Schwerpunkt Energie

An Fachhochschulen findet in erster Linie anwendungsorientierte Forschung statt. Wichtig ist also, neben dem Erkenntnisgewinn, immer auch die Anwendbarkeit und die Wirtschaftlichkeit. Dieser Ansatz gewinnt seit einigen Jahren an Attraktivität für Unternehmen, die seither mit Problemen und Fragen insbesondere an Fachhochschulen herantreten.

Der Fachbereich Energietechnik der FH Aachen ist einer der erfolgreichsten und forschungsstärksten FH-Fachbereiche in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien Deutschlands. Allein in den vergangenen fünf Jahren warben der Fachbereich Energietechnik, die Kompetenzplattform Energie und Umwelt, das Institut NOWUM Energy sowie zahlreiche Wissenschaftler der Fachbereichs Drittmittel in Höhe von über 2,8 Millionen Euro ein. Die Forschungsschwerpunkte umfassen die Bereiche Maschinenbau, Elektro- und Energietechnik sowie das neue Forschungscluster „Mobilität“, in dem gemeinsam mit den Fachbereichen Luft- und Raumfahrtechnik, Maschinenbau und Mechatronik und Elektrotechnik und Informationstechnik  Forschungsprojekte durchgeführt werden.

Um nachhaltig in der Spitzenklasse zu lehren und zu forschen, hat sich die FH Aachen ein großes, solides Netz starker Partner aufgebaut. Neben Verbindungen zu renommierten Großunternehmen legt die FH Aachen besonderen Wert auf enge Kooperationen mit kleinen und mittelständischen Wirtschaftspartnern, Forschungsinstituten und Hochschulen im In- und Ausland.
Bereits seit vielen Jahren arbeitet der Fachbereich eng mit dem Solar-Institut Jülich (SIJ) zusammen, einem großen Institut der FH Aachen und Mitinitiator des Großprojekts "Solarthermisches Demonstrationskraftwerk Jülich". Einige Professoren des Fachbereichs forschen am SIJ im Bereich Energietechnik, und zahlreiche Studierende schreiben ihre Abschlussarbeiten im Rahmen von Forschungsprojekten des SIJ.

Da unsere Studiengänge besonders anwendungsorientiert sind, werden Sie als Studierender am Fachbereich Energietechnik ab dem ersten Semester in den Forschungsbetrieb eingebunden. Sie setzen das theorietisch Erlernte in Praktika und Übungen umgehend in die Praxis um, lernen die Labors mit ihren Ausstattungen intensiv kennen. Ihre enge Einbindung in den laufenden Forschungsbetrieb und die zahlreichen Kooperationen des Fachbereichs mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen eröffnen den Studierenden die Möglichkeit zu interessanten Praktika und spannenden Themen für ihre Abschlussarbeit.

Institut NOWUM-Energy

NOWUM steht für „Nachhaltige Oekonomische Weiterentwicklung UMweltfreundlicher Systeme“.
Das Team unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Isabel Kuperjans erforscht und entwickelt Konzepte, Verfahren und Technologien zu den Themenschwerpunkten „Nachhaltige Energiesysteme“ und „Bioenergie & Bioressourcenmanagement“.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten an konkreten Lösungen, um den CO2-Ausstoss zu minimieren, die Energiekosten senken, sowie die Nutzung von Reststoffen und die Rückgewinnung von Rohstoffen.

> Zum Institut NOWUM-Energy