HyAMAPU

Hydrogen Additive Manufactured Auxiliary Power Unit

ProjektleitungProf. Dr. Ing. Harald Funke, FB 6 Aerospace und Automotive Engineering
FörderlinieWasserstofftechnologie und (hybrid-)elektrisches Fliegen (Zero Emission Aircraft) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
Projektvolumen600.800 €
ForschungsschwerpunktMobilität (Konzeptionierung, Optimierung und Integrierung einer additiv gefertigten Low-NOx Mikromisch H2-Brennkammer für die Nachrüstung und den Betrieb in der Luftfahrtgasturbine Honeywell/Garrett GTCP 36-300)
ProjektpartnerPräwest Präzisionswerkstätten Dr.-Ing. Heinz-Rudolf Jung GmbH & Co. KG, Diehl Aerospace GmbH, Oetzbach Edelstahl GmbH, Frauenhofer Institut für Produktionstechnologie, TPW-Prüfzentrum GmbH
ProjektlaufzeitOktober 2023 bis September 2026

 

Worum geht es hier?
Der Fokus liegt auf der Umrüstung der Hilfsturbine (APU) für ein Airbus A320-Flugzeug auf 100% Wasserstoff. Das Projekt "HyAMAPU" erforscht Anpassungen an Brennkammer und Regelung, mit dem Ziel einer signifikanten Emissionsreduktion. Die Verwendung der innovativen und am FB6 entwickelten Mikromisch-Brennkammertechnologie wird mit modernen Fertigungstechnologien, insbesondere additiven Verfahren, kombiniert und damit in eine neue Leistungsgeneration überführt.

Was war Ihre Motivation, sich an dieser Ausschreibung zu beteiligen? Woher stammt die Idee?
Die Motivation zur Teilnahme am Projekt "HyAMAPU" liegt in der Förderung umweltfreundlicher Luftfahrt. Die FH Aachen arbeitet daran, das Mikromisch-Verfahren mit additiver Fertigung zu optimieren und gleichzeitig Schadstoffemissionen der APU zu minimieren.

Welchen Nutzen bringt dieses Projekt für die Gesellschaft und/oder im Sinne der Nachhaltigkeit?
Das Projekt "HyAMAPU" zielt darauf ab, einen bedeutenden Beitrag zur umweltfreundlichen Luftfahrt zu leisten. Durch die Verwendung von Wasserstoff können CO2 Emissionen gänzlich vermieden werden. Die Stickoxid Emissionen (NOx), welche bei Verbrennungsprozessen entstehen, sollen durch das innovative Brennkammerkonzept, der Mikro-Misch-Brennkammer, zusätzlich minimiert werden.

Wer macht noch mit?
Die Präwest Präzisionswerkstätten Dr.-Ing. Heinz-Rudolf Jung GmbH & Co. KG unterstützt die Fertigung und die Qualitätssicherung, während die Oetzbach Edelstahl GmbH die Wärmebehandlung optimiert. Die TPW-Prüfzentrum GmbH ist für die Bauteilprüfung zuständig. Das Fraunhofer-IPT bringt umfassendes Fertigungs-Know-how ein. Die Diehl Aerospace GmbH erweitert ihre APU-Regelung auf Wasserstoff.

Kontakt

Prof. Dr. Ing. Harald Funke

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Harald Funke