PolySpeC

BioPolymere als industrielle Rohstoffe bzw. Produkte – Spezifikation und Qualitätssicherung via Spektroskopie und Chemometrie

ProjektleitungProf. habil. Yulia Monakhova, Fachbereich 3 - Chemie und Biotechnologie, Institut für Angewandte Polymerchemie IAP
FörderlinieForschung an Fachhochschulen in Kooperation mit Unternehmen (FH-Kooperativ) / BMBF
Projektvolumen590.803 €
ForschungsschwerpunktLife Sciences
ProjektpartnerSpectral Service AG, Magritek GmbH, BASF SE und Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
ProjektlaufzeitJanuar 2025 bis Juni 2029

 

Worum geht es hier?
Im Projekt PolySpeC wird untersucht wie Biopolymere – also pflanzliche oder tierische Kunststoffe – effizient charakterisiert und in der Industrie eingesetzt werden können. Dazu entwickeln Forschende neue, schnelle und kostengünstige Analyseverfahren, um die Qualität und Herkunft solcher Materialien zuverlässig zu bestimmen. Moderne spektroskopische Methoden wie Infrarot-, Fluoreszenz- und Kernresonanzspektroskopie (NMR) werden mit statistischen Verfahren der Chemometrie kombiniert, um biobasierte Alternativen zu fossilen Rohstoffen zu charakterisieren.

Was war Ihre Motivation, sich an dieser Ausschreibung zu beteiligen? Woher stammt die Idee?
Biopolymere wie Lignin oder Polysaccharide können in Zukunft fossile Rohstoffe ersetzen. Die Analyse ist jedoch bislang aufwendig und teuer. Aus früheren Projekten und der engen Zusammenarbeit der Hochschulen mit Unternehmen entstand die Idee, Methoden zu entwickeln, die spektrale Signale automatisiert und quantitativ auswerten – ein großer Schritt hin zu nachhaltiger, digitaler Materialanalytik.

Welchen Nutzen bringt dieses Projekt für die Gesellschaft und/oder im Sinne der Nachhaltigkeit?
PolySpeC leistet einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft: Es erleichtert den Einsatz regenerativer Rohstoffe, spart Energie und Chemikalien in der Qualitätskontrolle und stärkt die nachhaltige Produktion in Chemie, Pharma und Lebensmittelindustrie.

Wer macht noch mit?
Im Projekt PolySpeC sind drei Industriepartner (Magritek GmbH, Spectral Service AG, BASF SE) und zwei Hochschulen (Prof. Monakhova / FH Aachen und Prof. Margit Schulze / Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) involviert.

Kontakt

Prof. habil. Yulia Monakhova

Prof. Dr. rer. nat.
Yulia Monakhova