HySand
Klimaneutrale Trocknung von Quarzsand
FH Aachen | Prof. Dr.-Ing. Uwe Feuerriegel
| Projektleitung | Koordination des Verbundprojekts: IHE, Forschungszentrum Jülich; für die FH Aachen: Prof. Dr.-Ing. Uwe Feuerriegel, Lehrgebiet Thermische Energietechnik, Fachbereich 8 |
| Förderlinie | Helmholtz-Cluster Wasserstoff HC-H2 im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung |
| Projektvolumen | Gesamtfördervolumen 593.000 € BMFTR, davon ca. 150.000 € für FH Aachen |
| Forschungsschwerpunkt | Energie und nachhaltiges Bauen (Klimaneutrale industrielle Prozesswärme, Wasserstoff, Power-to-Heat, thermische Energiespeicher, thermodynamische Analyse und Simulation) |
| Projektpartner | Institute for a sustainable Hydrogen Economy (IHE) des Forschungszentrums Jülich, Institute for Advanced Mining Technologies (AMT) der RWTH Aachen, DTG GmbH Development & Technology, Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH |
| Projektlaufzeit | Januar 2026 bis Juni 2027 |
Im Projekt HySand werden gemeinsam mit der Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH Konzepte zur klimaneutralen Trocknung von Quarzsand untersucht. Im Mittelpunkt stehen elektrische Power-to-Heat-Lösungen, wasserstoffbasierte Prozesswärme sowie thermische Energiespeicher für einen industriellen Hochtemperaturprozess.
Worum geht es hier?
Im Projekt HySand wird untersucht, wie die Trocknung von Quarzsand künftig klimaneutral betrieben werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei Strom, Wasserstoff und thermische Energiespeicher als Alternativen zu fossilen Energieträgern.
Was war Ihre Motivation, sich an dieser Ausschreibung zu beteiligen? Woher stammt die Idee?
Ausgangspunkt war eine konkrete industrielle Fragestellung: Wie lässt sich ein energieintensiver Hochtemperaturprozess klimafreundlicher gestalten? Für die FH Aachen ist das Projekt besonders interessant, weil sich hier thermodynamische Forschung, Simulation und industrielle Anwendung sehr gut verbinden lassen.
Welchen Nutzen bringt dieses Projekt für die Gesellschaft und/oder im Sinne der Nachhaltigkeit?
Das Projekt soll dazu beitragen, industrielle Prozesswärme künftig mit weniger fossilen Energieträgern bereitzustellen und damit Treibhausgasemissionen zu senken. Zugleich entstehen Erkenntnisse, die auch für andere energieintensive Industrieprozesse relevant sein können.
Wer macht noch mit?
Beteiligt sind das Forschungszentrum Jülich, die RWTH Aachen, die DTG GmbH Development & Technology sowie die Nivelsteiner Sandwerke und Sandsteinbrüche GmbH