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Wie eine große Familie
FH Aachen | Arnd Gottschalk
Seit 15 Jahren gibt es das Stipendienprogramm der FH Aachen, und knapp 1000 Studierende sind in dieser Zeit gefördert worden. Neben der finanziellen Unterstützung liegt der Wert des Programms vor allem in der Chance, Netzwerke aufzubauen – zwischen Studierenden, Alumni, der regionalen Wirtschaft und natürlich auch der Hochschule.
Dank an Unternehmen und Institutionen
Den besten Beweis dafür lieferte das erste "Homecoming"-Event, eine Art Klassentreffen über die Generationen hinweg, zu dem rund 180 aktuelle und ehemalige Stipendiat:innen sowie Fördernde an den Campus Eupener Straße der FH Aachen gekommen waren. Prof. Dr. Thomas Ritz, Rektor der FH Aachen, dankte den Unternehmen und Institutionen, die das Programm durch ihre Unterstützung tragen. Er sagte: "Das ist das Who-is-who der regionalen Wirtschaft." Die FH Aachen wolle mit ihrer Arbeit Innovationen entwickeln, die in Zusammenarbeit mit den Unternehmen vor Ort direkt auf den Markt gebracht werden könnten.
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Netzwerke sind wichtig
Dr. Christian Burmester, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Aachen und Hochschulratsvorsitzender der FH, betonte, Netzwerke seien extrem wichtig. Er wandte sich an die Stipendiat:innen: "Nutzen Sie die Gelegenheit zum gemeinsamen Arbeiten und zum Austausch." Die Sparkasse Aachen ist seit Beginn des Programms mit dabei, sie hat in den letzten 15 Jahren 120 Stipendien durch ihre Förderung ermöglicht.
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Aktuell 125 Stipendiat:innen
Welchen Wert das Stipendienprogramm für die Unternehmen hat, erläuterten Nadine Knapp (Mäurer & Wirtz GmbH & Co. KG) sowie Horst Robertz (BABOR BEAUTY GROUP); Viktoria Buschak und Vivekanantha Kumar schilderten, welche Erfahrungen sie als Geförderte gemacht haben. Sie alle waren sich einig: Das Programm liefert einen großen Mehrwert. Im laufenden Stipendienjahr werden 125 Studierende gefördert, 58 Unternehmen und Institutionen beteiligen sich. Die Auswahl der Stipendiat:innen obliegt der Stipendienkommission, in der Professor:innen verschiedener Fachbereiche vertreten sind. Thomas Ritz dankte den Kommissionsmitgliedern: "Forschung lebt von Freiheit. Aber diese Freiheit muss auch gemanagt und gesteuert werden."
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Mathe ist sexy
Das Homecoming-Event bot Gelegenheit zur Diskussion, zum Austausch, zum Vernetzen - und zum Lachen. Der Prorektor für Strategische Planung und IT, Prof. Dr. Christof Schelthoff, bewies in seinem Vortrag, dass Mathematik keineswegs nur abstrakte Gehirnakrobatik ist; vielmehr liefert sie konkrete Antworten auf die großen Fragen des Lebens. "Mit Mathematik lässt sich vorhersagen, wie lange eine Beziehung zwischen zwei Menschen hält", sagte er, und unterhielt die Gäste mit Differentialgleichungen, die unter anderem die "Emotionsfunktion der Zeit" beschreiben.
Fortsetzung folgt
Die Organisation des Programms liegt bei der Abteilung für Alumnimanagement und Fundraising. Carolina Getto, Denise Botzet und Judith Bauer waren froh über die große Resonanz des ersten "Familientreffens" – weitere Veranstaltungen dieser Art sind geplant.
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