PHOENIX

Verbundvorhaben Launch Space Power-to-X, Teilvorhaben Biogas-Demonstrator

ProjektleitungProf. Dr.-Ing. Markus Grömping, Dr. Simone Krafft, Prof. Dr.-Ing. Isabel Kuperjans; Institut NOWUM-Energy
FörderlinieGrundlagenforschung Energie des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Projektvolumen1.880.653 €
ForschungsschwerpunktEnergie und Nachhaltiges Bauen
ProjektpartnerForschungszentrum Jülich GmbH, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Covestro Deutschland AG
ProjektlaufzeitNovember 2024 bis November 2028

 

Worum geht es hier?
Im Zentrum des Launch Space Power-to-X (PHOENIX) steht die Weiterentwicklung, Demonstration und Implementierung der vielversprechendsten Ansätze von Power-to-X (P2X) Technologien. Der P2X-Ansatz beschreibt CO2-neutrale Industrieprozesse unter Verwendung von erneuerbar erzeugtem Strom und regenerativen Ressourcen. Durch die Erzeugung stofflicher Energieträger wie Basis- und Plattformchemikalien, zirkulären Kraft- und Treibstoffen, sowie Wärme und Gasen aus biogenen oder unvermeidbaren industriellen CO2-Quellen wird der Weg zu neuartigen, nachhaltigen und autarken Wertschöpfungspfaden eröffnet. Der Fokus des Projektes liegt dabei in der regionalen Entwicklung des Rheinischen Zukunftsreviers.
Der Schwerpunkt der Forschung des Instituts NOWUM-Energy der FH Aachen liegt in der De-Fossilisierung des Kraftstoffsektors durch Biogas-Valorisierung. In einem Fermentationsprozess werden in einer Biogasanlage industrielle und landwirtschaftliche Reststoffe in Biogas umgewandelt, welches beim Projektpartner in einer Brennstoffzelle (SOC) weiterverwertet wird. Der zweite Fokus liegt auf der Gärproduktaufbereitung, durch welche Nährstoff- und Wasserkreisläufe geschlossen werden sollen.

Was war Ihre Motivation, sich an dieser Ausschreibung zu beteiligen? Woher stammt die Idee?
Uns reizt neben der Zusammenarbeit mit vielen regionalen Partnern und der Stärkung der Region die Projektidee selbst: Reststoffe zur Energiegewinnung einzusetzen und dann, wie in diesem Fall, bedarfsgerecht zu Strom oder Synthesegas umzuwandeln. Das bietet ein hohes Potenzial für eine nachhaltige Wertschöpfungskette, gleichzeitig weist das Thema ein hohes Anwendungspotenzial auf.

Welchen Nutzen bringt dieses Projekt für die Gesellschaft und/oder im Sinne der Nachhaltigkeit?
Im Sinne der Nachhaltigkeit werden in diesem Projekt regionale, industrielle Reststoffe sowie Pflanzen von marginalen rekultivierten Kohleabbauflächen zur Energiegewinnung durch Biogas eingesetzt. Dies spart fossile Energiequellen, aber auch Anbauflächen.
Durch die Gärproduktaufbereitung werden Nährstoffe und Wasser als Ressourcen geschont und wieder in die industriellen Kreisläufe mit eingebunden.
Ergänzend zu den praktischen Arbeiten erfolgt eine ökonomische und ökologische Bewertung der Biomasseströme und des Biogasprozesses, die auch die notwendige Biogasaufbereitung bei den unterschiedlichen Betriebsweisen der SOC berücksichtigt.

Wer macht noch mit?
Forschungszentrum Jülich GmbH, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und Covestro Deutschland AG.

Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Markus Grömping

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Prof. Dr.-Ing.
Markus Grömping

Dr. Simone Krafft

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Dr. rer. nat.
Simone Krafft