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Podiumsplatz für FH-Team

Studierende entwerfen Konzept für das Gelände der Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal – 3. Platz beim vdi-Wettbewerb Integrale Planung

Erfolg für FH-Studierende: Beim vdi-Wettbewerb Integrale Planung haben Lisa Sonntag, M. Nugraha Iskander, Wim auf dem Graben und Lukas Laboga mit ihrem Projekt “92%” den 3. Platz belegt. Ihre Arbeit wurde mit einem Preisgeld in Höhe von 750 Euro ausgezeichnet. 19 Teams aus ganz Deutschland hatten an dem interdisziplinären Wettbewerb teilgenommen, 12 waren zum Finale nach Wuppertal eingeladen worden.

Praxisnah und nachhaltig

Die Aufgabe war, eine Neugestaltung für das Gelände zu entwerfen, auf dem im Jahr 2031 die Bundesgartenschau (BuGa) stattfinden soll. Unter dem Titel „Gateway Wuppertal – Neues aus Bestehendem schaffen“ sollten in interdisziplinären Teams praxisnahe Konzepte entwickelt werden, die zeigen, wie integrales Planen und Bauen zu nachhaltigen Lösungen beitragen können. 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Fünf Teams hatten sich an der FH zusammengetan, um im Rahmen ihres Studiums Konzepte für die Aufgabenstellung zu entwickeln. Bachelorstudierende des Studiengangs Smart Building Engineering arbeiteten gemeinsam mit Masterstudierenden der Architektur. Koordiniert wurde das gemeinsame Projekt von Prof. Martin Zerwas und Prof. Dr. Evelin Rottke (beide Fachbereich Architektur) sowie Prof. Dr. Nina Kopmann und Prof. Dr. Bernd Döring (beide Fachbereich Bauingenieurwesen). 
 

Wiederverwertung bestehender Bauteile

Die besondere inhaltliche Herausforderung des Vorhabens lag in der Vorgabe, dass möglichst viele Bauteile aus bereits vorhandenen Gebäuden stammen sollen. Vor rund fünf Jahren fand – ebenfalls in Wuppertal – der Solar Decathlon Europe statt. Im Rahmen dieser Initiative für nachhaltiges Bauen hatten internationale Studierendenteams acht Hausprototypen gebaut – auch damals war ein FH-Team dabei. Im Rahmen des aktuellen Vorhabens galt es, diese bestehenden Gebäude daraufhin zu prüfen, ob sie in Teilen wiederverwertet und weiterverwendet werden konnten. “Im Prinzip hatten wir einen Riesenbaukasten”, erzählt Evelin Rottke, “es gab unglaublich viele Daten.” Entsprechend mussten die Studierenden auch den Planungs- und Entwurfsprozess anpassen.