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Ein Zeichen der Verbundenheit

Beim 100. Treffen zurück an die FH: Zum Jubiläum besuchen Ehemalige nach 50 Jahren ihren alten Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik

Seit Ende ihrer Studienzeit Anfang der 1970er Jahre stehen sie miteinander in Kontakt: Eine Gruppe von fünf FH-Alumni trifft sich regelmäßig zweimal im Jahr. „Dieses Jahr haben wir unser 100. Treffen und das feiern wir in Aachen. So gerne würden wir unseren alten Fachbereich besuchen, wenn das möglich ist.“ Mit diesem Worten wandte sich Klaus Bier Anfang des Jahres an das Alumnimanagement-Team der FH Aachen. Zusammen mit den Kolleg:innen des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik hat das Alumnimanagement-Team diesen Wunsch erfüllt. 

Besuch der alten Wirkungsstätte

“Über die Anfrage von Klaus Bier haben wir uns sehr gefreut. Es ist einfach toll zu sehen, wie lange Studienfreundschaften bestehen können und welche große Verbundenheit nach so langer Zeit noch mit der ehemaligen Hochschule besteht”, erklärt Denise Botzet, Referentin für Alumnimanagement. Prof. Dr. Kristian Arntz, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik, begrüßte die ehemaligen Studenten an ihrer alten Wirkungsstätte in der Goethestraße. 

Ingenieurschule für Maschinenwesen

Als Klaus Bier und seine Kommilitonen in ihr Studium der “Allgemeine Elektrotechnik mit Studienschwerpunkt Nachrichtentechnik” starteten, gab es die FH Aachen noch nicht. Sie entstand im Jahr 1971 aus insgesamt fünf Vorgängereinrichtungen. Eine dieser Schulen war die staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen Aachen in der Goethestraße; heute das älteste Gebäude der FH Aachen. Wie sich die Ausbildung der Ingenieur:innen über diese lange Zeit weiterentwickelt hat und welche Schwerpunkte heute in der Lehre gesetzt werden, erzählte Prof. Arntz eindrücklich: “Heute prägen KI, Robotik und Automatisierung das überwiegend interdisziplinären Berufsfeld. Nicht nur technische Fachkompetenz ist gefragt. Aber Grundsätzliches wie der enge Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden und der starke Praxisbezug sind uns nach wie vor sehr wichtig. Wir wollen junge Menschen qualifizierten, zu kritikfähigen und verantwortungsbewussten Ingenieur:innen ausbilden, die eigenständig Problemlösungen entwickeln und vertreten können.”

Besichtigung von Laboren und Werkstätten

Praktische Einblicke bot die anschließende Besichtigung von Laboren und Werkstätten. Gemeinsam mit Prof. Arntz nahmen sich die wissenschaftlichen Mitarbeiter Jan Frings und Lukas Hedwig Zeit, um den Besuchern das GoetheLab for Additive Manufacturing zu zeigen. Hier wurde im wahrsten Wortsinn greifbar, was man unter 3D-Druck versteht, welche Vielzahl von Materialien und Verfahren zum Einsatz kommen können, welche enormen konstruktiven Freiheiten die Methode ermöglicht und inwiefern dies gegenüber konventionellen Verfahren Kosten-, Zeit- und Konstruktionsvorteile bietet. “Die Einsatzbereiche könnten nicht unterschiedlicher sein”, zeigte sich die Gruppe erstaunt. 

Einblick ins autonome Fahren

Im Labor für Automatisierungstechnik und Robotik erklärte Frings, dass die Faszination dieses stark interdisziplinären Fachgebiets darin liege, Automaten zu bauen, die selbständig Prozesse ausführen. Im Labor der Mechatronik ging es um das autonome Fahren. Studierende führten diese Technik live vor: Im Rahmen eines Lehr-Projekts wurde ein handelsübliches Tretauto innerhalb eines Semesters umgebaut, elektrifiziert und automatisiert. “Wir sind begeistert von diesen Eindrücken. Zu unseren alten Erinnerungen sind heute viele neue dazugekommen.” Mit diesem Worten verabschiedete sich die Gruppe, um weiter in die Stadt zu ziehen und die dortigen alten Wirkungsstätten noch einmal zu besuchen. 
 

Kontakt Alumnimanagement

Auch Sie möchten mit einer Gruppe ehemaliger Kommilitonn:innen an die FH Aachen zurückkommen und Ihren Fachbereich besuchen? Dann schreiben Sie an [email protected].