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Workshop Formine

NEO STYLE | Ein Tafelaufsatz | Januar 2017

Seit vielen Jahren und mit den unterschiedlichsten Themen und Gruppen werden die spätsommerlichen Gestaltenworkshops für Architekturstudierende in Formine am Lago Maggiore durchgeführt. Ausgetretene Gedankenpfade verlassen. Sich selbst und andere neu zu erfahren, kann für jeden Studierenden eine einzigartige Erfahrung im Ausbildungsalltag werden.

Aufgabe des diesjährigen Workshops war die Erstellung eines architektonischen Tafelaufsatzes. Den Teil eines Prunkgeschirrs, der in der Regel eine rein dekorative Funktion hat und in der Mitte einer festlichen Tafel positioniert wird. Ein exklusives und ambitioniertes Thema, denn wir befinden uns hier auf einer Grenzlinie zwischen Kitsch und Kunst, Alltagsgegenstand und Objekt.

Unser Tafelaufsatz bezog sich thematisch natürlich auf den Ort und die Umgebung Formines. Vorzugsweise wurden Räume in und um Formine in einer Kleinplastik neu interpretiert. Es war aber auch möglich, Objekte in den Räumen oder der unmittelbaren Umgebung des Ortes stilistisch zu erhöhen und in eine räumliche Plastik zu überführen.

Nach einer Ausstellung in Aachen, wird auch in diesem Jahr, die Berliner Galerie A Trans den Arbeiten der Studierenden der FH Aachen eine Plattform in Berlin geben. Dazu die Kuratorin, Isolde Nagel: „Unter der Leitung von Thomas Tünnemann sind in Formine stilistisch großartige „Versatzstücke“ entstanden, die auch losgelöst vom Ort ihre Wirkung entfalten. Die mit vorgefundenen und wahlweise mitgebrachten einfachen Materialen entstandenen Kleinplastiken dienen eigentlich der Dekoration eines Tisches wie man es aus festlich gedeckten Tafeln der Aristokratie kennt. Sie verweisen auf Spuren vergangener Zivilisationen und zeigen eigene Interpretationen der Darstellung von Größe und Erhabenheit. Das Architektonische wirkt bis ins kleinste Detail. Die Diversität der ausgestellten Neo-Tafelaufsätze verlangt nach vielen Tischen; Tischen, an denen Willkommenskultur zelebriert, an denen festlich diniert, glücklich gespielt oder tief philosophiert werden kann.“

Ausstellung in Aachen vom 12.01.2017 bis 25.01.2017 im Fachbereich Architektur. Vernissage am Do.12.01.2017 um 15.00 Uhr | Bayernallee 9 | Brücke 4

Ausstellung in Berlin vom 17.02.2017 bis 11.03.2017 im KM 13 | Projektraum für Mode und Kunst. Vernissage am Fr.17.02.2017 um 19.00 Uhr im KM 13 | Kurmärkische Str. 13 | 10783 Berlin

Der von den Teilnehmern erstellte Katalog begleitet die Ausstellungen. 

Making City
"Wie schaffen wir Stadt“, war die zentrale Frage der 5. Architekturbiennale in Rotterdam.

Das Modul Gestalten stellte zu diesem Thema einen poetisch, metaräumlichen Beitrag in der Riverclub Gallery in Rotterdam zur Diskussion.

Gemeinsam mit Dozenten und Studierenden des Studienganges Kamera der Hochschule Dortmund sind zu architektonischen Objekten Storyboards entwickelt und in einem Film realisiert worden.
Objekte und Film sind dabei der Sprache der Metaphysik, der Poesie oder der Träumerei entlehnt aber auch ganz konkret dem planerischen räumlichen Schaffen gewidmet, ....der Raum dahinter, der verborgende Raum, der Phantasie-Raum, der Meta-Raum wird in Film und architektonischem Modell aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Unterstützt durch das Goethe Institut Rotterdam

Die Publikation "Architektur Gestalten" führt durch die ersten Lehrkonzeptionen des Teilmoduls Gestalten, nach Einführung der neuen Studiengänge Bachelor und Master.

Das Buch ist im Handapparat Gestalten in der Bibliothek Bayerallee 9 einzusehen und steht auch als PDF "Architektur Gestalten" hier zur Verfügung.

Weitere Publikationen sind in der Liste der Veröffentlichungen abzufragen und ebenfalls im Handapparat Gestalten vorhanden (teilweise auch als PDF zum Download).

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