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Mehr Sicherheit dank KI

13. Workshop zu den Themen IT-Sicherheit und IT-Forensik an der FH Aachen

“Wir wollen die Systeme mit und trotz KI sicherer machen”, sagte Prof. Dr. Marko Schuba zur Eröffnung des 13. Workshops zu den Themen IT-Sicherheit und IT-Forensik an der FH Aachen. Die Themen spielen in Forschung und Lehre seit Jahren eine wichtige Rolle. Bei dem halbtägigen Workshop wurden jetzt aktuelle Arbeiten und Themen vorgestellt und diskutiert; der Workshop richtete sich an Interessierte aus Behörden, Unternehmen und Hochschulen.

Mehr Angriffe, bessere Verteidigung

Gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Georg Neugebauer begrüßte Schuba die Gäste. Sie betonten, KI-Tools würden die Arbeit im Bereich der IT-Sicherheit verändern – in zweifacher Hinsicht. Mit ihrer Hilfe sei es schneller möglich, Code zu analysieren und Schwachstellen zu finden. “Mit KI können Angriffe auf IT-Systeme automatisiert werden”, erläuterte Marko Schuba, “wir können KI aber auch nutzen um die Verteidigung gegen solche Angriffe zu verbessern.”

Schwachstellen analysieren

Die Erzeugung, Übermittlung und Verarbeitung von Daten spielt in vielen Lebens- und Wirtschaftsbereichen eine bedeutende Rolle. Maschinen werden in industriellen Prozessen aus der Ferne gesteuert, Pulsuhren übermitteln ihre Daten an Smartphones, Kund:innen bezahlen an der Supermarktkasse kontaktlos – diese und viele andere Prozesse sind effizient, aber auch anfällig für Angriffe. Im Forschungsgebiet von Prof. Neugebauer und Prof. Schuba wird seit Jahren daran gearbeitet, diese Verfahren auf ihre Schwachstellen hin zu analysieren und sicherer zu machen. Aus der Arbeit sind zahlreiche Bachelor- und Masterarbeiten hervorgegangen, die den Absolvent:innen oftmals den Weg in ihre berufliche Laufbahn eröffnet haben. 

Workshop als Talentbörse

Bei Unternehmen und Institutionen gibt es einen großen Bedarf an Nachwuchskräften, die eine hervorragende akademische Ausbildung genossen haben und mit ihrem Wissen am Puls der Zeit sind. So war der Workshop auch in diesem Jahr eine Talentbörse. Marko Schuba warb bei den rund 160 Gästen dafür, auch in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage Plätze für Praxisprojekte und Abschlussarbeiten zur Verfügung zu stellen.