Become part of the team
Seit mehr als 15 Jahren entwickeln und bauen wir jedes Jahr einen eigenen Rennwagen und treten damit bei internationalen Wettbewerben innerhalb der Formula Student gegen Teams aus aller Welt an. Wir arbeiten fachbereichsübergreifend, kombinieren Technik, Organisation und Kreativität – und schaffen gemeinsam ein Projekt, das weit über den Hörsaal hinausgeht.
Du willst dein Wissen nicht nur in der Theorie anwenden, sondern in der Praxis zeigen, was du kannst? Bei uns bekommst du die Chance, Technik hautnah zu erleben und wertvolle Erfahrungen für deine Zukunft zu sammeln. Ob Konstruktion, Fertigung, Elektronik, Marketing oder Finanzen – bei uns findet jede:r einen passenden Aufgabenbereich.
Entscheidend ist nicht, was du studierst oder in welchem Semester du bist, sondern dass du Begeisterung, Engagement und Teamgeist mitbringst. Natürlich braucht es auch etwas Zeit – aber du wirst merken: Die gemeinsamen Erlebnisse, die Zusammenarbeit im Team und die Wettbewerbe sind es absolut wert.
Schreibe uns einfach eine E-Mail an info.aixtremeracingfh-aachen.de oder besuche uns direkt in der Hohenstaufenallee 6, Raum U1213. Wir freuen uns auf dich!
Noch Fragen? Dann wirf gerne einen Blick in unser FAQ — vielleicht findest du dort schon die passende Antwort.
FAQ für Interessierte
Was ist eigentlich Formula Student?
Formula Student ist ein jährlich stattfindender, internationaler Konstruktionswettbewerb. Studierende entwickeln dabei eigenständig einen einsitzigen Rennwagen: von der Idee über Planung, Konstruktion und Fertigung bis hin zum Wettbewerbseinsatz.
Auf internationalen Events treten die Teams innerhalb ihrer Fahrzeugklasse gegen Hochschulen aus aller Welt an. Der Wettbewerb beginnt mit einer technischen Abnahme, bei der Sicherheit und Regelkonformität des Fahrzeugs geprüft werden. Anschließend werden die Teams in statischen und dynamischen Disziplinen bewertet. Die Gesamtwertung ergibt sich aus den erreichten Punkten in diesen Disziplinen. Bewertet werden sowohl die Fahrleistung auf der Strecke als auch die technische, wirtschaftliche und konzeptionelle Ausarbeitung des Projekts.
Dynamische Disziplinen:
- Acceleration
- Bei Acceleration wird die Beschleunigungsfähigkeit des Fahrzeugs bewertet. Das Fahrzeug fährt aus dem Stand eine gerade Strecke von 75 Metern. Entscheidend ist die schnellste Zeit.
- Skidpad
- Beim Skidpad wird das Kurvenverhalten des Fahrzeugs geprüft. Das Fahrzeug fährt einen achtförmigen Kurs aus zwei Kreisbahnen. Gewertet wird die durchschnittliche Zeit der gezeiteten linken und rechten Kreisfahrt, zuzüglich möglicher Strafzeiten.
- Autocross
- Autocross bewertet die Fahrdynamik auf einem Handling-Kurs. Der Kurs enthält unter anderem Geraden, Slaloms, Schikanen, enge Kurven und Kurven mit veränderlichem Radius. Eine Runde ist kürzer als 1,5 Kilometer; Ziel ist die schnellste Rundenzeit.
- Endurance and Efficiency
- Endurance prüft die Zuverlässigkeit, Fahrbarkeit und Performance des Fahrzeugs über eine längere Distanz. Die Strecke besteht aus mehreren Runden auf einem Handling-Kurs und umfasst insgesamt etwa 22 Kilometer. Zwei verschiedene Fahrer absolvieren jeweils ungefähr 11 Kilometer; dazwischen findet ein Fahrerwechsel statt.
Efficiency wird während des Endurance bewertet. Dabei wird betrachtet, wie effizient das Fahrzeug die Endurance-Distanz absolviert. Bei Verbrennerfahrzeugen wird der Kraftstoffverbrauch berücksichtigt, bei Elektrofahrzeugen die gemessene elektrische Energie unter Einbeziehung der rekuperierten Energie. Nur Fahrzeuge, die im Endurance eine Mindestpunktzahl erreichen, werden für Efficiency gewertet.
- Endurance prüft die Zuverlässigkeit, Fahrbarkeit und Performance des Fahrzeugs über eine längere Distanz. Die Strecke besteht aus mehreren Runden auf einem Handling-Kurs und umfasst insgesamt etwa 22 Kilometer. Zwei verschiedene Fahrer absolvieren jeweils ungefähr 11 Kilometer; dazwischen findet ein Fahrerwechsel statt.
Statische Disziplinen:
- Business Plan Presentation
- In der Business Plan Presentation entwickelt und präsentiert das Team ein wirtschaftliches Geschäftsmodell in einem fiktiven Investment-Szenario. Das Geschäftsmodell muss gewinnorientiert sein und auf dem aktuellen Prototypenfahrzeug oder einer konkreten, vom Team entwickelten Komponente beziehungsweise Software daraus basieren. Die Jury übernimmt dabei die Rolle potenzieller Investoren oder Partner. Bewertet werden unter anderem Inhalt, Finanzen, Struktur, Präsentation, ein vorgegebenes Deep-Dive-Thema sowie die anschließende Fragerunde.
- Cost and Manufacturing
- In Cost and Manufacturing wird bewertet, wie gut das Team die Fertigung, Kostenstruktur und Treibhausgasemissionen seines Fahrzeugs versteht. Im Fokus stehen eine vollständige Bill of Material, realistische Kosten- und Emissionsberechnungen, Make-or-Buy-Entscheidungen, Fertigungsprozesse sowie Unterschiede zwischen Prototypen- und Serienfertigung. Die Disziplin besteht aus einer BOM-Diskussion, einem Teil zum allgemeinen Kostenverständnis und einem sogenannten Real Case.
- Engineering Design
- Engineering Design bewertet den technischen Entwicklungsprozess und den konstruktiven Aufwand hinter dem Fahrzeug. Die Jury beurteilt dabei nicht nur das fertige Fahrzeug, sondern vor allem die Herleitung, Begründung und Validierung der technischen Entscheidungen. Grundlage sind die Technical Vehicle System Documentation, die Antworten des Teams und die Inspektion des Fahrzeugs. Bewertet werden unter anderem Fahrzeugkonzept, Performance, mechanische und elektrische Systeme, Antrieb, Software, Fahrerinterface und autonome Funktionen.
Was macht Aixtreme Racing überhaupt?
Mit einem vollelektrischen, einsitzigen Rennwagen der Formula-Student-Klasse nehmen wir jährlich an internationalen Wettbewerben in ganz Europa teil. Dabei verantworten wir den gesamten Entwicklungsprozess eigenständig: von Design, Planung, Konstruktion und Fertigung über Evaluation und Validierung bis hin zur wirtschaftlichen Ausarbeitung und dem Einsatz auf den Events.
Im Mittelpunkt steht für uns die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Fahrzeuge. Seit der Saison 2025 treten wir mit einem vollelektrischen Rennwagen an und erweitern dabei stetig unsere Erfahrungen in den Bereichen Elektromobilität, Leichtbau, Fahrdynamik, Software, Fertigung und Projektmanagement. Um diese Weiterentwicklung konsequent umzusetzen, entwickeln und bauen wir jedes Jahr ein neues Fahrzeug nahezu vollständig neu. Einzelne zugekaufte Komponenten können dabei übernommen werden. Alles, was wir selbst fertigen oder extern in Fertigung geben, wird in der Regel jedoch neu entwickelt und neu produziert.
Neben der technischen Arbeit kommt bei uns auch der Teamgedanke nicht zu kurz. Ob in der Werkstatt, auf Events oder nach Feierabend: Wir verbringen gerne Zeit miteinander, unterstützen uns gegenseitig und wachsen so nicht nur als Team, sondern auch als Gemeinschaft zusammen.
Weitere Informationen zu unseren Fahrzeugen findest du hier: Unsere Fahrzeuge
Was muss ich können um bei Aixtreme Racing mitzumachen?
Das ist erstmal zweitrangig. Viel wichtiger ist, dass du Motivation, Interesse und Zeit mitbringst. Da Aixtreme Racing eine freiwillige Studierendeninitiative ist, spielt Eigeninitiative bei uns eine sehr große Rolle. Alles Weitere kannst du bei uns lernen: durch eigene Recherche, praktische Mitarbeit und den Austausch mit erfahrenen, älteren oder ehemaligen Teammitgliedern. Auch dein aktuelles Studiensemester ist nicht entscheidend. Ob Ersti, Bachelor- oder Masterstudent:in — bei uns sind alle Erfahrungslevel willkommen.
Wie kann ich bei Aixtreme Racing mitmachen?
Schreib uns einfach eine Email an info.aixtremeracingfh-aachen.de. Damit wir dich besser kennenlernen können, sind für uns besonders folgende Informationen interessant:
- Wer bist du und was motiviert dich, Teil unseres Projekts zu werden?
- Erzähl uns kurz etwas über dich, dein Studium und warum du bei Aixtreme Racing mitmachen möchtest.
- Was möchtest du bei uns machen?
- Vielleicht hast du schon einen bestimmten Bereich im Kopf, der dich interessiert. Falls nicht, ist das auch kein Problem — gemeinsam finden wir heraus, wo du gut ins Team passt.
- Bringst du bereits Vorerfahrung in deinem Wunschbereich mit?
- Falls ja, erzähl uns gerne, welche Erfahrungen du schon gesammelt hast. Vorerfahrung ist aber keine Voraussetzung, um bei uns einzusteigen.
Alternativ kannst du auch einfach persönlich in unserem Büro vorbeikommen und dich vorstellen. Du findest uns in der Hohenstaufenallee 6, Raum U1213.
Neben der regulären Teilnahme als Teammitglied bieten wir auch Möglichkeiten für Praxisprojekte, Bachelor- und Masterarbeiten sowie am Fachbereich 5 regelmäßig auch für Interdisziplinäre Projekte an. Allen, die an einer solchen Arbeit interessiert sind, empfehlen wir dennoch, zunächst mindestens eine Saison regulär im Team mitzuwirken. In dieser Zeit lernst du sowohl unsere Projektabläufe als auch das Fahrzeug intensiv kennen. Mit diesem Hintergrundwissen kannst du in anschließenden Arbeiten gezielter entwickeln und tiefer in die Materie einsteigen.
Was kann ich bei Aixtreme Racing machen?
Unser Team gliedert sich in fünf Baugruppen. Jede Baugruppe übernimmt einen eigenen Aufgabenbereich und trägt dazu bei, aus vielen einzelnen Ideen, Bauteilen und Konzepten ein funktionierendes Gesamtfahrzeug entstehen zu lassen.
- Organisation
- In der Baugruppe Organisation beschäftigst du dich mit allem, was nicht direkt zur technischen Entwicklung des Fahrzeugs gehört, für das Projekt aber genauso wichtig ist. Dazu zählen unter anderem Finanzen, Buchhaltung, Beschaffung von Material und Dienstleistungen sowie die Logistikplanung für Wettbewerbe. Auch Social Media, Öffentlichkeitsarbeit, Foto- und Videografie sowie die Planung von Veranstaltungen wie Roll-out, Messeauftritten oder Teamevents gehören zu den Aufgaben der Orga.
- Struktur
- Dein Herz schlägt für Faserverbundwerkstoffe? Dann bist du in der Baugruppe Struktur genau richtig. Alles, was am und um das Fahrzeug aus Carbon-, Aramid- oder Glasfaser besteht, geht durch deine Hände. Neben der umfangreichen Fertigung spielen auch CAD-Konstruktion und CAM-Programmierung eine wichtige Rolle — also komm' auch du in den Genuss des bekannten Mottos: „Im CAD hat’s gepasst.“ Mit dem Monocoque und den Anbauteilen verbindet die Struktur alle Komponenten zu einem leichten, stabilen und performanten Fahrzeug.
- Fahrwerk
- In der Baugruppe Fahrwerk dreht sich alles um die Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße. Du beschäftigst dich sowohl mit der Auslegung als auch mit der praktischen Umsetzung unseres Fahrwerks. Dazu gehören Themen wie Fahrwerksgeometrie, Kinematik, Dämpferabstimmung, Reifenverhalten sowie die Abstimmung des gesamten Fahrverhaltens. Gleichzeitig bist du auch praktisch gefragt: bei Fertigung, Montage und Setup des Fahrzeugs. Neben dem Fahrwerk selbst betreut die Baugruppe auch Lenkung und Bremsen. Damit hast du direkten Einfluss auf Handling, Fahrzeugdynamik und Performance auf der Strecke.
- Antrieb
- In der Baugruppe Antrieb dreht sich alles um das elektrische Antriebspaket. Du beschäftigst dich mit der Auslegung und Integration von Antriebsmotor, Hochvolt-Akkumulator, Untersetzungsgetriebe sowie den zugehörigen Steuergeräten und Sicherheitssystemen. Die Aufgaben sind dabei besonders vielfältig: Von CAD-Konstruktion über elektrotechnische Planung und Fertigung bis hin zu hardwarenaher Softwareentwicklung ist alles dabei. Im Antrieb laufen viele zentrale Systeme zusammen, weshalb diese Baugruppe oft eine der größten und vielseitigsten im Team ist.
- Elektronik
- In der Baugruppe Elektronik sorgst du dafür, dass Signale und elektrische Energie zuverlässig dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Im Mittelpunkt steht vor allem die Planung und Fertigung des Kabelbaums. Alles, was mit Steckern, Leitungen, Sensorik und elektrischer Verbindungstechnik zu tun hat, gehört zu deinem Aufgabenbereich. Mit viel Sorgfalt planst und fertigst du einen zuverlässigen Automotive-Kabelbaum und stellst sicher, dass Strom, Spannung und Signale ihren Weg durch das Fahrzeug finden.
Falls du noch nicht genau weißt, welche Baugruppe zu dir passt, komm einfach bei uns vorbei. Du findest uns in der Hohenstaufenallee 6, Raum U1213. Wir zeigen dir gerne unsere Werkstatt und erklären dir, woran die einzelnen Baugruppen gerade arbeiten.
Am besten lernst du die Aufgabenbereiche aber kennen, indem du sie selbst ausprobierst. Bewirb dich, komm vorbei und finde heraus, was dich am meisten begeistert!
Wie viel Zeit kostet mich das Projekt?
Aixtreme Racing und die Formula Student leben von Eigeninitiative, Teamgeist und dem gemeinsamen Ziel, ein funktionierendes Fahrzeug auf die Strecke zu bringen. Damit das gelingt, braucht es Zeit, Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit — besonders in intensiven Phasen vor Fertigung, Roll-out oder Wettbewerben.
Der zeitliche Aufwand kann daher deutlich höher sein als bei vielen anderen studentischen Projekten. Je nach persönlichem Einsatz und Saisonphase kann es auch vorkommen, dass sich das Studium zeitweise verschiebt oder einzelne Klausuren auf spätere Semester gelegt werden. Das ist keine Voraussetzung, gehört aber für einige Teammitglieder zur Realität des Projekts.
Für die Teilnahme an Wettbewerben ist vor allem entscheidend, wer das Fahrzeug und die Abläufe besonders gut kennt und im Laufe der Saison viel Verantwortung übernommen hat. Deshalb fahren in der Regel die Teammitglieder mit, die intensiv am Projekt mitgearbeitet haben, zuverlässig dabei waren und durch ihren Einsatz das Fahrzeug am besten verstehen. So stellen wir sicher, dass wir auf den Events als eingespieltes und fachlich starkes Team auftreten können.
Wer fährt und wann sind die Rennen?
Kurze Antwort: Es fährt das schnellste Mitglied.
Lange Antwort: Auf den Wettbewerben gibt es immer mehrere Fahrer:innen. Wer in welcher Disziplin fährt, hängt von den jeweiligen Anforderungen ab. Manchmal ist ein geringes Gewicht entscheidend, oft aber vor allem gutes Fahrzeuggefühl, sauberes Handling oder eine hohe Ausdauer. Deshalb werden potenzielle Fahrer:innen nicht erst auf dem Wettbewerb ausgewählt. Auch bei Kartbahn-Ausflügen und Testfahrten mit unserem Prototypen schauen wir genau hin, wer schnell, konstant und sicher unterwegs ist.
Die Wettbewerbe finden hauptsächlich im Sommer statt, meistens zwischen Juli und September. Der Rest des Jahres ist aber mindestens genauso wichtig: In dieser Zeit werden Design, Planung, Konstruktion, Fertigung und Testfahrten umgesetzt, damit das Fahrzeug rechtzeitig bereit für die Saison ist.