Illusionäre Bildräume
Silja Buhl – Illusionäre Bildräume
Silja Buhls Bachelorarbeit befasst sich mit dem Thema „Illusionäre Bildräume“. Darin hat sie sich mit Virtual Reality beschäftigt – aus historischer sowie aktueller und zukunftsorientierter Sicht.
Die Idee, eine fiktive unbekannte Welt zu erfahren ist nicht neu. Virtual Reality greift sie zwar wieder auf, aber bereits im Jahre 60 vor Christus entstanden Wandmalereien, die den Wunsch nach einer zweiten Welt ausdrücken.
Silja Buhls Arbeit – ein Buch und eine Ausstellung, die sich mit Möglichkeiten und Grenzen der Immersion auseinandersetzen – greift verschiedene Facetten von Virtual Reality auf. Darüber hinaus erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Wunsch nach Immersion und den daraus resultierenden Prognosen für die Zukunft: Wie kann VR sinnvoll genutzt werden? Was können Gefahren von VR sein? Mit welchen ethischen Fragestellungen muss sich weiter auseinandergesetzt werden? In der Ausstellung können BesucherInnen durch einen Virtual Reality-Raum gehen und ihre positiven sowie negativen Eindrücke über die Technik anschließend in einem Installationsbuch festhalten.
Für Virtual Reality gibt es noch keinen Verhaltenscodex. „Die Technik ist schneller als Gesetze entworfen werden können, um sie einzugrenzen“, weiß die Absolventin des Kommunikationsdesigns. „Dabei ist es sehr wichtig, dass es Spielregeln gibt. Genau deshalb müssen neue Technologien bei all den Möglichkeiten, die sie bieten, immer auch kritisch hinterfragt werden.“
Die Bachelorarbeit der Absolventin auf der DIPLOMA-Website:
www.diploma-ac.de