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Demokratie trainieren – ganz praktisch

Wie gelingt es, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen, konstruktiv mit Meinungsverschiedenheiten umzugehen und gemeinsam Entscheidungen zu treffen? Genau darum ging es beim zweitägigen „Demokratie-Trainingslager“ am 13. und 14. Oktober an der FH Aachen.

Im Mittelpunkt standen nicht lange Vorträge, sondern Ausprobieren und Mitmachen. In interaktiven Übungen wechselten die Teilnehmenden Perspektiven, reflektierten eigene Positionen und erprobten unterschiedliche Formen gemeinsamer Entscheidungsfindung. Anschließend ging es darum, die Erfahrungen gemeinsam auszuwerten und auf Situationen aus dem eigenen Arbeitsalltag zu übertragen.

Dabei zeigte sich: Fähigkeiten, die demokratische Prozesse ausmachen, spielen auch im Hochschulalltag eine wichtige Rolle – in Teams und Projekten ebenso wie in Gremien und anderen Arbeitszusammenhängen. Zuhören, unterschiedliche Positionen berücksichtigen, Konflikte konstruktiv austragen und tragfähige Entscheidungen entwickeln lassen sich üben.

Ein weiterer Schwerpunkt lag deshalb auf der Frage, wie die Übungen künftig im eigenen Arbeitsbereich eingesetzt und selbst angeleitet werden können.

Begleitet wurde das Demokratie-Trainingslager von André Moser, Bildungsmanager der Heinrich-Böll-Stiftung NRW. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung NRW statt.