird zum zweiten Mal mit dem TOTAL E-QUALITY Prädikat ausgezeichnet. Mit dem Prädikat wird ihr für die Jahre 2026 bis 2028 erneut eine erfolgreiche und nachhaltige Chancengleichheitspolitik bescheinigt.
In ihrer Begründung hebt die Jury hervor, dass die Chancengleichheitsstrategie der FH Aachen die TOTAL E-QUALITY Standards in den verschiedenen Aktionsfeldern hervorragend erfüllt. Gewürdigt wird insbesondere das nachhaltige Handeln der Hochschule im Sinne einer chancengleichheitsorientierten Personal- und Organisationspolitik.
Positiv bewertet die Jury die kontinuierliche Weiterentwicklung eines chancengerechten und diversitätsorientierten Hochschulumfelds. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen zur Prävention von Diskriminierung sowie die Weiterentwicklung von Beratungs- und Unterstützungsstrukturen.
Besonders hervorgehoben wird zudem das Engagement der FH Aachen für demokratische Werte und eine offene Hochschulkultur. Mit Dialog- und Austauschformaten schafft die Hochschule Räume für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen und unterschiedlichen Perspektiven. Die Jury würdigt dabei insbesondere Ansätze, mit denen auch bislang weniger erreichte Gruppen angesprochen und in den Dialog einbezogen werden sollen.
Einer dieser Ansätze wird auch bei der diesjährigen Prädikatsvergabe vorgestellt: TOTAL E-QUALITY hat die FH Aachen eingeladen, über ihre Erfahrungen mit Austauschformaten zur Einbindung der „Stillen Mitte“ zu berichten. Die FH Aachen gestaltet dazu einen Good-Practice-Beitrag und einen anschließenden Workshop im Rahmen des Work-Cafés. Damit bringt sie ihre Erfahrungen in den Austausch mit anderen Prädikatsträger*innen und Teilnehmenden ein.
Die Jury verbindet die positive Bewertung zugleich mit Perspektiven für die weitere Entwicklung. Dazu gehört insbesondere, die Förderung von Frauen in Bereichen, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind, weiterhin gezielt in den Blick zu nehmen.
Die offizielle Auszeichnung findet am 22. Oktober 2026 im Augustinerkloster in Erfurt statt. Unter dem Titel „Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Vielfalt in Teams gestalten“ steht dort die Frage im Mittelpunkt, welche Rahmenbedingungen und Instrumente dazu beitragen, dass sich das Potenzial von Perspektiven- und Kompetenzvielfalt in Teams entfalten kann.
Die erneute Auszeichnung bestätigt den eingeschlagenen Weg der FH Aachen und ist zugleich Ansporn, die Chancengleichheitsstrategie kontinuierlich weiterzuentwickeln.