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Posthume Auszeichnung für Prof. Engeln-Müllges

Prof. Dr. Dr. h.c. Gisela Engeln-Müllges wird posthum mit dem MinervaPreis des Förderverein Museum Jülich geehrt

Die FH Aachen freut sich über eine besondere Auszeichnung für ihre ehemalige Professorin Prof. Dr. Dr. h.c. Gisela Engeln-Müllges. Die renommierte Mathematikerin und Künstlerin wird posthum mit dem MinervaPreis 2026 geehrt. Mit dem Preis würdigt der Förderverein seit 1994 besondere Verdienste um Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft in Jülich und der Region.

Mit ihrem Wirken als Professorin für Numerische Mathematik, Prorektorin, stellvertretende Rektorin und durch ihr vielfältiges Engagement als Mitglied im Wissenschaftsrat der Bundesrepublik Deutschland und als stellvertretende Vorsitzende des Hochschulrates der FH Aachen hat Prof. Engeln-Müllges die Entwicklung der Hochschule und der deutschen Hochschullandschaft nachhaltig mitgeprägt.

Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit war Gisela Engeln-Müllges auch als international anerkannte Künstlerin tätig. Ihre Skulpturen und Gemälde setzen starken Ausdruck in ein Spannungsfeld mathematischer Präzision und schaffen eine unverwechselbare Formensprache, in der Wissenschaft und Kunst auf besondere Weise zusammenfinden.

Prof. Engeln-Müllges verstarb im Januar dieses Jahres. Der MinervaPreis wurde ihr noch zu Lebzeiten zugesprochen; noch vor ihrem Tod erfuhr sie von der Auszeichnung für ihr besonderes Werk. Die Preisvergabe findet im Herbst statt.