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Zwischen Fans, Flutlicht und Fotografie

Florian Dankelmann porträtiert in seiner Masterarbeit die Fußballkultur rund um den Verein Alemannia Aachen

Für viele ist Fußball einfach ein Spiel. Für Florian Dankelmann ist es ein Ort von Identität, Gemeinschaft sowie Emotion und der Ausgangspunkt für seine fotografische Masterarbeit “op d’r TIVOLI”. Im Rahmen seines Masterstudiums im Studiengang Design am Fachbereich Gestaltung der FH Aachen hat er ein eindrucksvolles Porträt der Fußballkultur rund um den Verein Alemannia Aachen geschaffen, das weit über klassische Stadionbilder hinausgeht.

Emotionale Tiefe von Fankultur sichtbar machen

Statt sich nur auf das Spielgeschehen zu konzentrieren, richtet Dankelmann den Blick auch auf den Spielfeldrand: auf die Menschen, die den Verein tragen – Fans, Ordner, Spieler, Ehrenamtliche – und auf die lauten und stillen Momente zwischen An- und Abpfiff. “Ich habe mich auf die Suche nach einer Bildsprache gemacht, die Fußball als Lebensgefühl zeigt, nicht nur als Event”, erklärt er.

Dabei wechselt er zwischen dokumentarischer und inszenierter Fotografie und greift auch selbst zum Trikot, um sich als Teil der Anhängerschaft zu zeigen. Seine Arbeit bewegt sich bewusst zwischen Nähe und Distanz, zwischen Beobachtung und Teilhabe. In seiner künstlerischen Reflexion setzt er sich auch mit den sozialen Dynamiken innerhalb der Fankultur auseinander: “Mich hat interessiert, wie Nähe in diesem Umfeld sichtbar wird, abseits der üblichen Härte.” Beispiele hierfür gibt es abseits des Spieltags oder in Momenten der gegenseitigen Fürsorge unter Fans, etwa beim gemeinsamen Hissen einer großen Choreografie-Fahne: “Diese leisen Gesten zwischen Menschen sagen oft mehr über Zugehörigkeit als die lautesten Sprechchöre.”

Emotionale Tiefe von Fankultur sichtbar machen

Statt sich nur auf das Spielgeschehen zu konzentrieren, richtet Dankelmann den Blick auch auf den Spielfeldrand: auf die Menschen, die den Verein tragen – Fans, Ordner, Spieler, Ehrenamtliche – und auf die lauten und stillen Momente zwischen An- und Abpfiff. “Ich habe mich auf die Suche nach einer Bildsprache gemacht, die Fußball als Lebensgefühl zeigt, nicht nur als Event”, erklärt er.

Dabei wechselt er zwischen dokumentarischer und inszenierter Fotografie und greift auch selbst zum Trikot, um sich als Teil der Anhängerschaft zu zeigen. Seine Arbeit bewegt sich bewusst zwischen Nähe und Distanz, zwischen Beobachtung und Teilhabe. In seiner künstlerischen Reflexion setzt er sich auch mit den sozialen Dynamiken innerhalb der Fankultur auseinander: “Mich hat interessiert, wie Nähe in diesem Umfeld sichtbar wird, abseits der üblichen Härte.” Beispiele hierfür gibt es abseits des Spieltags oder in Momenten der gegenseitigen Fürsorge unter Fans, etwa beim gemeinsamen Hissen einer großen Choreografie-Fahne: “Diese leisen Gesten zwischen Menschen sagen oft mehr über Zugehörigkeit als die lautesten Sprechchöre.”

Eine kleine Auswahl von Fotografien von Florian Dankelmann aus seiner Abschlussarbeit "op d’r TIVOLI"

Aachen als Ausgangspunkt, die Welt im Blick

Geboren und aufgewachsen in Aachen, war die Alemannia für Florian Dankelmann von klein auf präsent. „Ich wollte bewusst ein Thema wählen, das mir nah ist, um eine ehrliche Perspektive zu finden.“ Seine fotografische Reise führte ihn neben dem Aachener Tivoli auch zu Auswärtsspielen, ins Trainingslager in der Türkei und in private Räume von Fans. Über ein Jahr begleitete er den Verein und war hautnah dabei, als ihm und seinen Anhängerinnen und Anhängern nach 11 Jahren endlich der langersehnte Aufstieg zurück in den Profifußball gelang. Herausgekommen ist eine visuell starke Arbeit, die vielschichtige Einblicke in die gelebte Fußballkultur bietet – nahbar, intim und atmosphärisch.

Aachen als Ausgangspunkt, die Welt im Blick

Geboren und aufgewachsen in Aachen, war die Alemannia für Florian Dankelmann von klein auf präsent. „Ich wollte bewusst ein Thema wählen, das mir nah ist, um eine ehrliche Perspektive zu finden.“ Seine fotografische Reise führte ihn neben dem Aachener Tivoli auch zu Auswärtsspielen, ins Trainingslager in der Türkei und in private Räume von Fans. Über ein Jahr begleitete er den Verein und war hautnah dabei, als ihm und seinen Anhängerinnen und Anhängern nach 11 Jahren endlich der langersehnte Aufstieg zurück in den Profifußball gelang. Herausgekommen ist eine visuell starke Arbeit, die vielschichtige Einblicke in die gelebte Fußballkultur bietet – nahbar, intim und atmosphärisch.

Rückhalt im Studium und neue Wege

Betreut wurde Florian Dankelmann von Prof. Lorenz Gaiser, Dekan des Fachbereichs Gestaltung, und dem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Matthias Brandl vom Lehrgebiet Fotografie, die ihn bereits während seines gesamten Masterstudiums künstlerisch und konzeptionell begleiteten. Besonders schätzte er die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten, gleichzeitig aber kontinuierlich Rückmeldung zu erhalten: "Ich habe viel Freiheit bekommen, aber nie ohne Halt. Das war für meine persönliche und fachliche Weiterentwicklung ideal."

Bereits vor fünf Jahren hat der junge Gestalter sich selbstständig gemacht, mit einer Agentur für Webdesign und -entwicklung und möchte nun, nach seinem Abschluss, “weitermachen.” Seine Masterarbeit war bereits bei der DIPLOMA-Ausstellung am Fachbereich Gestaltung zu sehen. Eine Ausstellung oder Publikation seiner Bilder, gemeinsam mit dem Verein umgesetzt, könnte er sich gut vorstellen. “Bislang gibt es aber noch keine konkreten Pläne”, sagt er. Auch in Zukunft möchte er ähnliche Projekte in die Tat umsetzen: “Ich habe auf jeden Fall vor, mich der konzeptionellen Fotografie weiterhin zu widmen."

Rückhalt im Studium und neue Wege

Betreut wurde Florian Dankelmann von Prof. Lorenz Gaiser, Dekan des Fachbereichs Gestaltung, und dem Wissenschaftlichen Mitarbeiter Matthias Brandl vom Lehrgebiet Fotografie, die ihn bereits während seines gesamten Masterstudiums künstlerisch und konzeptionell begleiteten. Besonders schätzte er die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten, gleichzeitig aber kontinuierlich Rückmeldung zu erhalten: "Ich habe viel Freiheit bekommen, aber nie ohne Halt. Das war für meine persönliche und fachliche Weiterentwicklung ideal."

Bereits vor fünf Jahren hat der junge Gestalter sich selbstständig gemacht, mit einer Agentur für Webdesign und -entwicklung und möchte nun, nach seinem Abschluss, “weitermachen.” Seine Masterarbeit war bereits bei der DIPLOMA-Ausstellung am Fachbereich Gestaltung zu sehen. Eine Ausstellung oder Publikation seiner Bilder, gemeinsam mit dem Verein umgesetzt, könnte er sich gut vorstellen. “Bislang gibt es aber noch keine konkreten Pläne”, sagt er. Auch in Zukunft möchte er ähnliche Projekte in die Tat umsetzen: “Ich habe auf jeden Fall vor, mich der konzeptionellen Fotografie weiterhin zu widmen."

Mit “op d’r TIVOLI” hat er einen starken Start hingelegt: Ein Projekt, das nicht nur Aachener Fußballfans berühren dürfte, sondern den Blick öffnet für das, was Fansein jenseits des Rasens bedeuten kann.