Erfahrungsberichte

Externe Berichte

Duale Studierende am Forschungszentrum als Landesbeste ausgezeichnet 

Wie bereits im vergangenen Jahr wurden auch im aktuellen Jahrgang der Auszubildenden Physiklaboranten am Forschungszentrum Jülich wieder zwei Studierende aus unserem Studiengang ausgezeichnet. Dies freut uns besonders, da es sich um duale Studierende handelt, die bereits erfolgreich und parallel zur Ausbildung! das 5. Fachsemester abgeschlossen haben. Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Infos zum Dualen Studiengang finden Sie hier

 

 

Podcast zu Berufsperspektiven

Weitere interessante Eindrücke von Berufsfeldern für Physikerinnen und Physiker finden sich z.B. auf der Seite der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Hier hat der Arbeitskreis junge DPG einen Podcast zum Thema Meet your Future herausgebracht.

 

...irgendwas mit Technik

In diesem Blog Artikel auf der Plattform think-ing.de berichtet einer unserer Absolventen, warum er den Studiengang Physikingenieurwesen (ab WS 2026/27 Angewandte Physik) gewählt hat und gibt persönliche Eindrücke aus dem Studium. 

Testimonials

Marvin K., Student:

„Physik hat mich bereits von klein auf interessiert, darum wollte ich nach dem Abitur unbedingt ein Fach studieren, das dazu passt. Ein reines Physikstudium schreckte mich allerdings aufgrund des starken Theorieanteils und der Frage, wie es nach dem Studium weitergehen konnte, ab: Die Vorstellung, welchen Beruf ich als „reiner Physiker“ ergreifen konnte, fiel mir schwer. Reiner Maschinenbau ging mir persönlich, was die Theorie anging, wiederum zu wenig ins Detail. Deswegen denke ich im Physikingenieurwesen die goldene Mitte von Theorie und Praxis gefunden zu haben. Da der Studiengang im kleineren Campus Jülich unterrichtet wird, ist ein etwas persönlicheres Verhältnis zu den Dozenten möglich. Mittlerweile studiere ich im dritten Semester und bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Ich habe bereits viel praxisorientiertes Fachwissen erworben. Von diesem Fachwissen kann ich bereits jetzt sagen, dass es mir im späteren Verlauf meines Berufslebens sehr nützlich sein wird. Durch die breite Aufstellung des Studiengangs stehen mir und meinen Kommilitonen die Türen in viele Richtungen offen. Physikingenieurwesen ist also ein praktischer Studiengang mit Zukunft.“ [Anm. d. Red.: Physikingenieurwesen wurde in Angewandte Physik umbenannt]

Parisa R., Studentin:

“Studying […] for my bachelor degree at FH Aachen has been a choice I am benefitting from still 5 years after graduation. Directly after graduating, I could find a part time job at Max Planck Institute for Radio Astronomy as a research assistant. Few of the skills I took with myself from this major were the wide range of technical skills, applicable in many fields, such as 3D modelling, practical application of the physical experiments, finishing and producing techniques and material science. I have learnt component integration while studying construction elements and gained confidence working in the lab, by working as a research assistant in the laser lab while doing my bachelor thesis. This major was not planned heavily with material on students and was kept efficient and practical. This has allowed us to have free time to work on the side or simply enjoy our free time while not breaking down under study stress. Having also studied in a traditional university for my master, this efficiency, simplicity and more personal environment of the bachelor program in Jülich is very appreciable for me and I would recommend it.”

Christian g.B., Student:

„Nach einem Wechsel von der RWTH Aachen in den Studiengang an der FH Aachen, Campus Jülich, stand ich vor einem großen Umbruch im Lebenslauf. Ich habe mich nicht entmutigen lassen und meinen Bachelorabschluss erfolgreich erreicht.

Seitdem hat sich mein Werdegang stetig positiv entwickelt – von der Entwicklungsingenieur-Tätigkeit in Optik und Messtechnik über die Projektierung von Mess- und Prüftechnik in der Prozessindustrie bis hin zu meiner heutigen Rolle als Systemingenieur bei einem internationalen Technologiekonzern. Der Studiengang mit seiner Kombination aus Physik und Ingenieurwesen hat mir das Fundament gegeben, in verschiedenen Branchen erfolgreich zu arbeiten. Mein aktueller Arbeitgeber investiert stark in meine Weiterbildung, und die Arbeit passt für mich zu 100 %.

Mein Tipp an alle, die gerade einen solchen Umbruch durchleben: Die Hoffnung nicht verlieren – der Studiengang kann der entscheidende Neustart sein.“

Ali A., Student:

„Mein Studium […] an der FH Aachen hat mir nicht nur ermöglicht, meine Leidenschaft für Physik durch spannende Fächer wie Festkörperphysik und Kernphysik zu vertiefen, sondern mich auch bestens auf die Industrie vorbereitet. Die gut durchdachten Laborpraktika, die Theorie und Praxis perfekt verbunden haben, sowie Exkursionen wie zu regionalen Laserunternehmen und der direkte Austausch mit den Professoren haben das Studium zu einer besonders bereichernden Erfahrung gemacht.“

Mareen G., Studentin:

„Der Studiengang […] bot mir die perfekte Kombination aus Physik und Technik. Neben dem breiten Spektrum an physikalischen Modulen wie beispielsweise Lasertechnik oder Nanotechnologie wurden klassische Themengebiete des Ingenieurwesens wie Konstruktionselemente und Technische Mechanik intensiv behandelt. Besonders hilfreich war es, das theoretisch Erlernte in Laborpraktika anzuwenden. Im Praxissemester gegen Ende des Studiums hatte ich dann die Chance, den Ingenieursalltag in der Wirtschaft kennen zu lernen und bereits während des Studiums Berufserfahrung zu sammeln. Nach Abschluss dieser Ausbildung fühle ich mich in der Lage, verschiedenste technische Problemstellungen individuell zu lösen, da mir ein sehr breit gefächertes Wissen vermittelt wurde.“

Raphael R., Student:

„Am Studiengang Physikingenieurwesen hat mich vor allem die große fachliche Vielfalt gereizt. Nach dem Schulabschluss wollte ich auf jeden Fall ein Ingenieurstudium mit Planung, Entwicklung und Konstruktion ebenso wie theoretisch- naturwissenschaftlichen Grundlagen beginnen. Da bot sich Physikingenieurwesen als Kombination von klassischen Maschinenbaufächern und einer breiten physikalischen Ausbildung geradezu an. Entscheidend war für mich auch, dass noch nicht von Anfang an eine spezielle Fachrichtung festgelegt werden musste, da das Studium vielfältige Vertiefungsmöglichkeiten bietet. In einer ganzen Reihe von internen Praktika dürfen wir immer wieder selbst zeitnah erproben, was wir vorher in den Vorlesungen gelernt haben. Deswegen, und wegen des vertrauten Verhältnisses zu den Professoren, wurde ich mich immer wieder für den Studiengang Physikingenieurwesen entscheiden.“
[Anm. d. Red.: Physikingenieurwesen wurde in Angewandte Physik umbenannt]