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Eintauchen in die Welt der Industrie 4.0

Summerschool am Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik

Der Begriff Industrie 4.0 elektrisiert: Die Idee ist, die Industrieproduktion umfassend zu digitalisieren und durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik Effizienzgewinne zu erzielen. Um den 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Summerschool Industrie 4.0 einen praxisnahen Einblick in das Thema zu geben, hatte sich Prof. Dr. Nils Luft etwas Besonderes einfallen lassen: Die Praxisaufgabe in der zweiten Woche der Summerschool bestand darin, einen Industrie-4.0-Prozess zum Thema Grillen zu entwickeln. Wer schon einmal an einem Grill gestanden hat, weiß um die Vielzahl der Aufgaben: Man muss die Kohle optimal schichten und erhitzen, ständig die Temperatur kontrollieren, den Nachschub an Grillgut gewährleisten und schließlich das fertige Essen verteilen.

Die erste Woche der Summerschool war der technologiebasierten Sicht gewidmet, unter anderem ging es um den Einsatz von Temperatursensoren mittels Mikrocontrollern und Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS). Im Mittelpunkt der zweiten Woche stand die prozessbasierte Sicht auf Industrie 4.0. Ein Besuch eines Logistikzentrums in Beringe (Niederlande) sowie ein Ausflug nach Amsterdam rundeten das Programm ab.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus elf Nationen an den Fachbereich Maschinenbau und Mechatronik gekommen waren, fiel entsprechend positiv aus. Ram Gunaseelan (Indien) und John Philip Nelms (USA) würdigen die enge Verzahnung von Theorie und Praxis, Yvette Albarrán (Brasilien) und Dnyanada Aundhkar (Indien) sind begeistert von der Gastfreundschaft und der guten Betreuung.