Details
Mehr Teilhabe: FH Aachen erhält weitere Mittel
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen verlängert das Förderprogramm “Inklusive Hochschule NRW” um zwei weitere Jahre. Den Universitäten und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in staatlicher Trägerschaft sowie den staatlichen Kunst- und Musikhochschulen in Nordrhein-Westfalen stehen damit bis Ende 2028 weiterhin jährlich rund 3,3 Millionen Euro zur Verfügung. Damit setzt sich das Land für Chancengerechtigkeit und Barrierefreiheit in der nordrhein-westfälischen Hochschullandschaft ein.
Aktionsplan wird schrittweise umgesetzt
Die FH Aachen erhält über das Programm jährlich 85.000 Euro, die zur Unterstützung von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung eingesetzt werden. Die Mittel werden seit 2020 bereitgestellt. In einem ersten Schritt wurde der “Aktionsplan Inklusion” erstellt, die darin vorgesehenen Maßnahmen setzt die Hochschule derzeit schrittweise um.
Gleiche Chancen
Aus den Mitteln wurden Maßnahmen zur Barrierefreiheit in Gebäuden, zur Ausstattung der Arbeitsplätze an Bibliotheksstandorten sowie zur seelischen Gesundheit finanziert. NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes betont: “Gleiche Chancen in Studium, Forschung und Lehre dürfen keine Frage der individuellen Voraussetzungen sein.” Mit der Verlängerung und Ausweitung des Förderprogramms gebe das Land den Hochschulen die nötige Flexibilität, konkrete Verbesserungen an ihren Standorten umzusetzen. Davon profitierten die Student:innen und der Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen: “Barrierefreiheit und Inklusion gehören zu den Grundlagen einer leistungsstarken Hochschullandschaft.”
Breites Spektrum an Maßnahmen
Durch die zur Verfügung gestellten Mittel konnten bisher zahlreiche Maßnahmen unterstützt werden. So wurden etwa Beratungs- und Servicestellen für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung aufgebaut. Lern- und Arbeitsplätze sowie Hörsäle wurden technisch nachgerüstet, etwa durch Hörunterstützungssysteme oder ergonomische Arbeitsplätze. Zudem hat das Förderprogramm barrierefreie Homepages und sogenannte Study-Buddy-Programme ermöglicht, also Patenschaftsprogramme von Menschen mit und ohne Behinderungen.