Summer School 2024 in Shanghai
Auf einen Blick
Wo, wer, wann
- Vollständiger Name der Gasthochschule: Chinesisch Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften
- Stadt, Land: Shanghai, China
- Homepage der Gasthochschule: Chinesisch-Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften
- Beginn und Ende des Auslandsaufenthalts: 26.08.2024 – 14.09.2024
- Autor des Erfahrungsberichts: Knud Hano
- Studiengang an der FH Aachen: B.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen (Fachrichtung Maschinenbau)
- Das Auslandssemester wurde durchgeführt im: 4. Semester
Bewertungen:
- Qualität der Studieninhalte: 2,0
- Studienbedingungen / Ausstattung der Gasthochschule: 2,3
- Betreuung und Hilfe vor Ort: 1,3
- Campus: 2,0
- Verkehrsanbindung zum Campus: 1,3
- Essensangebot auf dem Campus (Mensa, etc.): 2,3
- Sportmöglichkeiten: 4,0
- Freizeitangebote: 1,0
- Bars / Discos / Nachtleben: 1,3
- Wohnqualität / -kosten: 1,0
- Kontakt mit Einheimischen: 1,7
Knud Hano | FH Aachen
Vorbereitungen
- Warum haben Sie das Land China als Land für Ihr Auslandsaufenthalt ausgewählt? Ich habe mich für die Teilnahme an der Summer School in Shanghai entschieden, da ich sehr interessiert an einem Doppelabschluss war und an der Winter School Mexico nicht teilnehmen konnte. Darüber hinaus fand ich, dass China in den deutschen Medien fast ausschließlich als politischer und ideologischer Antagonist zu Europa und Nordamerika mit schlechten Arbeitsbedingungen porträtiert wird. Ich konnte mir nur schwer vorstellen, dass diese Darstellung einem Land mit 2x mehr Einwohnern als dem Kontinent Europa wirklich gerecht wird. Deswegen war ich auch daran interessiert, mir ein eigenes Bild vor Ort zu machen.
- Wie läuft das Anmeldeverfahren? Die Anmeldung lief über die Seite www.dhik.org/summerschoolcdhaw/ und war so weit selbsterklärend. Ich würde nicht sagen, dass die Anmeldung viel Arbeit war, allerdings würde ich davon abraten, sie erst auf den letzten Drücker anzufangen. Nach der Zusage für die Teilnahme wurde eine WhatsApp-Gruppe mit allen Teilnehmer*innen erstellt, wo wir uns gegenseitig bei den weiteren Schritten zur Vorbereitung unterstützen konnten.
- Wann haben Sie mit den Vorbereitungen begonnen? Begonnen habe ich mit der Vorbereitung zur Summer School zeitgleich mit meiner Bewerbung zur Summer School (Anfang/Mitte Mai). Dabei musste ich zuerst die zur Teilnahme und Einreise vorausgesetzten Dokumente vorbereiten. Diese waren auch alle bei der Anmeldung oder in der Zusage Benachrichtigung aufgelistet.
- Welche Formalitäten waren vor Reiseantritt zu bewältigen? Für die Beantragung des Visums wurde einem von Seiten der chinesischen Universität ein Einladungsschreiben bereitgestellt, was den ganzen Prozess weiter vereinfachte. Für Teilnahmeinteressierte zudem sicher schön zu hören ist, dass seit meiner Teilnahme neue Einreisebeschränkungen für Deutsche nach China erlassen wurden, welche die Einreise signifikant vereinfachen. Je nachdem wie lange man plant, vor oder nach der Summer School noch in China zu bleiben, kann man nun sogar ohne Visum einreisen. Abgesehen vom Visum sollte man sich frühzeitig noch um eine Reiserücktrittsversicherung sowie Reisegepäcksversicherung kümmern, da diese häufig nach Abschluss erst nach einiger Zeit gelten und somit nicht erst am Tag vor Abflug gebucht werden können. Flüge sollte man ebenso frühzeitig buchen, um Kosten zu reduzieren. Dafür sollte man sich ebenso früh klar machen ob und wenn ja wie viele Tage man in China nach oder vor der Summer School verbringen möchte. Eine zusätzliche Sache, auf die man achten sollte, ist die Mitnahme von Medikamenten. Wenn man Medikamente wie Schmerzmittel oder Stimulanzien für ADHS mitnehmen muss kann es sein, dass man eine Mitführungserlaubnis für diese bei Arzt und Gesundheitsamt besorgen muss. Dieser Prozess kann länger dauern also bitte frühzeitig damit beginnen.
- Muss man Gebühren an der Gasthochschule zahlen? Für die Summer School musste ich 350€ an die CDHAW zahlen.
- Haben Sie ein Stipendium zur Finanzierung des Auslandsaufenthalts erhalten? Nein; Ich hatte mich aber auch nicht auf ein Stipendium beworben.
- Wie hoch sind ca. die Reisekosten? Die meisten Teilnehmer haben für Hin- und Rückflug ohne Upgrades ca. 700€ bezahlt.
Vor Ort
- Wo sollte man am besten wohnen und wie hoch sind die durchschnittlichen Wohnkosten? In den 350€ Teilnahmegebühr ist für bis zu 30 Tage Unterbringung in Hotels mit abgedeckt. Wer mehr als 30 Tage in China bleibt, muss sich dann selbst um weitere Unterbringung kümmern.
- Wie gestaltete sich die Wohnungssuche (gibt es evtl. dafür Ansprechpartner)? Die Hotels, in denen man, während der Summer School untergebracht ist, werden von den Veranstaltern gebucht und man muss sich diesbezüglich um nichts Weiteres kümmern.
- Wie hoch sind die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten? Die Hotelzimmer, in denen man untergebracht wird, haben keine Küchen und somit muss man fast jeden tag auf Restaurants oder fertiges Essen aus dem Supermarkt zurückgreifen. Es gibt allerdings auch eine große Menge, an sehr günstigen Restaurants, also ist das nicht weiter schlimm. Wenn man diszipliniert mit seinem Budget umgeht kommt man für Essen und Trinken mit unter 10€ pro Tag aus. Für realistisch halte ich im Schnitt aber eher 12€~15€ pro Tag.
- Was ist billig/teuer? Shanghai ist eine der teuersten Städte Chinas. Damit sind die meisten Sachen in Shanghai zwar günstiger als in Deutschland aber nicht so sehr, wie manch einer vermuten würde. Was jedoch unschlagbar günstig war, waren maßgeschneiderte Anzüge für knapp 120€, von fast alle Teilnehmer*innen auch Gebrauch gemacht haben.
- Klima / Situation vor Ort: Welche Kleidungsstücke oder andere Utensilien sollten mit in den Reisekoffer? Shanghai liegt etwa auf demselben Breitengrad wie Marokko und dementsprechend würde ich empfehlen eine Menge T-Shirts und kurze Hosen mitzunehmen. Zudem gibt es in China keine strengen Dresscodes. Das bedeutet, dass auch die meisten Businessleute, die einem über den Weg laufen in T-Shirts und kurzen Hosen unterwegs sind. Wer sich schick anziehen will kann das gerne machen, muss dann aber auch schwitzen.
Über die Gasthochschule
- Beschreiben Sie kurz die Gasthochschule! Die Chinesisch Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften wurde 2004 in Kollaboration des deutschen und chinesischen Bildungsministeriums auf dem Campus der Tongji Universität gegründet. Träger der CDHAW sind die Tongji Universität und das Deutsche Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen. Die Tongji Universität ist eine der ältesten Universitäten Chinas und zählt als eine der wenigen „Class A Double First Class“ Universitäten zu den renommiertesten und selektivsten Universitäten Chinas.
- Wie war insgesamt die Qualität der Lehrveranstaltungen? Während der Summerschool erhält man eine breite Mischung aus Ausflügen, Vorlesungen und Vorträgen auf dem Campus. Die Ausflüge finden entweder zu relevanten kulturellen Orten oder zu Firmen statt, welche die Summer School finanziell unterstützen. Dort bekommt man dann in der Regel eine Führung mit anschließenden Vorträgen von Personal mit anschließender Fragestunde. Die Vorlesungen handeln Grundlagen der chinesischen Kultur und Sprache ab, sowie Dos und Don’ts während eines Aufenthaltes in China. Die Vorträge auf dem Campus werden im Wesentlichen von Expats gehalten, welche nun in China arbeiten und handeln Themen wie interkulturelles Management in Industrieunternehmen ab. Zusammenfassend waren die Lehrveranstaltungen, die ich besucht habe, für mich sehr informativ, aber auch klar auf die Summer School, zurechtgeschnitten. Dementsprechend kann ich nicht für die Lehrveranstaltungen sprechen, wie man sie während eines Auslandssemesters erhalten würde.
- Wie ist die Ausstattung der Gasthochschule? Die Hochschule ist ausgehend, von dem was ich gesehen habe, ähnlich ausgestattet wie die FH Aachen. Insgesamt verbringt man allerdings nicht so viel Zeit in den Räumlichkeiten der Uni.
- Gibt es irgendwelche Besonderheiten auf dem Campus oder irgendetwas, das erwähnt werden sollte? Besonderheiten, die mir gefielen: Es gibt auf dem Campusgelände eine kleine Einkaufsstraße mit Läden und Restaurants, die Ich und meine Kommilitonen viel besucht haben. Zudem hat der Campus auch viele Grünflächen und er sieht bis auf wenige stellen sehr ansprechend aus. Besonderheiten, die mir nicht gefielen: Es gibt eine Menge Einrichtungen auf dem Campus wie Mensa und Sportanlagen, für deren Benutzung man eine Studierendenkarte braucht. Auch wenn ich verstehe, warum man für den Aufenthalt nicht extra eine Studierendenkarte bekommt, hätte ich mich sehr darüber gefreut diese Anlagen einmal probieren zu können.
- Wie viele Wochenstunden hatten Sie im Schnitt? Grundsätzlich gilt, dass man an den Wochentagen Programm und die Wochenenden zur freien Verfügung hat. Die Menge an Programm die man am Tag hat schwankt stark aber im Schnitt ist man von 10 bis 18 Uhr beschäftigt.
- Hatten Sie persönlichen Kontakt zu den Professoren? Erhielten Sie auch Hilfe außerhalb der Veranstaltungen? Es gab zu jedem Zeitpunkt mehrere Ansprechpartner unter den Leitern der Summer School sowie Professoren die Vorträge für die Teilnehmer gehalten haben. Darüber hinaus waren auch die Veranstalter der Firmenbesuche nicht nur bereit, sondern ausgesprochen interessiert daran Fragen zu den Inhalten oder zu ihrem Leben in China selbst zu beantworten. Viele Teilnehmer der Summer School inklusive mir sind sogar mit privaten Handynummern von Veranstaltern nach Hause gegangen, falls einem im Nachhinein noch Fragen einfallen.
- Gibt es spezielle Einführungskurse für Gaststudenten? Gibt es organisierte (evtl. auch subventionierte) Ausflüge für Gaststudenten? Die Summer School ist so ein Einführungsprogramm.
- Hatten Sie bestimmte Ansprechpartner an der ausländischen Hochschule? Die Veranstalter sind sehr offen dafür gewesen einem bei jeder Frage zu helfen. Es wurde nicht gerne gesehen, wie vermehrt nach Sachen gefragt wurde, die bereits im Infomaterial und Austauschgruppen behandelt wurden.
- Wie ist die Verkehrsanbindung zum Campus? Was ist zu beachten? Man kann tagsüber ohne Probleme mit dem ÖPNV vom Campus in die Innenstadt und umgekehrt. Dabei muss man aber beachten, dass ab 22 Uhr keine Bahnen mehr fahren. Dafür kann man aber mit Apps wie „DiDi“ sehr günstig Taxi fahren; vor allem, wenn man sich die kosten mit anderen teilt.
- Wie ist das Angebot an Sportmöglichkeiten auf dem Campus? Es gibt mehrere große Sportplätze für verschiedene Sportarten sowie Gebäude mit Schwimmbad und Fitnessräumen. Dabei kann man während der Summerschool leider nur von den Sportplätzen gebrauch machen, da die anderen Anlagen eine Studierendenkarte Voraussetzen.
- Sind die Sportangebote kostenpflichtig? Die Sportplätze kann man kostenfrei nutzen.
Über die besuchten Lehrveranstaltungen an der CDHAW
- Besuchter Kurs: Innovationsmanagement und Entwicklung in China
- Dozent: Oliver Schirmer
- Unterrichtsform: Präsentationen, Vorlesungen & Ausflüge
- Form des Leistungsnachweis: Präsentation
- Stichworte zur Kursbeschreibung: Produktentwicklung, internationale Innovationstätigkeiten, gesellschaftlichen Grundstrukturen und interkulturelles Management in China
- Ist der Kurs zu empfehlen? Ja.
Knud Hano | FH Aachen
Knud Hano | FH Aachen
Freizeitangebot
- Welche Freizeitsportmöglichkeiten bietet der Studienort (Strand: Schwimmen/Wassersport, Berge: Skifahren, etc.)? Über die Angebote auf dem Campus hinaus wird man in der Lage sein, diverse Sportanlagen in der Umgebung zu finden. Shanghai liegt zwar direkt am Meer, ist allerdings meinem Wissen nach, kein geeigneter Badeort. Berge in der Nähe gibt es darüber hinaus auch keine.
- Nennen Sie ein paar Sehenswürdigkeiten in der Stadt vor Ort! Der „Bund“ ist eine Aussichtsterrasse in der Innenstadt Shanghais, von der aus man einen exzellenten Blick auf die Skyline der Stadt hat. Das Shanghai World Financial Center und der Shanghai Tower sind die zwei größten Wolkenkratzer Shanghais und besitzen beide Rooftop-Bars und Aussichtsplattformen, die man besuchen kann. Am „People’s square“ befindet sich eine schöne Parkanlage und weitere Museen.
- Welche touristischen Attraktionen im weiteren Umland sollte man besucht haben? Ich bin persönlich kein großer Freund von reinen Tourismusattraktionen; von daher habe ich über die Besuche mit der Summer School hinaus, keine klassischen Tourismus Ziele besucht. Ich weiß aber, dass einige Teilnehmer über Wochenenden oder nach der Summerschool nach Peking, Hongkong oder zur Chinesischen Mauer gereist sind.
- Gibt es erwähnenswerte Restaurants, Bars oder Museen in der Nähe? Wohin geht man abends (Pubs, Bars, Discos, Kinos) und was ist zu empfehlen? Es gibt in Shanghai viele Museen zur Geschichte Shanghais und Chinas, welche ich jedem empfehlen kann, um sich über den Kolonialismus in China und die Entstehung der heutigen Identität Chinas weiterzubilden. Es gibt auch eine Menge guter Museen zu traditioneller Chinesischer Kunst und Wissenschaft. Darüber hinaus lohnt es sich auch chinesische Bars, Clubs und Restaurants zu besuchen und dabei gegebenenfalls mal mit gleichaltrigen Chinesen ins Gespräch zu kommen.
- Gibt es Besonderheiten, die bei der einheimischen Küche zu beachten sind? Es gibt durchaus die Möglichkeit, sich vor Ort vegetarisch oder vegan zu ernähren, aber man muss sich darauf einstellen wesentlich weniger Auswahl in Restaurants zu haben. Es kann auch schon mal vorkommen, dass man sich aus Versehen etwas bestellt, wo vielleicht doch ein bisschen Fleisch drin ist. Ansonsten muss man sich nicht groß Gedanken über die chinesische Küche machen. In Shanghai isst man nicht schärfer als in Deutschland und das, was es an scharfem Essen gibt, erkennt man.
- Gibt es besondere Gebräuche/Sitten bei den Einheimischen oder irgendwelche Tabus? Es gibt viele Unterschiede was Sitten und Bräuche in China und Deutschland anbelangt. Diesbezüglich würde ich mir allerdings keine großen Sorgen machen. Shanghai wird auch als Chinas Tor zur Welt bezeichnet, da dort so ein großes internationales Publikum vertreten ist. Dementsprechend wird einem einiges an Fettnäpfchen in was man tritt, verziehen. Zusätzlich werden die wichtigsten kulturellen Unterschiede auch in den Vorlesungen abgehandelt, damit man besser zurechtkommt.
Schlussbetrachtungen - Fazit
- Wie bewerten Sie Ihren Auslandsaufenthalt insgesamt? Die Teilnahme and der Summer School und mein Aufenthalt in China hat mir einiges zu denken gegeben und mir viele Eindrücke gegeben, wie ich sie sonst in meinem Leben sicher nicht bekommen hätte. Ich kann eindeutig sagen, dass mich die Erfahrungen, die ich gemacht habe, langfristig geprägt haben.
- Haben Sie den Zeitpunkt für Ihr Auslandssemester richtig gewählt? Ich habe an der Summer School kurz vor dem Beginn des 5 Semesters teilgenommen. Mir fallen weder für noch gegen eine Teilnahme ein Jahr früher oder später Gründe ein.
- Höhe- und Tiefpunkte des Aufenthalts? Um mit den Tiefpunkten anzufangen kann ich nur sagen, dass ich jeden Tag gemerkt habe, dass Trinkwasser aus dem Hahn zuhause, ein Luxus ist, den ich mir nur schwer wegdenken kann. Das war es schon mit meinen Tiefpunkten. Höhepunkte gab es dagegen mehr als ich hier aufzählen könnte. Ich kann kaum zum Ausdruck bringen, wie herzlich wir von den Firmen und anderen Veranstaltern willkommen geheißen wurden. Einen Eindruck in die Produktion verschiedenster Produkte zu bekommen und Vorträge über die Challenges eines Lebens in China, von Leuten zu bekommen, die das alles selbst mitgemacht haben, war großartig. Einen Abschnitt, den ich noch gesondert hervorheben will, war ein mehrtägiger Ausflug in die Stadt Wenzhou Südlich von Shanghai. Während unserer Zeit in Shanghai waren alle Firmen, die wir besucht hatten, Firmen mit deutschem Ursprung. In Wenzhou gibt es eine wesentlich geringere Repräsentation an Ausländern und alle Firmen, die wir dort besucht haben, waren chinesisch. Bei diesen Firmenbesuchern hat sich für mich erst richtig abgezeichnet, inwieweit sich chinesische Firmen anders präsentieren. Gleichzeitig sind diese Firmen, wie auch die deutschen Firmen aus Shanghai, auf uns Studenten zugekommen mit dem Interesse, Kandidaten für Bachelorarbeiten anzuwerben. Abseits von den Firmenbesuchen haben wir in Wenzhou zudem eine Menge Veranstaltungen zu traditioneller chinesischen Kunst bekommen.
- Haben Sie neue Freunde gefunden? Was wird unvergessen bleiben? Ich habe sowohl unter den anderen Teilnehmern aus Deutschland als auch unter Chinesischen Studenten, die wir dort kennengelernt haben, Freunde gefunden, mit denen Ich mehrere Monate danach noch Kontakt habe.
- Wie kamen Sie mit der Landessprache zurecht? Gibt es 1-3 Begriffe, die Ihnen spontan einfallen, wenn Sie an Ihren Auslandsaufenthalt zurückdenken? Man muss für die Teilnahme an der Summer School kein Chinesisch und streng genommen auch kein Englisch sprechen können. Es gibt Unmengen an Apps, die alles problemlos übersetzen können. Wenn man nicht pausenlos sein Handy zum Übersetzen benutzen möchte, lohnen sich Englischkenntnisse aber auf jeden Fall.
- Welchen Rat möchten Sie anderen Studierenden Ihres Studiengangs mit auf den Weg geben, die sich für ein Auslandssemester an dieser ausländischen Hochschule entscheiden? Es gibt auf den Webseiten vom DHIK und CDHAW eine Menge Infomaterial zu verschiedenen Förderprogrammen etc., die einem die Einreise und den Aufenthalt wesentlich leichter machen können. In jedem Fall lohnt es sich, dort mal zu recherchieren und gegebenenfalls Kontakt über Mail aufzunehmen.
Knud Hano | FH Aachen