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BA in Luxemburg, 01.10.2015 bis 07.03.2016

Auf einen Blick

Das Auslandssemester wurde durchgeführt im: 7. Fachsemester Mechatronik (Bachelorarbeit)
Beginn und Ende des Auslandsaufenthalts:  01.10.2015 bis 07.03.2016
Bei der Firma: CFL
Firmenstandort, Land: Luxemburg, Luxemburg
Homepage der Firma: http://www.cfl.lu
Name des Autors: Johnny Lorang
Studiengang  an der FH Aachen, Fachbereich: Mechatronik, Fachbereich 8
Name des Betreuers an der FH: Prof. Dr. M.Sc. Raphael Pfaff

Vorbereitung und Organisation der Bachelorarbeit (BA)

  • Wann haben Sie mit der Organisation begonnen? Ich habe während des Sommersemesters 2015 angefangen nach passenden Unternehmen zu suchen und mich zu bewerben.
  • Wie erfolgte die Kontaktaufnahme zum Arbeitgeber? Die Kontaktaufnahme erfolgte durch eine Initiativbewerbung nach kurzer vorheriger Absprache.
  • Wie lange dauerte das Bewerbungsverfahren und welche Unterlagen wurden benötigt? Nach zwei, drei Wochen erhielt ich eine positive Antwort vom Unternehmen. Spezielle Unterlagen wurden in meinem Fall keine benötigt.
  • Benötigten Sie ein Visum und wenn ja, mussten Sie sich das selbst organisieren oder hat es der Arbeitgeber für Sie beantragt? Da ich Luxemburgischer Staatsbürger bin, musste kein Visum beantragt werden.
  • Nützliche Tipps oder weiterführende Infos zur Vorbereitung: Auf jeden Fall ist es von Vorteil frühzeitig mit der Vorbereitung zu beginnen. Zudem kann es nützlich sein, sich bereits vor der Wahl eines Unternehmens mit seinem potentiellen Betreuer in Verbindung zu setzen, da dieser einen bei der Wahl eines Unternehmens beraten kann.

Finanzielles

  • Erhielten Sie Fördermittel zur Finanzierung des Auslandsaufenthalts? Wenn ja, welche? Nein.
  • Erhielten Sie eine Entlohnung vom Arbeitgeber? Nein.
  • Wie hoch waren ungefähr die Anreisekosten in das Gastland? Die Anreise kann mit dem Zug oder dem Auto erfolgen. Die Kosten liegen dabei im Bereich von 20€ bis 50€.
  • Wie hoch sind ungefähr die Lebens- und Wohnkosten im Gastland? Die Wohnkosten in Luxemburg sind vergleichsweise hoch. Die sonstigen Lebenskosten sind vergleichbar mit denen in Deutschland.
  • Mussten Sie eine zusätzliche Krankenversicherung abschließen? Wenn ja, welche und zu welchen Kosten? Nein.
  • Sind weitere Versicherungen notwendig? In meinem Fall waren keine weiteren Versicherungen notwendig.

Vor Ort

  • Welche Formalitäten sind nach der Ankunft zu erledigen? In meinem Fall waren keine besonderen Formalitäten zu erledigen.
  • Wie gestaltete sich die Wohnungssuche (half Ihnen der Arbeitgeber bei der Vermittlung einer Unterkunft oder gibt es evtl. hilfreiche Vermittlungsstellen)? Während meinem Aufenthalt wohnte ich bei meinen Eltern.
  • Wo sollte man am besten wohnen? Dies hängt sehr stark von den persönlichen Interessen und dem Budget ab. Im Süden des Landes, gibt es gute Verkehrsanbindungen sowie viele Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitmöglichkeiten. Allerdings sind hier die Wohnkosten wesentlich höher als im nördlichen Teil des Landes.
  • Wie sind die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort? Es gibt viele und vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Diese reichen zum Beispiel von Aldi bis hin zum Bioladen.
  • Was ist billig bzw. teuer im Gastland? Vergleichsweise billig sind Benzin, Kaffee und Tabakwaren. Lebensmittel sind leicht teurer als in Deutschland, deswegen aber meistens von guter Qualität.
  • Wie weit wohnten Sie von der Firma entfernt und wie gestaltete sich der tägliche Weg zur Arbeitsstelle? Der tägliche Weg zur Arbeitsstelle setzte sich zusammen aus einer 1-stündigen Zugfahrt und einem 20-minütigen Fußweg. Das ÖPNV-Netz ist gut ausgebaut und die Benutzung des öffentlichen Transports ist sehr preiswert (4€ für eine Tageskarte für die Benutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel im ganzen Land).
  • Was können Sie über den Firmenstandort sagen? Welche Freizeitmöglichkeiten / Ausflugsmöglichkeiten / touristische Attraktionen gibt es vor Ort? Das Unternehmen hat verschiedene Standorte in Luxemburg. Ich selbst war in Luxemburg Stadt tätig. Freizeitmöglichkeiten reichen von Cafés und Diskos bis hin zu Museen, Kinos, Skatehallen, Schlittschuhpisten usw. Bekannte Touristische Attraktionen sind zum Beispiel die Festung und die Kasematten der Stadt Luxemburg, welche zusammen mit dem Altstadtviertel zum Weltkulturerbe zählen. Außerdem sehenswert ist das Musée d'Art Moderne Grand-Duc Jean (MUDAM).
  • Gibt es besondere Gebräuche/Sitten bei den Einheimischen und was ist ein absolutes Tabu? Gebräuche und Sitten sind denen in Deutschland sehr ähnlich. Auf keinen Fall sollte man die Luxemburgische Sprache (Luxemburgisch) als Dialekt bezeichnen, da manche Luxemburger darauf sehr empfindlich reagieren.

Über den Arbeitgeber

  • Beschreiben Sie kurz das Unternehmen! Bei der CFL handelt es sich um die staatliche luxemburgische Eisenbahngesellschaft. Die Groupe CFL beschäftigt insgesamt über 4000 Mitarbeiter.
  • In welcher Abteilung arbeiteten Sie? In der Unterabteilung Qualité, Sécurité, Incidents et Environnement (Qualität, Sicherheit, Zwischenfälle und Umwelt) der Abteilung Trains et Matériel (Züge und Material).
  • Gab es irgendwelche erwähnenswerte Besonderheiten? Innerhalb des Unternehmens werden alle drei offiziellen Sprachen des Landes gesprochen (Luxemburgisch, Französisch, Deutsch), welche auch alle drei von einem Großteil der Mitarbeiter beherrscht werden. Unternehmensinterne Dokumente liegen aber meistens in nur einer dieser Sprachen vor.
  • Thema Ihrer Bachelorarbeit:
    Entwicklung eines Modells zur Standardisierung und Optimierung des Radsatzwechsels.
  • Wurde das Thema der Projektarbeit vom Unternehmen vorgegeben oder konnten Sie es selber wählen? Das Thema wurde von dem Unternehmen vorgeschlagen.
  • Wie viele Stunden betrug Ihre durchschnittliche Arbeitszeit? 40 Std/Woche
  • Sonstige Anmerkungen zum Praktikum: ---

Schlussbetrachtungen - Fazit

  • Wie bewerten Sie Ihren Auslandsaufenthalt insgesamt? Sehr gut.
  • Was waren die Höhen- und Tiefpunkte des Aufenthalts? Höhepunkte waren sicherlich die zwei Konzertbesuche mit Arbeitskollegen. Wirkliche Tiefpunkte gab es eigentlich keine.
  • Was wird unvergessen bleiben? UDer Tag an dem ich einen Triebwagenfahrer begleiten konnte und mich hinter das Steuer eines Zuges setzen konnte.
  • Welchen Rat möchten Sie anderen Studierenden Ihres Studiengangs mit auf den Weg geben, die sich für ein Auslandssemester in diesesm Land entscheiden? Der Tag an dem ich einen Triebwagenfahrer begleiten konnte und mich hinter das Steuer eines Zuges setzen konnte.

Kontakt

  • Dürfen interessierte Studenten Sie kontaktieren?  Ja.
  • Kontakt am besten: per E-mail (siehe Adresse unten)

Fotos


Züge in Luxemburg Stadt
Spaziergang in Wiltz
Konzertbesuch
Ausflug Stausee Liefringen

E-Mail Adresse

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