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"Ausdauer, Teamfähigkeit und der Wille zum Sieg"

Beim diesjährigen Rollout präsentierte das Aixtreme Racing Team der FH Aachen seinen neuen, vollelektrischen Rennwagen der Öffentlichkeit

Unter einem mintgrünen Tuch zeichnen sich die Konturen eines Rennwagens ab. Noch steht er still und leise auf der Bühne, während sich die Gäste des diesjährigen Rollouts im Saal versammeln, doch die verhüllten Formen versprechen Adrenalin und Geschwindigkeit. Das Aixtreme Racing Team der FH Aachen ist bereit, seinen neuen Wagen FS26 der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Gelebte Innovation

Vor fast 20 Jahren wurde das Racing-Team an der Hochschule gegründet. Die Begeisterung für den Motorsport, für die dahinterstehende Technik sowie ein starker Teamgeist haben das Team über viele Studierendengenerationen hinweg zusammengeschweißt. Mittlerweile entwickelt es jedes Jahr einen neuen Rennwagen und geht bei diversen Rennen der Formula Student in ganz Europa an den Start. Die Expertise von Studierenden zahlreicher FH-Fachbereiche fügt sich hier millimetergenau zusammen. Es sei diese gelebte Innovation, die das Aixtreme Racing zu einem zukunftsfähigen Projekt mache, so Prof. Dr. Thomas Ritz, Rektor der FH Aachen: “Unser Rennsport-Team ist der Beweis dafür, dass sich Freude, Innovation und Umweltschutz nicht ausschließen – im Gegenteil!”

Die Hüllen fallen

Auf der Bühne startet ein Video. In kraftvollen Bildern zeigt es die Teamatmosphäre, das Rennfieber und die konzentrierte Arbeit am Wagen. Neben der Projektion bahnt sich der Höhepunkt der Veranstaltung an. Zwei Teammitglieder gehen in Position und heben langsam das mintgrüne Tuch an. Stück für Stück legen sie das Fahrzeug für die gespannten Blicke der Besucher:innen frei. Es folgen Staunen und Applaus für den FS26.

Verbesserte Technik und tieferer Schwerpunkt

Nachdem das Team im vergangenen Jahr erstmals mit einem Elektroauto an den Start ging, folgt nun die verbesserte Version – wieder vollelektrisch und emissionsfrei. Die wichtigste Neuerung ist ein optimiertes Akkugehäuse, das nun tiefer im Fahrzeug liegt. Dadurch wird der Schwerpunkt gesenkt und das Fahrverhalten verbessert. Auch das Gewicht sowie die allgemeine Robustheit des Wagens konnte das Team optimieren. “Ein motorsporttauglicher Wagen muss leicht, schnell und zuverlässig sein, während er gleichzeitig dem Regelwerk entspricht. Das haben wir geschafft und es war harte Arbeit”, sagt Jakob Stücke, organisatorischer Teamleiter von Aixtreme Racing. Aus der vergangenen Saison habe das Team viel gelernt. “Die Kritik der Jury zum Fahrzeug war stellenweise vernichtend. Aber genau das hat uns geholfen, die anfänglichen Schwachstellen des Wagens zu erkennen, sie technisch auszubessern und zu wachsen. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis.”

Ein Quäntchen Glück für die kommende Saison

Neben der Euphorie für das neue Fahrzeug hebt Prof. Dr. Frank Janser, der das Racing Team betreut, die Menschen hinter der Maschine hervor. Entscheidend für eine erfolgreiche Saison sei neben der Technik auch “Ausdauer, Teamfähigkeit und der Wille zum Sieg”, fasst er zusammen. Die Teammitglieder blicken mit positiver Aufregung und voller Zuversicht auf die anstehenden Rennen. Die erste Station ist das Formula Student France, das vom 23. bis 29. August auf dem Transpolis Test Track stattfindet. Kurz danach geht es weiter nach Italien. Hier findet vom 2. bis 6. September das Formula Student Italy auf dem Riccardo Paletti Circuit statt. Die Aixtreme Racer und ihr FS26 sind bereit für die Saison. Prof. Janser schickt sein Team zuversichtlich auf die Reise: “Wir wünschen euch das kleine Quäntchen Glück, das es neben den Bauteilen auch noch braucht. Viel Erfolg!”

Das Team sucht regelmäßig engagierte Studierende aller Fachbereiche:
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