Schüler entdecken Lasergravur und 3D-Druck – kreativ, praxisnah und mit sichtbaren Ergebnissen
Wie wird aus einer digitalen Idee ein echtes Produkt? Und was passiert, wenn Schüler moderne Technologien nicht nur kennenlernen, sondern selbst ausprobieren können?
In zwei praxisnahen Workshops des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik der FH Aachen erhielten 27 Schülerinnen und Schüler von der Herzogenrather Maria-Sibylla-Merian-Gesamtschule am 13. Juli 2026 spannende Einblicke in die Welt der digitalen Fertigung. Dabei lernten sie, eigene Ideen zu entwickeln, digitale Modelle und Designs zu erstellen und moderne Technologien wie Lasergravur und 3D-Druck selbst anzuwenden.
Mit Laserlicht zum individuellen Produkt
Im Workshop mit dem xTool F1 Ultra Lasergravierer entdeckten die Teilnehmer die gesamte Prozesskette der Lasergravur. Von der digitalen Datenaufbereitung über die Entwicklung eigener Designs bis hin zur praktischen Umsetzung am Lasergravierer: Workshopleiter Luis Peter zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie sie ihr eigenes Produkt gestalten und es anschließend selbst herstellen können.
In verschiedenen Stationen lernten sie die Grundlagen der Laserstrahlbeschriftung kennen, bereiteten digitale Daten auf, führten eine Parameterstudie durch und untersuchten die Ergebnisse. Anschließend wurde das Produkt individuell graviert. Zum Schluss konnten die Schülerinnen und Schüler einen selbst gestalteten und individuell gravierten Schlüsselanhänger mit nach Hause nehmen.
Vom digitalen Modell zum 3D-gedruckten Schlüsselanhänger
Auch beim 3D-Druck-Workshop stand die eigene Idee im Mittelpunkt. Workshopleiter Lukas Hedwig zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie man mit Hilfe einer 3D-Modellierungssoftware am Computer ein eigenes digitales 3D-Objekt erstellt. Ein besonderes Highlight des Workshops war die gemeinsame Mittagspause in der Mensa der FH Aachen. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler einen authentischen Einblick in den Hochschulalltag und konnten sich selbst eine warme Mahlzeit aussuchen – genau wie die Studierenden.
Nach der Pause wurde es wieder praktisch: Die Teilnehmer erfuhren, wie der 3D-Druck funktioniert und wie aus ihrem zuvor erstellten digitalen Modell ein reales Objekt entsteht. Mit Hilfe eines 3D-Druckers wurde das eigene Design Schicht für Schicht aufgebaut. Zum Schluss durfte der selbst entworfene und 3D-gedruckte Schlüsselanhänger natürlich mit nach Hause genommen werden.
Technik zum Ausprobieren und Mitmachen
Beide Workshops zeigten, wie spannend digitale Technologien sein können, wenn man sie selbst ausprobiert. Die Schülerinnen und Schüler erlebten, wie aus einer eigenen Idee ein reales Produkt entsteht – und lernten dabei gleichzeitig technische Grundlagen, digitale Gestaltung und moderne Fertigungsverfahren kennen.
Ob Lasergravur oder 3D-Druck: Die Workshops machen Zukunftstechnologien greifbar und zeigen, dass Technik besonders dann begeistert, wenn man ein Produkt selber gestalten kann.