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Ausstellung am FB Architektur | Brücke 4. Ausstellungseröffnung am Dienstag, den 24.04. um 16.00 Uhr mit der Filmpremiere "Metaraum".
Die Geschichte in der Geschichte, der Raum hinter dem Raum, die Story in der Story.
Der interdisziplinäre Workshop der Fachhochschulen Aachen und Dortmund verbindet die beiden Fachbereiche Architektur, Modul Gestalten und den Studiengang Film mit der Studienrichtung Kamera. Ort des Zusammentreffens ist das hoch über dem Lago Maggiore gelegene Künstlerdorf Formine. Der idyllische kleine italienische Ort ist zugleich Muse und Programm. Es gilt Meta Räume in Form von Holzmodellen erfahrbar zu machen und diese dann mit Filmen zu bespielen.
Untergebracht werden die Studierenden in einem verwinkelten Hotel. Aus dem Labyrinth des Hotelkomplexes sollen räumliche Installationen aus Holz entstehen. Dabei gilt es mehr als die bloße Gegebenheit zu veranschaulichen. Vielmehr soll das Metaräumliche sichtbar gemacht werden. Die Atmosphäre, die von der Umgebung ausgeht, wird mit in die Installationsmodelle integriert und verleiht dem ganzen so einen erfrischenden Charme. Gemeinsam entwickelte Storyboards, die filmisch durch die Studierenden der FH Dortmund umgesetzt werden, heben diesen Aspekt des Meta Raumes hervor. Diese Filme korrespondieren mit den räumlichen Modellen und ergänzen sie.
Zur Ausstellung ist ein Katalog inclusive DVD erschienen.
Text: Christian Mertmann

Die 2012 erschienene Publikation "Architektur Gestalten" führt durch die ersten Lehrkonzeptionen des Teilmoduls Gestalten, nach Einführung der neuen Studiengänge Bachelor und Master.
Das Buch ist im Handapparat Gestalten in der Bibliothek Bayerallee 9 einzusehen und steht auch als PDF "Architektur Gestalten" hier zur Verfügung.
Weitere Publikationen sind in der Liste der Veröffentlichungen abzufragen und ebenfalls im Handapparat Gestalten vorhanden (teilweise auch als PDF zum Download):
Oder anders | Formine 2008
So ähnlich | Formine 2007

In den Hackeschen Höfen in Berlin bestand abermals die Gelegenheit gestalterische Positionen in der Architekturausbildung einer grossen Öffentlichkeit zu präsentieren.
Im Rahmen der Ausstellungsreihe „A serendipi (city)“ zeigten die ausgestellten fotografischen und plastischen Arbeiten, die Ergebnisse zweier Seminare, des fünften Semesters im Bachelor und des ersten Mastersemesters unseres Fachbereichs.
Alles dreht sich hier um das Modell; einem der wichtigsten Medien in der Architekturausbildung.
Von Anfang an war an eine Seminarreise gedacht, auf welcher das Medium Modell für die Studierenden neu entdeckt werden sollte.
Beide angewandten Verfahren belegen ganz anschaulich und plastisch, wie wir als Suchende, Neugierige unverhofft oder zufällig zu neuen Erkenntnissen gelangen, unsere Blickwinkel verändern und lang Bekanntes neu entdecken.
Hier stellt sich auch der Bezug zum Seripiditätsprinzip der Ausstellungsserie her: Im „zweiten Blick“ erkenne ich den vertrauten Ort neu. Diese unerwarteten Begegnungen und Entdeckungen, verblüffende und neue Erkenntnisse, der „glückliche Zufall“ – so lautet die Übersetztung, begünstigen nur einen vorbereiteten Geist. Für mich ein wesentliches Prinzip der gestalterischen
Möglichkeiten in der Architekturausbildung.
In diesem spannenden Verhältnis zwischen Zufall und
Trefferquote bis zur Kontinuität und der künstlerischen Arbeit, sind die ausgestellten Arbeiten didaktisch angesiedelt.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.
