Leitlinie Business Continuity Management
Die Leitlinie zum Business Continuity Management (BCM) ist das Grundsatzdokument der FH Aachen zum BCM, das von der Hochschulleitung per Rektoratsbeschluss mit Gültigkeit für die gesamte Hochschule festgelegt wurde. Aufbauend auf dieser Leitlinie zum BCM erstellt die FH Aachen detaillierte Regelungen zur Notfallvorsorge und -bewältigung (Ordnungen, Richtlinien, Geschäftsfortführungspläne, Konzepte und Dienstvereinbarungen), die ebenfalls durch die Hochschulleitung in Kraft gesetzt werden.
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Motivation und Zielsetzung
Ein Ausfall des Geschäftsbetriebs der FH Aachen hätte direkten Einfluss auf die Erfüllung ihres öffentlichen Auftrags und die finanzielle Lage der FH Aachen.
Das BCM ermöglicht es, der FH Aachen in einer Notfall- oder Krisensituation, die zeitkritischen Geschäftsprozesse auf einem vorab definierten Notbetriebsniveau schnell wiederanlaufen und fortführen zu können und schnellstmöglich in den Normalbetrieb zurückzukehren.
Im Rahmen des BCM-Systems (BCMS) werden sowohl eine BCM-Organisation sowie BCM-Prozessschritte, Maßnahmen und Pläne zur Notfallvorsorge als auch zur Notfallbewältigung etabliert, gesteuert und überwacht.
Die FH Aachen verfolgt damit die folgenden Ziele:
- Die Sicherstellung der Aufgabenerfüllung der FH Aachen gegenüber den Studierenden und Kooperationspartnern in Forschung und Lehre.
- Die Sicherstellung, dass relevante Gesetze, Vorschriften, Normen und Standards eingehalten werden und Regressforderungen, Bußgelder, Strafen und Schadenersatz durch Anforderungen an das BCM angemessen verhindert werden.
- Den Schutz der Reputation der FH Aachen in der Öffentlichkeit insbesondere bei Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs.
- Reduzierung des finanziellen Schadens, der durch den Ausfall des Geschäftsbetriebs entsteht.
- Schutz von Leib und Leben der Beschäftigten und Studierenden
Das BCM der FH Aachen orientiert sich methodisch am BSI-Standard 200-4 „Business Continuity Management“.