Horizont – Ringvorlesung Design

Die Ringvorlesung HORIZONT bietet Designstudierenden die Möglichkeit, über den Tellerrand hinaus zu schauen: Hier bekommen sie Einblicke in Bereiche außerhalb des Designstudiums und erfahren, wie spannend und wichtig interdisziplinäre Arbeit ist.

20.06.2018

#67: »Jenseits von A bis Z« von Prof. Daniel Utz

20.06.2018

Vortrag von Prof. Daniel Utz  

In digitalen Medien sind Icons und Emoji inzwischen allgegenwärtig. Sie ergänzen die geschriebene Sprache und erlauben es, Informationen extrem komprimiert und direkt zu kommunizieren. Für Prof. Daniel Utz beginnt der interessanteste Teil seiner Arbeit deshalb jenseits des klassischen Glyphen-Sets. 

Der Schwerpunkt seiner Projekte liegt in der Gestaltung von Zeichensystemen: vor allem Icons, aber auch Buchstaben und Schriften. Im Rahmen seines Vortrags wird er sowohl eigene Arbeiten als auch Hochschulprojekte aus Schwäbisch Gmünd vorstellen.

Seit 2012 ist Daniel Utz Professor im Studiengang Kommunikationsgestaltung und hat zuvor bereits für zahlreiche namenhafte Kunden gearbeitet – beispielsweise für den Ernst-Klett-Verlag, BMW oder das Finanzministerium Baden-Württemberg. 

Weitere Infos:

www.danielutz.de

www.openmoji.org

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr.

 


06.06.2018

#66: »Transdisziplinäres Design: From Human to Posthuman« von Prof. Alan N. Shapiro

06.06.2018

Vortrag von Prof. Alan N. Shapiro  

Die meisten Lehr-/Lernerfahrungen in Designabteilungen an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Kunst konzentrieren sich auf etwas Praktisches. Prof. Alan N. Shapiro macht in der HORIZONT-Vorlesung deutlich, dass transdisziplinäres Denken gleichermaßen elementar für den Designprozess ist.

Filmemachen, Softwarecode-Programmieren, experimentale Räume, Produkt- oder Grafikdesign – das sind praktische Elemente, die den Fokus bei angewandten Wissenschaften in puncto Design bilden. Die Arbeit eines Künstlers oder Designers erfordert jedoch eine hybride Version aus Praktischem sowie der Inspiration von Ideen und Wissen aus den Disziplinen der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften. Lehrveranstaltungen an der Grenze zwischen Theorie und Praxis sind auch für Designstudenten von Vorteil. Hier beginnt das transdisziplinäre Design – das Fachgebiet von Prof. Alan N. Shapiro. Der amerikanische Wissenschaftler gilt als einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Philosophie und kulturellen Theorien von Jean Baudrillard (französischer Medientheoretiker). Design sollte ein Denken, Fühlen und Handeln sein. Die Geisteswissenschaften haben traditionell über Sinn und Erzählungen geforscht. Sie haben untersucht, wie Kulturen und Individuen sich selbst Geschichten erzählen, um dem Leben Sinn zu geben. So kann auch Design in der post-humanen Ära der neuen Medien, der fortgeschrittenen digitalen Technologien und der künstlichen Intelligenz zur Entstehung eines neuen Wissensparadigmas beitragen.

Weitere Infos: www.alan-shapiro.com 

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr.

 


29.05.2018

#65: »Achtsamkeit, Wahrnehmung und dynamische Haltung« von Randall J. Birnberg

29.05.2018

Vortrag von Randall J. Birnberg  

Randall J. Birnberg, amerikanischer Psychologe und Pädagoge, ist erneut am Fachbereich Gestaltung zu Gast. Bereits letztes Jahr besuchten viele Studierende die Ringvorlesung mit ihm: Randall J. Birnberg widmet sich der relativ jungen Wissenschaft der positiven Psychologie. Seine Annahme ist, dass Wohlbefinden und Glücklichsein zum Erfolg führen und nicht andersherum. Deshalb geht es in seinem Vortrag am 29.05.2018 um Achtsamkeit, Wahrnehmung und dynamische Haltung – Faktoren, die positive Impulse für den Designprozess bewirken. 

Weitere Infos: letsspeakhappiness.com/de/

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr.

 


16.05.2018

#64: »Internet of Surfaces (& other Things)« von Alexander Speckmann 

16.05.2018

Vortrag von Alexander Speckmann  

A magazine is an iPad that doesn’t work. Welche Erwartungen stellen wir an das Produktdesign der Zukunft, wenn Haushaltsgeräte, Möbel, Kleidung, Maschinen und vieles mehr mit uns und untereinander kommunizieren? Welche Möglichkeitsräume und welche Herausforderungen ergeben sich daraus? Müssen Tisch und Kühlschrank zukünftig mit jedem neuen iPhone ausgetauscht werden? Welche Vorteile hat es für Hersteller und Kunde, einen Büroteppich nach Abnutzung zu mieten anstatt zu kaufen? Wo ist die Schwelle zwischen Unterstützung und Unmündigkeit? Alexander Speckmann gibt in seinem Vortrag einen Einblick in technische Möglichkeiten aus Gegenwart und Zukunft, spricht über die Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Gesellschaft und die Herausforderungen für den Designprozess.

Alexander Speckmann hat Maschinenbau mit Schwerpunkt Fertigungssysteme & Automatisierung an der TH Köln studiert und als wissenschaftlicher Mitarbeiter Forschungskooperationen mit mittelständischen Betrieben in der Antragstellung und Durchführung begleitet. Er is Mitgründer des Kölner Fablabs Dingfabrik Köln e.V., einem gemeinnützigen Verein mit offener Werkstatt und computergesteuerten Fertigungsmaschinen, mit dem er 2012 auch das erste deutsche Repair Café ins Leben gerufen hat. Nach Gründungen im Bereich Medienkunst, 3D-Druck-Materialvertrieb und Eventgastronomie arbeitet er aktuell als Trainer und Dozent für digitale Innovation und als Konzepter im hack.institute, wo er für und mit Kunden Open Innovation Events kreiert und umsetzt. Seit 2014 ist er Dozent für Digitale Innovation und Produktentwicklung in und rund um die Kreativwirtschaft an der Rheinischen Fachhochschule. Wegen seiner Leidenschaft für Handwerk, Design und automatisierter Fertigung beschäftigt er sich mit der Frage, wie Materialien und Materialverarbeitung der Zukunft aussehen.

Weitere Infos: www.hack.institute

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr.

 


#63: »Designmaterialien der Zukunft: kreislauffähig, vegan und irgendwie smart« von Dr. Sascha Peters

16.01.2018

Vortrag von Dr. Sascha Peters 

Im Oktober 2017 präsentierte das amerikanische Unternehmen Modern Meadow erstmals ein durch Biofabrikation erstelltes T-Shirt aus einer Art veganem Lederersatz. Den Entwicklern aus New York war es nach über 5 Jahren Forschung gelungen, in einem biotechnologischen Prozess tierische Proteine aus der Haut einer Kuh in der Petrischale zu vermehren und in Fermentationsprozessen genügend Kollagen für die Herstellung des Materials zu produzieren. Entwicklungen aus dem Lebensmittelbereich, wo der Kunde bereits seit einigen Jahren dem ökologischen Anbau ohne Zusatz von Schadstoffen einen Wert beimisst, scheinen sich aktuell auf den Materialbereich zu übertragen. Designern werden damit in Zukunft sehr viel mehr Materialien und Werkstoffe zur Verfügung stehen, deren Herkunft sich nachvollziehen lässt und deren Produktion unter umweltschonenden Bedingungen stattgefunden hat.

Die Gesellschaft strebt nach Werten wie Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Energieeffizienz. Vor allem Designer haben sich durch die gezielte Entwicklung ökologischer Materialien in den letzten Jahren um diese Entwicklung verdient gemacht. Dr. Sascha Peters wird in dem Vortrag die wichtigsten Trends skizzieren und Zusammenhänge zwischen den großen Zukunftsthemen Bioökonomie, Elektromobilität, Additive Produktion und Smart Materials ziehen.

Dr. Sascha Peters studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Konstruktionstechnologie an der RWTH Aachen und Produktdesign an der ABK Maastricht. Seine Promotion schloss er an der Universität Duisburg-Essen ab. Von 1997–2003 leitete er Forschungsprojekte und Produktentwicklungen am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen und war von 2003-2008 stellvertretender Leiter des Design Zentrum Bremen, einer Initiative der Wirtschaftsförderung des Landes Bremen.

Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen, von denen einige den Status von Standardwerken für die universitäre Ausbildung genießen. Seit 2014 ist er Mitglied des Beirats der Förderinitiative "Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation" im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Von 2015 bis 2017 wurde Dr. Peters in die Jury des Red Dot Award Product Design berufen. Er ist ein weltweit gefragter Redner zu Innovationen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, smarte Materialien und additive Produktion.

www.haute-innovation.com

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr.

 


#62: »BEYOND THE INTERFACE« von Patrick Wirth

10.01.2018

Vortrag von Patrick Wirth 

Noch vor 10 Jahren lieferte eine Jobsuche nach „Experience Design“ in Deutschland meistens keine Treffer. Heute ist es eine der gefragtesten Fähigkeiten der Digitalbranche. Und noch immer verändert sich das Berufsbild mit der voranschreitenden Digitalisierung. Die Gestaltung von Interaktion mit Websites und Apps ist immer noch wichtig. Aber neue Dialogsysteme wie Chatbots und Sprachassistenten ergänzen die Kommunikation zwischen Mensch und Technik. Außerdem wagen sich viele Unternehmen an Themen, die auch strukturelle Veränderungen erfordern, wie Service Design, Content Marketing oder die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Und folglich erweitern sich auch noch stetig die Aufgaben und Methoden des Experience Designers. Jedoch eines wird sich im Experience Design nie ändern: Das Prinzip der radikalen Kundenzentrierung.

Dieser Vortrag soll den Studierenden das Berufsbild des Experience Designers greifbar machen. Ein Blick hinter die Kulissen einer globalen Digitalagentur soll die neuen Aufgaben und Tätigkeiten eines Experience Designers lebendig veranschaulichen. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Anwendung von Designtools und Methoden im Kontext der digitalen Transformation von großen Unternehmen.

Patrick Wirth ist Experience Lead bei der globalen Digitalagentur SapientRazorfish. Er begleitet internationale Unternehmen bei der Digitalisierung ihres Marketings, ihrer Dienstleistungen und ihren Geschäftsprozessen. Seine Spezialisierung liegt in den Bereichen Experience Strategie, Service Design und Design Thinking.

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr.

 


13.12.2017

#61: »Positivity = 
More Creativity!«

13.12.2017

Vortrag von Randall J. Birnberg 

„Positivity = 
More Creativity!“

Es ist wissenschaftlich bewiesen, daß Menschen durch eine positive Grundstimmung besser in der Lage sind Ideen zu generieren und Probleme kreativ zu lösen. Wissenschaftliche Untersuchungen haben außerdem ergeben, daß man die Zufriedenheit mit einfachen Mitteln steigern kann. In diesem 

Vortrag lernen Studierende die Wissenschaft des Glücks kennen. In interaktiven Übungen bekommen sie die Gelegenheit auszuprobieren, was man in seinem täglichen Leben implementieren kann, um das Wohlbefinden zu steigern. Glückliche Studierende sind kreativer, produktiver und bessere Perfomer. 

Zum Abschluß gibt es praktische takeaways vom Experten für den Heimweg und die Zukunft.

“Große Veränderungen beginnen immer mit dem ersten Schritt.“

Seit beinahe 30 Jahren schon gelingt es Drs. Randall Birnberg, einem amerikanischer Pädagogen und Psychologen, das beste Potential in den Menschen zu entfalten. Er arbeitete sowohl mit “native Americans” in den Reservaten von New Mexiko, italienischen Straßenkindern und Top Managern, um immer wieder an die Tiefen des Potentials zu gelangen, daß jeder von uns in sich trägt, unabhängig von der Herkunft. In Europa arbeitet er nun seit 20 Jahren und hat kontinuierlich seine Kenntnis und Erfahrung ausgebaut. Randall hält Vorträge, trainiert und coacht Doktoranden, Studenten, zukünftige Lehrer, sowie Manager und Mitarbeiter aus nationalen, wie internationalen Unternehmen in Deutschland und Europa. 

Der zertifizierte positiv Psychologe und Happiness Researcher an der Erasmus Universität in Rotterdam arbeitet auf Basis der relativ jungen Wissenschaft der positiven Psychologie. Entwickelt in Amerika durch den früheren Präsidenten der American Psychological Association(APA), Positive Psychology mit dem Fokus auf menschliche Emotionen, Stärken, Beziehungen, Sinn und dem Erreichen von eigenen Meilensteinen. Wohlbefinden und Glücklich sein führt zum Erfolg und nicht andersherum.

Drs. Randall Birnberg ist Mitglied der GSA, IPPA, ENNP, AGBC und anderen Gesundheits,-Wissenschaftlichen und Pädagogischen Organisationen. Über seine Arbeit kann man in den Medien lesen, u.a. in den Aachener Nachrichten, De Limburger und auf THE LOCAL, einer englische Seite für Deutsche Nachrichten. Sein neues Buch “Ekelhaft gut gelaunt” wird Ende Januar 2018 erscheinen.

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr.

25.10.2017

#60: »Halbgotische, Gotico-Antiqua, Fere-Humanistica: between Blackletter and Roman«

25.10.2017

Vortrag von Jérôme Knebusch 

„Halbgotische, Gotico-Antiqua, Fere-Humanistica: between Blackletter and Roman“

Jérôme Knebusch stellt eine umfangreiche Investigation von Schriften des 15. Jahrhunderts vor, die von einem Spannungsverhältnis von ausgehender Gotik und früher Renaissance geprägt sind. Forschungsprojekt des Staatlichen Institutes für typografische Forschung (ANRT, Nancy).

Weitere Infos: www.jeromeknebusch.net

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr.

#59: »The future of spacial presence and immersive media«

17.05.2017

Vortrag von Arne Ludwig – Vorsitzender des EDFVR und Chief Sales Officer, headtrip immersive media

„The future of spacial presence and immersive media“

Bereits seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts beschäftigen sich Wissenschaftler des MIT, des amerikanischen und russischen Militärs und natürlich auch diverse Entertainment-Produzenten mit der Entwicklung immersiver Medien und Technologien. Arne Ludwig wird in seiner Vorlesung „The future of spacial presence and immersive media“ einen historisch spannenden Einblick in die Welt der Virtual-, Augmented- und Mixed Reality geben sowie einen Ausblick in die Zukunft immersiver, kollaborativer und räumlicher Medien wagen. 

Arne Ludwig studierte Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien und international Producing an der internationalen Filmschule in Köln. Er produzierte über 15 Jahre Spiel- und Dokumentarfilme als Produzent. Seit 2015 ist Arne Producer bei der "eitelsonnenschein GmbH" und Chief Sales Officer bei der VR Agentur und Produktionsfirma "HEADTRIP GmbH". Er entwickelt und produziert immersive Experiences in 360° und in VR. Arne moderiert Panels zu Immersiven Themen und ist als Speaker und VR Evangelist international gefragt. Desweiteren führt er für die internationale Filmbranche, Journalisten und die Marken-Industrie Masterclasses und Workshops in VR durch. Arne ist 1. Vorsitzender im Vorstand des Ersten Deutschen Fachverbandes für Virtual Reality (EDFVR) und unterrichtetete 360° und VR Produktion unter anderem an der Hochschule für Gestaltung in Mainz. 

Mithilfe seines Teams kuratiert er immersive Ausstellungen und events, z. B. #VRhere2016 zur re:publica Berlin oder die Immersive Days Köln. In seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied des EDFVRs zeichnet er für Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnern verantwortlich, zuletzt sehr erfolgreich für die VR & AR Konferenz DIGILITY im September 2016 in Köln wie auch beim Coproduction Market der Berlinale im Februar 2017. 

headtrip zählt zu den führenden Produzenten immersiver Medien in Deutschland.

Weitere Infos: www.headtrip.rocks und http://www.edfvr.org/

#57: »Designmanagement – Die Arbeit mit der Zukunft«

12.04.2017

Vortrag zum Thema Designmanagement von Prof. Dr. Ulrich Kern

„Designmanagement – Die Arbeit mit der Zukunft“

Ziel des Vortrags ist es, dem Auditorium ein aktuelles Bild von Designmanagement zu vermitteln: als Leistungsbereich, der Kompetenzen und Fachkulturen zusammenführt, in die Zukunft denkt und eine integrierte Nutzenqualität anstrebt. Nutzen meint dabei die kreative Wertschaffung durch Design, die gesellschaftliche Wertschätzung von gestalterischer Innovation und – ganz wichtig! – die ökonomische Wertschöpfung der Designer/innen selbst. Letzteres bleibt häufig auf der Strecke, wenn von den Entwicklungschancen einer wissensbasierten Kreativwirtschaft gesprochen wird. Es gilt daher, den Widerspruch zwischen einer (abstrakt) hoch geschätzten Kreativität als ökonomischen Entwicklungsfaktor und einem konkret vorhandenen Prekariat der (überwiegend) schlecht bezahlten Kreativen aufzulösen. Der Vortrag richtet den Fokus auf die Frage, wie angehende Designer/innen nicht nur notwendige Beiträge zur Zukunft der Gesellschaft leisten, sondern auch ihre eigene Zukunft auf Basis von Designmanagement sichern.

Der Referent, Prof. Dr. Ulrich Kern, lehrt „Design- und Produktmanagement“ im Studiengang „Design- und Projektmanagement“ an der FH Südwestfalen. Im Laufe seiner beruflichen Vita hat der promovierte Industriedesigner die meisten Tätigkeitsbereiche im Design durchlaufen – in der Forschung, in der Designförderung, in der Design- und Produktentwicklung, in der Designberatung als Angestellter wie auch mit eigenem Designbüro und seit 2002 in der Hochschullehre und -forschung.

#52: »Wie die Freizeitindustrie unser Einkaufen verändert«

25.05.16

Markeninszenierung zum Thema Bikini Berlin – Gesamtstrategie

"Wie die Freizeitindustrie unser Einkaufen verändert."

Nicole Srock.Stanley ist Geschäftsführerin von Dan Pearlman. Sie selbst bezeichnet ihr Unternehmen als "strategische Kreativagentur oder ganz einfach gesagt als Problemlöser." Mit ihrem internationalen Team keiert sie Marken- und Erlebnisarchitektur, die durch ihre Konzepte die Customer Journey zu einem emotionalen Erlebnis verbinden.

Ihr Vortrag dreht sich um BIKINI BERLIN, die Srock.Stanley als Kreativdirectorin gewinnen konnten:

Das Konzept ist einzigartig: eine sorgsame Zusammenstellung von Boutiquen, Concept- und Flagship-Stores. Anstatt Ableger großer Filialisten findet man hier Retailer, die mit einem besonderen Konzept aufwarten und deren Großteil es in Berlin oder Deutschland zuvor noch nicht oder nur vereinzelt gab. „Die BIKINI BERLIN Concept Shopping Mall ist ein außergewöhnlich anspruchsvolles Projekt, für das wir viele neue Wege gegangen sind. Das Gebäude besticht durch seine einmalige Architektur und den Mix unterschiedlicher, aufeinander abgestimmter Angebote“, so Ted Walle, Leiter BIKINI BERLIN.

www.danpearlman.com

#51: »Neuer Blick auf die Neue Typographie. Über Helden und Netzwerke«

3.05.16

Julia Meer

Neuer Blick auf die Neue Typographie. Über Helden und Netzwerke.

Das Bauhaus und die Neue Typographie gelten als revolutionär. Doch waren sie das wirklich? Der Vortrag zeigt, dass die Geschichte des Design eher als Evolution, denn als Aneinanderreihung von Revolutionen geschrieben werden sollte – und auch, warum dies nie geschehen wird. Entlang von Bildbeispielen wird erläutert, wie Innovationen sich durchsetzen und was Designer aus der Geschichte über wirksame Selbstvermarktung lernen können.

#50: »Fonts Fonts Fonts Fonts Fonts«

13.04.16

Fonts Fonts Fonts Fonts Fonts

Schriften aussuchen und verwenden ist das beste und interessanteste an den gestalterischen Berufen. Wie unterscheiden sie sich? Welche Schriften sind gut für was? Und wo finde ich sie?

Indra Kupferschmid ist Typografin und Professorin an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar) und schaut mehr oder weniger Vollzeit Schriften an.http://www.catalogtree.net

#49: »Schwangerschaft als Design-Projekt«

5.04.16

Schwangerschaft als Design-Projekt

In westlichen Wohlstandsgesellschaften gilt eine Schwangerschaft als biografische Ausnahme. Entsprechend groß fällt der Aufwand aus, diese Phase zu gestalten, öffentlich zu inszenieren und semantisch aufzuladen. Der Vortrag beleuchtet verschiedene Facetten des modernen Schwangerschaftsdesigns. Dabei zeigt sich, dass sowohl der Körper der Frau als auch der Körper des Ungeborenen Schauplätze spektakulärer Gestaltungseingriffe sind. In einem zweiten Teil wird es darum gehen, welche historischen Vorläufer dem aktuellen Kult um die Schwangerschaft zugrunde liegen: Wie hat sich über die Jahrhunderte das Bild der Schwangerschaft verändert? Welche Ideologien haben sich gehalten? Und welche Entwicklungen sind zu prognostizieren?

Info zum Buch: www.fink.de

#48: »Spills and Fallout. The greatest environmental disasters«

13.01.16

Markeninszenierung

“Spills and Fallout. The greatest environmental disasters.”

Linda Stannieder ist Gründungsmitglied und Managing Partner von GRAFT Brandlab. Als Branding-Expertin verbindet sie mit ihrem Team Architektur mit Marken und deren Kommunikation im Raum. Den Unterschied zwischen GRAFT Brandlab und anderen Branding Agenturen bildet die Verschmelzung von Architektur und Marke und so entstehen innovative und ganzheitliche Lösungen für Markenbildung, digitale Dienstleistungen bis hin zu gebauten Markenerlebnissen.

Zu ihren Kunden gehören u.a. Apassionata, Audi, AWD, Charité Berlin, DC Shoes, Deutsche Bank, Goethe-Institut, Heinemann, Hewi, Hotel Q, Kaldewei, KFW, Knauf, Lacma, Miele, Object Carpet, Opticon, Pantene Pro-V, Platoon Kunsthalle , SciFi, Solarkiosk, Stylebop, Volkswagen und W Hotels.

www.graftbrandlab.com

#47: »Experience is the easiest way of understanding«

16.12.15

"Experience is the easiest way of understanding."

Christoph Rohrer ist Geschäftsführer von KMS Blackspace. Mit seinem Team entwickelt und gestaltet er Brand Experiences und ihre Touchpoints, beschäftigt sich intensiv mit der Aktivierung von Marken in den Disziplinen Kommunikation im Raum, Motion Design und Customer Experience Design. Das Ergebnis sind preisgekrönte Markenerlebniswelten, Messeauftritte und Veranstaltungen, Shops und Showrooms, Unternehmensgebäude, Ausstellungen, Museen und Cross-Over-Aktivitäten für Unternehmen und Organisationen.

Zu seinen Kunden gehören u.a. Adidas, Audi, Canyon Bicycles, Deutsche Telekom, Heidelberg Druck, Heinrich&Denzel, Kt/Olleh, Lamborghini, Man, Museum für Kosakische Kultur, O2, Osram, Porsche, Pinakothek der Moderne, Siemens, Sky, Stadt München, Stadt Zürich, Süddeutsche Zeitung, Swarovski, Voestalpine, Vodafone und Volkswagen.

www.kms-blackspace.com

#46: »Jede digitale Kommunikation braucht einen analogen Referenzraum«

4.11.2015

"Jede digitale Kommunikation braucht einen analogen Referenzraum."

Johannes Milla ist Geschäftsführer und Mitinhaber von Milla & Partner, einer der führenden Agenturen für die Gestaltung von räumlicher Markenkommunikation, Markenwelten und Messeauftritten. Er verbindet Menschen mit Themen und Marken in drei und vier Dimensionen. Gemeinsam mit seinem Team kreiert er multimediale Räume, Medienarchitektur, Erlebnisse, Szenographie für Marken, Unternehmen und die öffentliche Hand.

Zu seinen Kunden gehören u.a. Adidas, Brockhaus, Bundeswirtschaftsministerium, Carl-Zeiss-Stiftung, Cornelsen, Cybex, E.On, Enbw, Erwin, Hymer Stiftung, Goodbaby, Kloster, Bonlanden, Mercedes-Benz, Messe Stuttgart, Natur-Park Stromberg, Oracle, Siemens, Skoda, Sma, Staatsministerium Baden-Württemberg, Stadt Mendig, Steiff, Thyssen-Krupp, Trumpf und Vaillant.

www.milla.de

#45: »Verlegen ist mehr als veröffentlichen«

1.07.15

"Verlegen ist mehr als veröffentlichen - über das liebevolle und kompetente Schleifen eines Rohdiamanten"

Seit 1992 leitet Karin Schmidt Friedrichs gemeinsam mit ihrem Ehemann Bertram Schmidt-Friederichs den Verlags Hermann Schmidt Mainz. Hierbei hat sie die Verantwortung vor allem in Bereichen Markenbildung, PR,Vertrieb sowie Programm. Sie erfüllt seit 1997 regelmäßige Lehraufträge für Typografie und visuelle Kommunikation sowie für Marketing in der grafischen Industrie.

www.typografie.de

#44: »decodeunicode & Digitale Keilschrift«

24.06.15

Prof. Johannes Bergerhausen, studierte Kommunikations-Design an der Fachhochschule Düsseldorf. 1993 bis 2000 arbeitete er in Paris, zunächst bei den Grapus-Gründern Gérard Paris-Clavel und Pierre Bernard, dann selbständig. Seit 2000 bis 2002 war er Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Düsseldorf darauf unterrichtete er als Professor für Typografie am Fachbereich Gestaltung an der Fachhochschule Mainz. Seit 2004 arbeitet er am Forschungsprojekt www.decodeunicode.org über die Unicode-Zeichen, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

www.decodeunicode.org

#43: »Nowakteufelknyrim«

17.06.15

„Von A bis O“

Petra Knyrim und Stefan Nowak studierten beide in Darmstadt und Düsseldorf. Im Jahr 1998 wurden Arbeiten von Petra Knyrim in die Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe, Hamburg aufgenommen. Stefan Nowak bekam ein Lehrauftrag an der FH Dortmund 1993-1996 und anschließend den Lehrauftrag für Konzeption und Entwurf an der FH Düsseldorf 1997 bis 2001. Das von Ihnen und einem weiteren Gründungsmitglied geführte renommierte und vielfach ausgezeichnete Unternehmen nowakteufelknyrim, beschäftigt sich mit der Entwicklung von Corporate Design Programmen, Planung und Realisierung von Ausstellungen, Informations- und Orientierungssystemen.

www.n-t-k.de

#42: »catalogtree«

10.06.15

„kijk mama zonder handen“

Daniel Gross und Joris Maltha gründeten im Jahr 2001 das multidisziplinäre Designstudio "Catalogtree" in den Niederlanden (Arnhem). Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf Informationsdesign, Typografie und Generative Design - preisgekrönt mit dem Dutch Design Award.

www.catalogtree.net

#41: »Handmade« - zu den aktuellen Erscheinungen des Handgemachten

11.05.2015

Melanie Kurz, geboren 1976, studierte Produktgestaltung (Diplom) sowie Communication Planning and Design (Master of Arts) an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Am Lehrstuhl für Designwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen erfolgte ihre Promotion über die Modelltheorie. Als Designerin führte Sie ihr Weg unter anderem zu Neumeister Design und BMW Design. Als Creative Director war sie bei SIGNCE (vormals Ziba Europe) zuständig für Designstrategie und User Interface Design. Seit 2008 ist Melanie Kurz Professorin für Designtheorie und Designgeschichte am Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Aachen.

#40: »System: Design zwischen Chaos und Alltag«, René Spitz

06.05.2015

René Spitz ist Designkritiker und Markenberater. Er studierte Kommunikationswissenschaft, Germanistik, Geschichte und promovierte mit einer Arbeit über die politische Geschichte der Hochschule für Gestaltung Ulm. Seit 1994 veröffentlicht Spitz Designkritiken unter anderem für den WDR Hörfunk, die „FAZ“ und „form“. Noch bis zum 7. Juni ist die von ihm kuratierte Ausstellung „SYSTEM DESIGN. Über 100 Jahre Chaos im Alltag“ im MAK Köln zu sehen.

#39: »Design als Verantwortung« - Sicherheit benutzerorientiert gestalten, Dr. Tim Lukas

10.12.2014

Sicherheit stellt seit jeher ein menschliches Grundbedürfnis dar. In der „Sicherheitsgesellschaft“ (Singelnstein/Stolle) ist das Streben nach Sicherheit zu einer zentralen Wertidee avanciert. Das Gefühl einer allgegenwärtigen Bedrohung der Sicherheit durch Gewalt und Kriminalität kennzeichnet das Alltagsleben und bestimmt die Konstruktion und Organisation innerer Sicherheit auch fernab unmittelbarer Gefahren und Risiken. So ist die Anzahl der registrierten Straftaten in Deutschland in den letzten Jahren rückläufig, die Furcht vor Kriminalität aber bildet den Nährboden für stets neue Ideen und Innovationen in der Herstellung von Sicherheit und der Bearbeitung von Unsicherheitsgefühlen. Vor diesem Hintergrund wird zunehmend auch die Rolle von Designern und anderen gestaltenden Professionen diskutiert, die mit ihrer Expertise in besonderer Weise zu einer sicheren Gestaltung von Produkten und Artefakten beizutragen vermögen.

Der Vortrag thematisierte die Verantwortung von Designern für die sozialen Wirkungen ihrer Produkte. Im Kontext kriminalpräventiver Planung und Gestaltung wurden zunächst die Ursachen kriminellen Verhaltens angesprochen, um darauf aufbauend die Möglichkeiten des vorbeugenden Umgangs mit Kriminalität und Kriminalitätsfurcht zu beleuchten. Vorgestellt wurde dabei der kriminologische Ansatz des „Design Against Crime“ (Ekblom), der den Gebrauch und möglichen Missbrauch alltäglicher Gegenstände und ihrer Funktionen zu wesentlichen Bestandteilen im Designprozess erhebt.

Dr. Tim Lukas ist Soziologe und Leiter der Abteilung Objektsicherheit am Institut für Sicherungssysteme der Bergischen Universität Wuppertal.

#38: »Muss Werbung nerven?«, Till Eckel

03.12.2014

Werbung nervt. Obwohl niemand genervt werden will und niemand gerne nervt. Aber es geht auch anders. Werbung kann Spaß machen, relevant sein und uns berühren. Das Beweisen ein paar Beispiele, die sich an wenige Regeln halten.

Till Eckel ist Creative Director und Geschäftsführer von Jung von Matt Spree.

#37: »Kann man Gyros mit Stäbchen essen?« - Cross-Cultural Survival-Kit für Designer, Dr. Matthias Wessling

19.11.2014

Interkulturell gemischte Teamarbeit wird selbst bei Arbeitsplätzen in Deutschland immer normaler, so dass kulturkompetentes Verhalten auch ohne Auslandseinsatz notwendig ist. Designer arbeiten häufig in Projektgruppen mit Teilnehmern aus vielen Nationen – hier ist interkulturelle Kompetenz gefragt: dazu zählen nicht nur Fremdsprachenkenntnisse und das Grundwissen über die jeweilige Kultur. Weitere wichtige Fähigkeiten sind die nüchterne Selbstreflexion der eigenen kulturellen Wurzeln, Sensibilität für Körpersprache, Ambiguitätstoleranz und ein flexibles Verhaltensrepertoire. Für erfolgreiches „Interkulturelles Überleben“ müssen wir uns ehrlich die Klischees anschauen, die wir über andere Kulturen im Kopf haben; ebenso wichtig ist das Kennenlernen derjenigen Stereotypen, die andere Kulturen über uns Deutsche besitzen. Indem wir so die kulturelle Brille unseres Geburtslandes durch die kulturelle Brille eines anderen Landes tauschen, werden wir soweit sensibilisiert, dass wir die wichtigsten interkulturellen Hürden erfolgreich meistern können.

 

Dr. Matthias Wessling ist Professor am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FH Aachen.

#35: »Die Stadt als Bühne« - Prozesse der Wahrnehmung, Arbeiten im Öffentlichen und die Inszenierung von Raum, Christian Odzuck

18.05.2014

Christian Odzuck gab einen Einblick über die Entstehungs- und Realisationsprozesse temporärer Interventionen im öffentlichen Raum.

#34: »Ewige Schönheit« - Ästhetisierung und Sinngebung bei Leni Riefenstahl, Dr. Roger Uhle

21.05.2014

"Ich wollte immer nur das Schöne sehen", erklärte die bekannte Fotografin und Regisseurin Leni Riefenstahl ihr Tun.

Ihr viele Jahrzehnte andauerndes, gestalterisches Schaffen umspannte vor allem die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus. Hier entstanden Filme, die – bis heute – unser Bild vom Dritten Reich, von Hitler prägen. Der Führerkult, die ersatzreligiöse Inszenierung eines Messias, eines 'Heilsbringers', war auch Ergebnis des Filmschaffens von außerordentlich begabten, aber häufig moralisch indifferenten Menschen. Bis heute prägt die Bildsprache Leni Riefenstahls nicht nur unseren Blick auf das Dritte Reich, auf die Olympischen Spiele und auf Hitler. Deutliche Spuren ihrer Inszenierungsqualitäten finden sich bis heute in der Werbung.

Dr. Roger Uhle ist Pressesprecher der Stabsstelle für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing an der FH Aachen.

#32: »Zukunftsforschung«, Dr. Eike Wenzel

02.04.2014

Vortrag

Der Wertewandel in unserer Gesellschaft vollzieht sich in immer kürzeren Zeitabständen. Ansätze wie die Sinus-Milieus können diesen Wandel nicht mehr ausreichend erklären. Die Finanzkrise, Demografie- und Klimawandel und der Vertrauensverlust in die Politik führen zu neuen Lebensstilen, die durch Megatrends, Märkte und Werte gebildet werden und künftig unsere Konsumgewohnheiten dominieren. Da lohnt ein Blick in die Zukunft: Wie werden wir im Jahr 2030 leben? Wie können sich Unternehmen schon heute auf die Sehnsüchte und Bedürfnisse der Menschen in den kommenden Jahren einstellen? Diese und weitere Fragen werden in diesem Buch durch die Vorstellung von 15 neu entwickelten Lebensstilen umfassend beantwortet.

Institut für Trend- und Zukunftsforschung GmbH
www.zukunftpassiert.de

#31: »Zukunft Design - was ist da draußen eigentlich los?«, Dipl.-Des. Holger Müller

22.01.14

Dipl. Des. Holger Müller, Dozent in unserem Masterstudiengang, referiert zum Thema
Zukunft Design – was ist da draußen eigentlich los?

Perspektiven für Designer – Perspektiven durch Design

Mit dem Designeur (in den 1960er Jahren) fing es an und heute schauen wir auf eine Vielzahl an Design-Teildisziplinen: Service Design, User Experience Design, Design Management und viele, viele mehr (die Titel der Studiengänge, die das unscheinbare Wort "Design" in sich tragen, geben darüber deutlich Auskunft).

Zudem strebt das Design nach wissenschaftlicher Anerkennung und einer Positionsbestimmung des eigenen Forschungsbegriffs. Design Research, Resarch for Design, Resarch through Design sind nur einige Begriffe in diesem Zusammenhang.

#30: »Designer im Dritten Reich - Gute Formen sind eine Frage der Haltung«, Sabine Zentek

14.01.14

Sabine Zentek, Rechtsanwältin für Urheber- und Medienrecht, referiert zum Thema Designer im Dritten Reich - Gute Formen sind eine Frage der Haltung

mehr Informationen:
http://www.sabine-zentek.de/?p=publikationen&s=buch_designer_im_dritten_reich

#29: »Panzer oder Handtasche«, Dr. Uta Brandes

8.01.14

Dr. Uta Brandes Panzer oder Handtasche: Zur allmächtigen Gendersprache der Produkte

Die Thesen:
1. Produkte sind nie geschlechtsneutral.
2. Die Gestaltung von Produkten, Kommunikationen und Dienstleistungen folgt gesellschaftlich konstruierten Vorstellungen von Männlichkeit oder Weiblichkeit.
3. Machtverhältnisse drücken sich nicht nur in der Beziehung Frau/Mann - Objekt aus, sondern auch in den Produkten selbst.
4. Produkte gebärden sich oft als hart oder weich, gewaltig oder niedlich - und vermitteln damit Macht oder Ohnmacht, Stärke oder Harmlosigkeit.
5. Üblicherweise ist das Machtpotenzial klar verteilt: Mächtigkeit ist männlich, Niedlichkeit ist weiblich konnotiert.

Anhand der - durchaus vergnüglichen - Analyse werde ich die "machtvolle" Geschlechtersprache der Produkte aufzeigen und herauszufinden versuchen, wie sich "weibliche Macht" in Produkten äußert.

Weitere Informationen zu Dr. Uta Brandes:
kisd.de/die-kisd/professorinnen/prof-dr-uta-brandes/

#26: »Schönheit und das Auge des Betrachters«, Prof. Dr. Maria Reicher-Marek

20.11.2013

Prof. Dr. Maria Reicher-Marek
Ästhetik - Schönheit und das Auge des Betrachters

Prof. Dr. Maria Reicher-Marek:
Professorin für Philosophie der kulturellen Welt,
RWTH Aachen

Schönheit und das Auge des Betrachters

Der Begriff der Schönheit ist einer der zentralen Begriffe in der philosophischen Ästhetik. Dabei geht es allenfalls am Rande um konkrete ästhetische Streitfragen (Ist dieses oder jenes Objekt nun schön oder nicht?). Eine zentrale Frage ist vielmehr, ob Schönheit etwas Objektives oder etwas Subjektives ist. Mit anderen Worten, ist Schönheit etwas in den Dingen, unabhängig von uns, den Betrachtern, oder liegt die Schönheit "im Auge des Betrachters", wie eine alte Redewendung sagt? Um diese Frage soll es in dem Vortrag gehen. Ich werde argumentieren, dass Schönheit in der Tat in einem wichtigen Sinn "im Auge des Betrachters" liegt, dass aber dennoch Zuschreibungen von Schönheit (bzw. ästhetische Werturteile im Allgemeinen) nicht subjektiv sind in dem Sinn, dass ein Urteil der Form "Dies ist schön" bedeutungsgleich wäre mit "Dies gefällt mir".

#25: »Konzeptionelle Ideenentwicklung«, Björn Kernspeckt

12.06.2013

Björn Kernspeckt

Creative Director
bei Scholz & Friends

Konzeptionelle Ideenentwicklung – Talent ist erlernbar. 
Verständnis für den konzeptionellen Ideenprozess und wie man ihn bewusst steuern kann.

Die romantische Vorstellung vom kreativen Genie mit dem gottgegebenen Talent ist nur ein Klischee. Ideen werden von allen Menschen auf die gleiche Weise entwickelt und sind auch nach den gleichen Prinzipien aufgebaut. Kennt man diese, muss man nicht hilflos auf die göttliche Eingebung warten, sondern kann den Prozess der Ideenentwicklung bewusst steuern.

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