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fh2rail gewinnt die IMechE Railway Challenge

Studentisches Team der FH Aachen holt zum dritten Mal den Titel des Grand Champion

Kaiser Karl wäre gewiss stolz auf Königin Carla: Mit seiner Lokomotive hat das studentische fh2rail-Team der FH Aachen die IMechE Railway Challenge im englischen Stapelford gewonnen – den bedeutendsten Wettbewerb dieser Art weltweit. Am Ende verbuchte das FH-Team 1820 Punkte, auf die Plätze 2 und 3 kamen die Wettbewerber aus Sheffield (1781) und Poznan (1739). Damit holt fh2rail zum dritten Mal nach 2019 und 2022 den Titel des Grand Champion.

Nachhaltige Mobilität

13 Teams aus sechs Ländern waren bei dem Wettbewerb an den Start gegangen. Es galt, mit den selbst entwickelten und gebauten Lokomotiven in 16 Teildisziplinen Punkte zu sammeln. Neben dem Gesamtsieg holte fh2rail mit seiner Lok Carla auch die meisten Punkte in den Bereichen Maintainability, Ride Comfort, Energy Storage und Reliability. „Das ist ein Zeichen, dass unsere Studierenden an den wichtigen Themen für die Nachhaltigkeit der Mobilität der Zukunft arbeiten“, betont Prof. Dr. Bernd Schmidt. Das knapp 20-köpfige Team wurde von Tim Tappert mit Unterstützung durch die Lehrgebiete Bahnsystemtechnik sowie Schienenfahrzeugtechnik/-antriebe betreut. Zum Team gehören Studierende der Schienenfahrzeugtechnik, der Mechatronik, der Elektrotechnik, der Betriebswirtschaftslehre, des Maschinenbaus und der Informatik. Die Teamleitung haben Josephine Meurer und Rene Ebeling inne.

Gegen starke Konkurrenz durchgesetzt

“Aus Sicht der Lehrenden ist es eine Freude, die Teammitglieder bei ihrer Weiterentwicklung zu beobachten - jede und jeder findet einen Bereich, auf dem sie oder er Höchstleistungen erbringen kann”, ergänzte Prof. Schmidt. Die FH habe unter Beweis gestellt, dass sie sich gegen starke internationale Teams aus Universitäten und Wirtschaft durchsetzen könne. 

Innovative Schienenfahrzeuge entwickeln

Die Railway Challenges bieten angehenden Ingenieur:innen eine praxisorientierte Plattform, innovative Schienenfahrzeugkonzepte zu entwickeln und zu erproben. Die teilnehmenden Teams entwickeln und bauen fahrtüchtige Lokomotiven im Maßstab 1:5. Auf einer Strecke mit 10,25 Zoll Spurweite werden die Fahrzeuge unter realistischen Bedingungen geprüft. “Ziel des Wettbewerbs ist es, den ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs praxisnah an die technischen, wirtschaftlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Herausforderungen des Eisenbahnsektors heranzuführen”, sagt Tim Tappert.