Bobbycar mit der Aufschrift "Aixtreme Racing"

News

Das erste Wintertesten für den FS25

Erstellt von Fran Magdalenic

Es ist wieder so weit: Die Zeit des Wintertestens hat begonnen. In den vergangenen Wochen wurde der FS25 fahrtüchtig gemacht, um am vergangenen Wochenende seinen ersten Wintertest zu absolvieren. Begleitet vom kalten und nassen Aachener Wetter drehte unser erster Elektrorennwagen auf dem Testgelände des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen seine Runden.

Für viele unserer Mitglieder war es das erste Mal, dass sie im FS25 saßen. Bei den Erprobungsfahrten sammelten wir wichtige Fahrzeugdaten, die sowohl für die Applikation des Antriebs als auch für die Abstimmung von Fahrwerk und Differenzial genutzt werden.

Erstmals nahmen wir zudem einen DCDC-Wandler in Betrieb. Er soll die Spannung der Hochvoltbatterie auf die zwölf Volt des Bordnetzes regeln. Durch den Einsatz einer deutlich kleineren Bordnetz-Batterie wäre eine spürbare Gewichtsersparnis möglich, die sich positiv auf das Fahrverhalten auswirken würde.

Zum Jahresende und zum Beginn des neuen Jahres sind weitere Testfahrten mit dem FS25 geplant. Ziel ist es, die optimale Abstimmung für den kommenden FS26 auszuarbeiten.

Offene Werkstatt beim Weihnachtsmarkt der Fachschaften

Erstellt von Fran Magdalenic

Die alljährliche Tradition zum Jahresende durfte natürlich auch dieses Mal nicht fehlen: Gestern haben wir wieder die Türen unserer Werkstatt zum Weihnachtsmarkt der Fachschaften geöffnet. Wie in den vergangenen Jahren herrschte eine wunderbar lebendige Atmosphäre, und wir haben uns sehr darüber gefreut, dass so viele Besucherinnen und Besucher den Weg zu uns gefunden haben. Neben anregenden Gesprächen gab es erneut die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen unserer Arbeit zu werfen.

Ein besonderes Highlight war auch in diesem Jahr unser Rennsimulator, den einige Mutige ausprobiert haben. Es hat uns viel Freude bereitet zu sehen, wie Neugier, Begeisterung und ein bisschen Wettkampfgeist zusammenkamen und für spannende Momente sorgten.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die vorbeigeschaut, mit uns gesprochen oder einfach nur die festliche Stimmung mit uns geteilt haben.

Abschied von Prof. Rosenkranz

Erstellt von Fran Magdalenic

Am vergangenen Freitag durften wir einem ganz besonderen Moment beiwohnen: Unser Prorektor für Studium, Lehre und Internationales, Herr Prof. Rosenkranz, wurde im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In den vergangenen Jahren hat er unser Projekt mit großem Engagement und einer stets offenen, konstruktiven Haltung begleitet. Seine tatkräftige Unterstützung und sein kontinuierliches Interesse haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir Jahr für Jahr Fortschritte erzielen und unsere Ziele erfolgreich weiterverfolgen konnten.

Für diese bereichernde Zusammenarbeit möchten wir uns herzlich bedanken. Mit seinem Einsatz hat Herr Prof. Rosenkranz nicht nur die Entwicklung unseres Projekts geprägt, sondern auch ein Umfeld geschaffen, in dem neue Ideen wachsen und umgesetzt werden konnten. Wir blicken mit Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück und wünschen ihm von Herzen alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt – möge er erfüllt, inspirierend und voller neuer Möglichkeiten sein.

Gleichzeitig freuen wir uns auf die bevorstehende Zusammenarbeit mit seiner Nachfolgerin, Frau Prof. Upmann. Wir blicken gespannt auf neue Impulse, frische Perspektiven und ein ebenso konstruktives Miteinander. Mit Zuversicht und Motivation starten wir in die nächste Phase unseres Projekts und sind überzeugt, dass wir gemeinsam weiterhin viel erreichen werden.

Aixtreme Racing bei der PMW Expo 2025

Erstellt von Fran Magdalenic

Seit drei Jahren beenden wir unsere Saison mit einem besonderen Highlight: der PMW Expo in Köln. Die Teilnahme ist für uns inzwischen zu einer echten Tradition geworden – und gleichzeitig eine gute Gelegenheit, neuen Mitgliedern zu zeigen, wie eine PR-Veranstaltung bei Aixtreme Racing abläuft.

In diesem Jahr waren wir sogar mit zwei Fahrzeugen vor Ort: dem FS23 EVO und unserem aktuellen FS25. Beide Wagen nebeneinander zu sehen, machte den Fortschritt besonders deutlich – auf der einen Seite unser letzter Verbrenner, auf der anderen unser erster Elektro-Rennwagen.

Das Interesse der Besucherinnen und Besucher war größer als erwartet. Die Messe bot uns die Möglichkeit, mit bestehenden Sponsoren persönlich ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu potenziellen Partnern zu knüpfen. Gerade im Hinblick auf unser neues Antriebskonzept ist dieser Austausch besonders wertvoll.

Nach zwei intensiven Tagen auf der Koelnmesse ließen wir den Abend gemeinsam in Köln ausklingen. Dabei hatten vor allem unsere neuen Mitglieder die Gelegenheit, das Team besser kennenzulernen. Networking und Teambuilding zugleich – ein rundum gelungener Saisonabschluss.

Driften für Anfänger: Nasse Strecke beim Baltic Open

Erstellt von Fran Magdalenic

Wir sind es zwar aus Aachen gewohnt, aber herausfordernd ist es trotzdem: das Hamburger Wetter. Bei kühlen Temperaturen und nasser Strecke durfte sich unser Team beim inoffiziellen Baltic Open in Geesthacht bei Hamburg beweisen.

Mit dabei war nicht nur unser aktueller Rennwagen, der FS25, sondern auch einige unserer Alumni, die ihren FS23 EVO mitgebracht hatten. Gemeinsam durften wir mit viel Spaß und wenig Traktion den guten Ruf von Aixtreme Racing verteidigen.

Für viele unserer ehemaligen Mitglieder war es das erste Mal, den FS25 live in Aktion zu erleben. Einige ließen es sich nicht nehmen, selbst ein paar Runden zu drehen. Wie zu erwarten, blieben die ersten Verbesserungsvorschläge nicht lange aus. Viele unserer Alumni arbeiten heute im Motorsport oder in der Automobilindustrie – und ihr Feedback ist für uns besonders wertvoll. Trotz des deutlich anderen Drehmomentverlaufs des FS25 im Vergleich zum FS23 EVO waren sich alle einig: Da geht noch mehr.

Neben unseren Alumni waren auch aktive und ehemalige Mitglieder anderer Teams aus ganz Europa vor Ort. Nachdem wir im Sommer in Hockenheim die neuesten Entwicklungen der aktuellen Wagen gesehen hatten, war es spannend, nun auch die älteren Fahrzeuge der heutigen Top-Teams im Einsatz zu erleben.

Für uns war danach klar: Wir sind auf einem sehr guten Weg. Mit neuen Ideen zurück in Aachen arbeiten wir nun weiter an den Konzepten für die Generationen 2026 und 2027.

Grüße aus Italien

Erstellt von Fran Magdalenic

Hinter uns liegen fünf ereignisreiche Tage auf dem Autodromo Riccardo Paletti in Parma. Nach zwei intensiven Wochen voller Entwicklungsarbeit war es endlich so weit: Unser Team nahm am letzten offiziellen Event des Jahres teil.

Nach den technisch anspruchsvollen Scrutineerings stand zunächst der Rain-Test auf dem Programm. Dabei wird das Fahrzeug aus verschiedenen Winkeln über eine festgelegte Zeit mit Wasser besprüht, während das Traktionssystem aktiv ist. Das Ziel: sicherzustellen, dass alle elektrischen Komponenten vollständig abgedichtet sind. Spätestens nach diesem Test weiß man, ob das Auto wirklich wasserdicht ist.

Anschließend ging es auf die Strecke zum Brake-Test. Zuvor wurde das Bremssystem sorgfältig entlüftet und das Fahrzeug final vermessen. Beim Test selbst steht die wichtigste Sicherheitseinrichtung im Mittelpunkt: die Bremse. Alle vier Räder müssen bei einem Notbremsmanöver blockieren – externe Eingriffe in den Bremskreislauf sind dabei nicht erlaubt.

Trotz einiger Startschwierigkeiten beim FS25 konnten wir auch in Italien wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Unter Aufsicht der Scrutineers wurde wichtige Entwicklungsarbeit geleistet, die uns einen großen Schritt weiterbringt. Eine erfolgreiche Teilnahme am letzten Rennen des Jahres ist also weiterhin möglich – im Oktober geht es zum Baltic Open nach Geesthacht bei Hamburg.

Testen, testen und nochmal testen

Erstellt von Fran Magdalenic

Kaum zurück aus Hockenheim, geht es direkt weiter: Zeit zum Ausruhen bleibt keine. Schon in wenigen Tagen steht das nächste Rennen an – diesmal in Parma, Italien. Dafür muss das Team die in Hockenheim bei der Formula Student Germany erkannten Schwachstellen schnellstmöglich beheben.

Nach einigen schlaflosen Nächten trifft sich heute ein Großteil des Teams auf dem Testgelände des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen. In kurzer Zeit ist ein Parcours aus Verkehrshütchen aufgebaut, und der FS25 wird für die nächsten Testfahrten vorbereitet. Die Abläufe sind bekannt – jeder Handgriff sitzt.

Zu Beginn wird die maximale Leistung des Antriebs per Softwareanpassung reduziert. So kann sich das Team schrittweise und kontrolliert dem maximal möglichen Drehmoment annähern. Der Plan geht auf: Der FS25 absolviert seine ersten vollelektrischen Runden ohne Zwischenfälle.

Währenddessen werden kontinuierlich Fahrzeugdaten überprüft und das Auto in kurzen Boxenstopps auf mechanische Schäden kontrolliert. Alles funktioniert wie vorgesehen, also erfolgt der Fahrerwechsel und die nächste Leistungsstufe wird freigeschaltet.

Auch morgen wird weiter getestet. Ziel ist es, die finale Abstimmung für das letzte offizielle Rennen des Jahres zu perfektionieren.

Erfolgreiches Scurtineering bei FSG in Hockenheim

Erstellt von Fran Magdalenic

Für die Saison 2025 konnten wir uns erfolgreich für drei internationale Wettbewerbe qualifizieren: Spanien, Deutschland und Italien. Ein großartiger Erfolg, der uns zeigte, dass sich unsere monatelange Arbeit gelohnt hat. Allerdings mussten wir feststellen, dass unser Fahrzeug noch mit einigen Herausforderungen zu kämpfen hatte. Nach sorgfältiger Abwägung entschieden wir uns daher, nicht nach Spanien zu fahren, um die offenen Probleme gründlich zu beheben und für die folgenden Wettbewerbe bestmöglich vorbereitet zu sein.

Dank des Einsatzes aller Teammitglieder gelang es uns, das Fahrzeug rechtzeitig fertigzustellen und einsatzbereit nach Deutschland zum Hockenheimring zu bringen – eine der anspruchsvollsten Stationen im Formula Student Kalender. Dort stand uns das sogenannte Scrutineering bevor: eine umfassende technische Abnahme, bei der jedes Bauteil des Fahrzeugs auf Sicherheit, Regelkonformität und Qualität überprüft wird. Ohne das Bestehen dieser Prüfungen ist eine Teilnahme an den dynamischen Disziplinen nicht möglich.

Besonders stolz sind wir darauf, dass wir das kritische Accumulator Scrutineering erfolgreich bestanden haben. Dabei prüfen die Experten bis ins kleinste Detail, ob unser Hochvoltakku sicher, regelkonform und robust aufgebaut ist – ein Beweis dafür, dass sich unsere akribische Arbeit an der Elektronik gelohnt hat.

Neben dem Accumulator Scrutineering durchlief unser Fahrzeug außerdem das Electrical Scrutineering sowie das Mechanical Scrutineering. Letzteres konnten wir ebenfalls bestehen, wodurch ein weiterer wichtiger Schritt erreicht wurde. Aus allen Scrutineerings haben wir wertvolle Rückmeldungen erhalten, die uns konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen lieferten. Diese setzen wir nun in Aachen gezielt um, um das Fahrzeug optimal auf den anstehenden Wettbewerb in Italien vorzubereiten.