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Studierende bauen ihre eigene Lok
RWTH Aachen | Pascal Gil
Studierendenteams entwickeln und bauen ihre eigene Lokomotive: Der Wettbewerb “Alpha Trains European Railway Challenge” geht in die nächste Runde. Er findet vom 5. bis 7. Juni 2026 in Bad Schussenried statt, organisiert wird er – wie im Vorjahr – von der FH Aachen. Die Zahl der teilnehmenden Teams erreicht einen neuen Höchstwert. Natürlich ist auch das FH2Rail-Team der FH Aachen mit von der Partie.
Innovative Konzepte erproben
Der Wettbewerb bietet angehenden Ingenieur:innen eine stark praxisorientierte Plattform, innovative Schienenfahrzeugkonzepte zu entwickeln und zu erproben. Studentische Teams aus ganz Europa bauen fahrtüchtige Lokomotiven im Maßstab 1:5. Auf einer Parkeisenbahnstrecke mit 10,25 Zoll Spurweite im oberschwäbischen Bad Schussenried werden die Fahrzeuge unter realistischen Bedingungen in verschiedenen Kategorien wie Traktion, Bremsverhalten, Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Fahrkomfort geprüft.
Junge Talente fördern
“Ziel des Wettbewerbs ist es, den ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs praxisnah an die technischen, wirtschaftlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Herausforderungen des Eisenbahnsektors heranzuführen”, sagt Tim Tappert, der das FH-Team zusammen mit Professor Dr. Bernd Schmidt betreut. Jörg Hagemeyer, Engineering Director von Alpha Trains, betont: “Als Unterstützer dieses Wettbewerbs möchten wir gezielt junge Talente fördern, die mit kreativen und praktischen Ansätzen den innovativen und umweltfreundlichen Schienenverkehr von morgen gestalten.”
FH Aachen | Tim Tappert
Acht Teams nehmen teil
In diesem Jahr gehen acht Teams an den Start: EAGLE (TH Nürnberg), PUTrain (TU Poznan/Polen), FH2Rail (FH Aachen), Loc.KA.engineering e.V. (Karlsruhe Institute of Technology, KIT), Next Stop: Innovation! (Ostfalia HaW), Heron (Anglia Ruskin University UK), ifs Charlemagne Express (RWTH Aachen) und Locomotive Engineering Team (Budapest University of Technology and Economics, BME). Das Team Ceylonic E Rail aus Sri Lanka musste absagen, möchte aber 2027 dabei sein.
Unterschiedliche Fachrichtungen beteiligt
Das FH2Rail-Team baut und testet seine Lokomotive im Schienenfahrzeugtechniklabor des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik, das sich im Untergeschoss des Kompetenzzentrums Mobilität an der Hohenstaufenallee befindet. Beteiligt sind 15 Studierende der Fachrichtungen Maschinenbau, Schienenfahrzeugtechnik, Mechatronik, BWL, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften.
Dank an die Unterstützenden
Die Alpha Trains European Railway Challenge wird möglich gemacht durch die langjährigen Sponsoren und Partner Alpha Trains Europa (Hauptsponsor und Namensgeber), Stadler Rail Management AG und Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) e.V.